Zu ihrem ersten Karrieretreffer ist am Samstag in Halle a.d.Saale Zega Top gekommen. Die dreijährige Eagle Top-Tochter aus dem Besitz und aus der Zucht von Susanne und Jürgen Kleibömer sicherte sich eine Maidenprüfung über 1.750 Meter (Zukunftspreis der GP Papenburg) als Totofavoritin. Im Sattel der leichten Zweieinhalb-Längen-Siegerin saß Wladimir Panov.

Die Sprengel-Vertreterin könnte ihren Einstand im Handicap beim kommenden Meeting in Baden-Baden geben, bei dem die Stute eine Nennung für den Ausgleich III über 1.800 Meter bekommen hat.

Bei den Wattrennen in Cuxhaven war am Sonntag Winterweide aus dem Stall von Bohumil Nedorostek vertreten. Im Preis des Nordseebades Otterndorf (Ausgleich IV, 1.400 Meter) kam die fünfjährige Amarillo-Tochter mit Robin Weber an Bord auf den zweiten Platz.

Am Sonntag, den 24. August, feiert die Neue Bult mit dem Audi Ascot-Renntag den gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres. Nach der Sommerpause verwandelt sich die Galopprennbahn in einen Treffpunkt für Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft, Kultur und Showbusiness. Angekündigt haben sich unter anderem Simone Thomalla, Janin Ullmann, Paul Janke, Julian F. M. Stoeckel und viele weitere bekannte Gesichter. Der Einlass beginnt ab 09:30 Uhr. Das erste Rennen ist derzeit für 11:15 Uhr geplant.

Was für Rennen gibt es?

Am Premium-Sonntag stechen zwei der zehn geplanten Rennen besonders hervor: der mit 52.000 Euro dotierte Große Preis des Audi Zentrum Hannover für Dreijährige über 2.000 Meter sowie der mit 25.000 Euro dotierte Preis von Volkswagen Automobile Hannover. Es wird als Listenrennen über 2.400 Meter für Stuten ausgetragen. Die Mindestdotierung jedes Rennens beträgt 15.000 Euro, was es so an keinem anderen Renntag auf der Neuen Bult gibt. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 210.000 Euro ausgeschüttet.

Welche Pferde laufen?

Die endgültigen Starterlisten für den Audi Ascot-Renntag werden am Donnerstag der kommenden Woche veröffentlicht. Im Auktionsrennen könnte mit dem von Andreas Wöhler trainierten Delgardo ein Derbystarter antreten. Im Stutenpreis wird ein internationales Starterfeld erwartet, darunter Nennungen aus Frankreich und England.

Welche Trainer und Jockeys sind am Start?

Nahezu alle deutschen Spitzentrainer haben Nennungen für diesen besonderen Tag abgegeben – unter anderem Henk Grewe, Peter Schiergen und Andreas Wöhler. Im Sattel werden Spitzenjockeys wie Champion Thore Hammer-Hansen, Publikumsliebling Eduardo Pedroza und Rene Piechulek zu sehen sein, der mit dem Prix de l’Arc de Triomphe bereits das wichtigste Galopprennen der Welt gewann.

Was wird noch geboten?

Neben hochkarätigem Galopprennsport erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches und buntes Rahmenprogramm. Höhepunkt ist der beliebte Lady Elegance-Wettbewerb. Gekürt werden, wie der Name verspricht, die elegantesten Outfits der Damen. Jede der teilnehmenden Damen erhält ein Überraschungspaket mit exklusiven Preisen. Für Kinder gibt es einen Kinderhut-Bastelwettbewerb, bei dem Kreativität und Spaß im Vordergrund stehen. Auch hier belohnt eine prominent besetzte Jury die schönsten Kreationen mit tollen Preisen. Dazu sorgen zahlreiche Prominente, kulinarische Highlights und ein großes Kinderland für ein einzigartiges Ascot-Flair auf der Neuen Bult.

Eintritt und weitere Infos

Damen mit Hut genießen freien Eintritt, ebenso Kinder bis 12 Jahre. Tickets sind online zum Preis von 12 Euro oder am Renntag an der Tageskasse für 14 Euro erhältlich (ermäßigte Preise für Schüler, Studierende etc.). (15.08.2025)

Zu ihrem zweiten Saisonerfolg ist am verganegenen Samstag in München-Riem Hans-Joachim Fenskes Lexi`s Dream gekommen. Im letzten Rennen der Karte sicherte sich die sechsjährige Oasis Dream-Tochter aus dem Stall von Christian Sprengel unter Wladimir Panov ein Altersgewichtsrennen (Preis der Grossen Woche in Baden-Baden/Iffezheim) über 1.500 Meter. Nach ihrem Sieg zu ihrem Saisoneinstand im Magdeburger Herrenkrug Ende April war es der zweite Jahreserfolg. Am Toto gab es eine lukrative Siegquote von 8,2:1.

