Ein größeres Aufgebot hannoverscher Starter wird es am Mittwoch beim Saisonfinale in Dresden-Seidnitz geben.

In einem Altersgewichtsrennen über 1.500 Meter wird man Janina Reeses Timmy On Time aus dem Stall Bergholz am Ablauf sehen. Der dreijährige Jimmy Two Times-Sohn aus der Zucht von Dr. Hans-Wilhelm Jenckel wird Jozef Bojko im Sattel haben.

Bohumil Nedorostek wird Im Altersgewichtsrennen über 2.200 Meter Varinha satteln. Die fünfjährige Maxios-Tochter wird von Michael Cadeddu geritten.

Im 100. Dresdner Jugendpreis wird Bohumil Nedorostek mit dem zweijährigen Hunter`s Light-Sohn Samburu aus dem Gestüt Aesculap vertreten sein, der Wladimir Panov an Bord haben wird.

Anlaufpunkt für Bohumil Nedorosteks Frontrunner Valentino Dancer wird der Ausgleich II über die 1.900-Meter-Distanz sein. Hier wird Michael Cadeddu der Partner des achtjährigen Wallachs und Planteur-Sohnes sein.

Mit Night Star wird Bohumil Nedorostek auch einen Starter im Ausgleich III über 1.500 Meter haben. Für diesen Ritt wurde der neunmalige deutsche Champion Andrasch Starke gebucht.

Auch der Ausgleich IV über 1.900 Meter wird nicht ohne hannoversche Elemente über die Bühne gehen. Hier werden sich mit Janina Reeses Amarcord (Sean Byrne) und Anno Aleman (Wladimir Panov) sowie Bohumil Nedorosteks Red Nugget (Michael Cadeddu) gleich drei Neue Bult-Vertreter an der Startstelle einfinden.

Beim Saisonfinale im Krefelder Stadtwald gab es am Sonntag fünf Starter von der Neuen Bult.

Im Dreijährigen-Sieglosenrennen über 1.400 Meter landete Bohumil Nedorosteks Like A Prayer (Leon Wolff) auf Platz 6.

Trainingsgefährte Night Star passierte unter Sean Byrne im Ausgleich IV über 1.400 Meter als Zweiter den Zielpfosten.

Der Ausgleich IV über die 2.200-Meter-Distanz war der Anlaufpunkt von Janina Reeses Shake your life (Wladimir Panov) und Bohumil Nedorosteks Red Nugget (Maxim Pecheur). Während Shake you life als 12ter über die Ziellinie kam, passierte Red Nugget den Zielpfosten auf Platz 7.

Und dann war da noch der Nedorostek-Schützling Valentino Dancer (Lilli-Marie Engels), der im abschließenden Rennen der Karte, im Ausgleich III über 2.050 Meter, noch ein fünftes Platzgeld verdienen konnte. (13.11.2023/wis)

Bereits am 27. Oktober ist Hans-Dieter Jähnig-Rockmann verstorben. Er hatte bis zuletzt ein Seilerei- und Bürstenfachgeschäft auf der Hildesheimer Straße in der Südstadt Hannovers betrieben. Es handelt sich dabei um den ältesten Seilereibetrieb Deutschlands, der 1876 gegründet wurde.

Hans-Dieter Jähnig-Rockmann war 58 Jahre Mitglied im Hannoverschen Rennverein. 2015 wurde der Horseman vom Präsidenten des HRV, Gregor Baum, für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt (Foto).

Hans-Dieter Jähnig-Rockmann kam über seinen Großvater Heinrich Rockmann zu den Vollblütern. Bereits als Schüler zog es ihn zu den Pferderennen auf die Alte Bult in Hannovers Südstadt. Später erfolgte der Einstieg in das Besitzer- und Züchterlager. Als Trainer fungierte seinerzeit Jürgen Zimmermann. Nach der Schließung der Alten Bult wurde Kurt Lepa der Trainer des Vertrauens auf der Neuen Bult in Langenhagen.

Auch wenn sein Engagement als Besitzer und Züchter schon einige Zeit zurückliegt, bekleidete Hans-Dieter Jähnig-Rockmann über viele Jahren mit großer Passion das Amt des Schatzmeisters der Norddeutschen Besitzervereinigung, deren Mitglied er seit 1968 gewesen ist.