Zuvor gab es noch einige Gelder für die Hannoveraner. Im Ideen und Party-Rennen, einer Maidenprüfung für die Dreijährigen über 2.200 Meter, musste sich Carmen Bocskais Que Bella (Wladimir Panov) aus dem Turfsynikat Baden-Baden hinter der leichten 4-Längen-Sieger Wariyano (Martin Seidl) aus dem Stall von Stefan Richter mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Die Stute sollte bei ihren nächsten Starts vor ihrem ersten Karrieretreffer stehen.

Der Trainingsgefährte, Andrea Lipperts Westwood, passierte im Lady Horizon Rennen, einem Ausgleich II über 2.000 Meter, auf Platz drei den Zielpfosten. An Bord war Martin Seidl. Westwood bleibt damit weiterhin ein Muster an Formbeständigkeit. Quebueno aus dem Quartier von Bohumil Nedorostek belegte unter David Liska Platz fünf in diesem Rennen.

Vierte Gelder gingen noch an zwei weitere Vertreter aus dem Stall von Bohumil Nedorostek. Dabei handelt es sich um Nora und Philipp Köhnkens Son of England im Ausgleich III über 2.000 Meter (Rubaiyat-Rennen) und um Darius Racings Sabalan im Ausgleich IV über 2.400 Meter (Isfahan-Preis). Beide Male war Stalljockey David Liska der Steuermann.

Eines der besten Rennpferde der Welt hat am Sonntag auf der Galopprennbahn Berlin-Hoppegarten den Westminister 135. Grosser Preis von Berlin gewonnen – ein mit 155.000 Euro Preisgeld dotiertes Gruppe I-Rennen über 2.400 Meter. Der siebenjährige Rebel’s Romance wiederholte damit seinen Triumph aus dem Jahr 2022 und schaffte bereits den achten Gruppe I-Sieg in seiner eindrucksvollen Rennlaufbahn, in der er weit mehr als 12 Millionen Euro Preisgeld verdient hat.

Er ist ein Superstar, ich bin sehr glücklich, dass ich solch ein Pferd reiten darf“, sagte Jockey Billy Loughnane nach dem Rennen. Für den erst 19-jährigen aus Irland, der 2023 den Titel als britischer Nachwuchs-Champion holte, war es der erste Gruppe I-Erfolg in seiner noch jungen Karriere. Vorbereitet wird Rebel’s Romance von Charlie Appleby im englischen Newmarket, der seit 2018 für das Vollblut-Imperium von Dubai-Herrscher Scheich Mohammed bin Rashid al Maktoum trainiert. Der vor mehr als 30 Jahren ins Leben gerufene Godolphin-Rennstall hat inzwischen weltweit mehr als 450 Gruppe I-Rennen gewonnen.

Rebel’s Romance gewann als klarer 1,2:1-Favorit am Ende sicher gegen den französischen Gast und zweifachen Gruppe I-Sieger Junko, der lange Zeit die Führung innehatte. Zwei Längen zurück kam der von Peter Schiergen in Köln trainierte brasilianische Derbysieger Cold Heart im erlesenen Sechser-Feld auf den dritten Rang vor Nastaria, Straight und Narrativo.

Der langjährige Sportreporter und Bundesliga-Experte Ulrich Potofski ist am Sonntag im Alter von 73 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.

„Ulli“ Potofski kam 1952 in der fußballverrückten Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen zur Welt. Nach der Schule machte er zunächst eine Ausbildung als Koch, begann aber schon bald eine Medienlaufbahn bei Radio Luxemburg. 1979 wechselte Potofski zum WDR-Hörfunk. Fünf Jahre darauf heuerte er als Sportchef bei RTL plus an, wie der Kölner Privatsender damals noch hieß.

Das TV-Publikum lernte den bekennenden Schalke-04-Fan als Moderator der Bundesliga-Sendung „Anpfiff“ kennen. Als RTL die TV-Rechte verlor, berichtete Potofski unter anderem über Tennis und Skispiringen, ehe er beim Pay-TV-Anbieter Sky (ehemals Premiere) ab 2006 in die Fußballstadien zurückkehrte.

Ulrich Potofski war auch dem Galopprennsport stets verbunden, sei es als Mitbesitzer (u. a. an dem 14fachen Sieger, und im Ausgleich I erfolgreichen Askant), oder als Moderator bei vielen Rennveranstaltungen, darunter vor allem in Köln-Weidenpesch, aber auch in der Vor-Coronazeit auf der Neuen Bult in Langenhagen. (06.08.2025)

Über einen großen Triumph konnte sich am Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg Janina Reese freuen. Die von ihr vorbereitete dreijährige Areion-Tochter Bacarda aus dem Stall Garden Lounge sicherte sich Start-Ziel in glänzender Manier das mit 52.000 Euro dotierte Grafenberger BBAG-Auktionsrennen über 1.600 Meter. Im Sattel der von Günther Schmidt gezogenen Stute saß Wladimir Panov. Die Siegquote betrug 4,5:1.

Für Bacarda war es der längst verdiente Erfolg in einem Auktionsrennen. Sie war Mitte Juni bereits zweite im Auktionsrennen in Dresden und zuletzt ebenso Zweite im Hamburger Auktionsrennen Anfang Juli während der Hamburger Derbywoche.

Die Reese-Vertreterin besitzt in diesem Jahr noch Nennungen für die Auktionsrennen am 21. September auf der Neuen Bult über 1.750 Meter und am 3. Oktober in Berlin-Hoppegarten über 1.400 Meter.

Vierte Gelder gab es noch für Akua`daro (Thore Hammer-Hansen) aus dem Stall von Carmen Bocskai in einem Dreijährigen-Sieglosenrennen über die Meile, und den von Janina Reese gesattelte Koffi Vulcano (Wladimir Panov) im Ausgleich III über 2.200 Meter.

Die dreijährige Waldpfad-Tochter Elli Pirelli hat am Sonntag in Dresden-Seidnitz bei ihrem zweiten Lebensstart ihre Maidenschaft abgelegt. Die Waldpfad-Tochter aus dem Quartier von Carmen Bocskai siegte unter Tomas Roman leicht mit zweidreiviertel Längen über die 1.400-Meter-Distanz (2,8:1).

Die Winterkönigin siegt auch im Stutenderby: Die dreijährige Stute Nicoreni hat auf der Galopprennbahn am Düsseldorfer Grafenberg den 167. Henkel-Preis der Diana gewonnen. Das Stutenderby, eine Gruppe I-Prüfung über 2.200 Meter, ist mit 500.000 Euro Preisgeld verbunden und damit nach dem Deutschen Derby das am höchsten dotierte Galopprennen in Deutschland.

Nicoreni zählte stets zu den besten Stuten des Jahrgangs 2022, so triumphierte sie im Vorjahr im wichtigsten Rennen für zweijährige Stuten, dem Preis der Winterkönigin (Gruppe III) in Baden-Baden. Dennoch galt sie am Stall von Champion-Trainer Peter Schiergen nicht unbedingt als die stärkste Teilnehmerin im Diana-Feld. Für Schiergen war es der fünfte Sieg als Trainer im Preis der Diana.

Am Ende triumphierte Nicoreni mit einer halben Länge vor der lange führenden Innora, knapp dahinter kamen Nyra, Starlight Lips, Lady Charlotte und Santagada auf den Geldrängen ein. Keine Rolle spielten die hocheingeschätzten Gäste aus Irland, Garden Of Eden, und England, Spirited Style, die im 14er-Feld im Hintertreffen landeten.

Schiergen-Stalljockey Andrasch Starke, der die Diana schon sechs Mal gewinnen konnte, hatte sich für Santagada entschieden, die nach einem unglücklichen Rennen zu spät freikam, um ganz vorne mitzumischen. So wurde es der erste Diana-Erfolg für Nachwuchsreiter Leon Wolff.

Ein hannoverscher Erfolg konnte am Freitag im französischen Vittel gefeiert werden. Im Prix de l’Hippodrome de Strasbourg, einem Altersgewichtsrennen für vierjährige und ältere Pferde über 2.400 Meter, siegte Angely de Cluny aus dem Quartier von Carmen Bocskai. Die vierjährige Lord of England-Tochter hatte Ambre Molins im Sattel und gewann mit dem letzten Galoppsprung und einem Vorteil von einem kurzen Kopf gegen Inspirado (Giovanni Sias).

Der Stall Pegasi ist der Besitzer der Siegerin, die aus der Zucht von Carmen Bocskai und Frank Schellenberger stammt. Die Siegquote betrug 7,0:1.

Bei der Donnerstag-Veranstaltung in Bad Harzburg landeten zwei in Hannover trainierte Pferde in den Geldrängen.

Im Regionsbeweger-Cup, einem Ausgleich III über 2.000 Meter, belegte Nora u.Philipp Köhnkens Son of England aus dem Stall von Bohumil Nedorostek unter Stalljockey David Liska den zweiten Platz. Das vierte Geld schnappte sich Stall Viktorias City of Troy (Thore Hammer-Hansen) im Preis der Lotto Sport-Stiftung (Ausgleich IV, 1.850 Meter). Christian Sprengel zeichnete als Coach verantwortlich.