Hans-Dieter Jähnig-Rockmann, ein echter Charakter-Typ, wie es sie nur noch selten gibt, war rennsportbegeistert vom Scheitel bis zur Sohle. Seinen Geschichten in seiner ur-hannoverschen Aussprache zu lauschen, war ein besonderes Erlebnis.

Hans-Dieter Jähnig-Rockmann wurde 86 Jahre alt. Wir werden ihn sehr vermissen!

Der von Christian Sprengel auf der Neuen Bult vorbereitete zweijährige Jimmy Two Times-Sohn Znoop Digger konnte sich am Sonntag in München-Riem mit einem zweiten Platz auszeichnen.

Der Hengst aus der Zucht und im Besitz von Susanne und Jürgen Kleibömer, der als 16,8:1-Chance das Rennen aufgenommen hatte, musste sich unter Mikki Cadeddu auf durchlässigem Boden lediglich dem 2:1-Favoriten True Value (Thore Hammer-Hansen) aus dem Stall von Henk Grewe geschlagen geben.

Znoop Digger, der bei seinem Lebensdebüt beim Saisonfinale auf der Neuen Bult einen Platz im Mitteltreffen belegt hatte, zeigte eine klare Formverbesserung und ließ Potential für die neue Rennsaison erkennen. (07.11.2023/wis)

Mit dem großen Saisonfinale ging auf der Neuen Bult am 22. Oktober ein einzigartiges Galoppsportjahr mit einem feierlichen Schlussakkord zu Ende. Geboten wurde nicht nur ein Rennen auf Gruppeebene, sondern auch zwei Prüfungen der Listenklasse, die dafür sorgten, dass noch einmal Galoppfans und Pferdeliebhaber aus nah und fern zusammenkamen.

Hier geht es zu den Bildergalerien

Hier geht es zu den Rennfilmen

Bei der Rennveranstaltung am Reformationstag sattelte Christian Sprengel im Ausgleich IV über 1.750 Meter Hans-Georg Fabians Sporting Hunter.

Als zweiter Favorit in das Rennen gegangen, hatte der sechsjährige Hunter`s Light-Sohn unter Erlaubnisreiter Senan Macredmond (-5 Kilo) lange alle Chancen. In der Mitte des Einlaufs kurz an der Spitze musste sich der Sprengel-Schützling dann aber der an der Außenseite heranrollenden dreijährigen Stute Swinging Sixties (Trainer Jan Korpas, Jockey Sean Byrne) geschlagen geben. Zwischen beiden lagen am Zielpfosten eineinviertel Längen.

Eine ganze Reihe von Platzgeldern gab es am Sonntag beim Saisonfinale in Berlin-Hoppegarten. Verantwortlich dafür zeichneten Janina Reese und Christian Sprengel.

Einen zweiten Platz gab es für die Reese-Stute Manon des Bois (Wladimir Panov) im Ausgleich III über 2.800 Meter. Die dreijährige Zarak-Tochter aus dem Stall Wolfswinkel hatte als 3,9:1-Totofavoritin das Rennen aufgenommen, musste sich am Zielpfosten aber mit einer Länge der Lokalmatadorin, Jutta Pohls La Montespan (Sibylle Vogt), geschlagen geben.

Nur eine halbe Stunde später wiederholte sich das Ergebnis durch den Trainingsgefährten Koffi Vulcano. Der dreijährige Polish Vulcano-Sohn aus dem Rennstall Darboven musste sich unter Wladimir Panov im Sieglosenrennen über 1.600 Meter dem hochüberlegenen Sieger Matello (Martin Laube) beugen. Der Gast aus Tschechien gewann mit sechs Längen.

Ein weiteres Platzgeld schnappte sich Janina Reeses Gedöns. Der fünfjährige Wallach und Jukebox Jury-Sohn aus dem Stall Lilofee schnappte sich unter Maxim Pecheur im Ausgleich I über 2.000 Meter das dritte Platzgeld.

Ebenso das dritte Geld sicherte sich Christian Sprengels Ja Ich Will im Ausgleich IV über 2.800 Meter. Im Sattel saß Maxim Pecheur. (30.10.2023/wis)

Nach dem letzten Renntag ist vor dem ersten Renntag. Im Hintergrund laufen bereits die Planungen und Vorbereitungen für unsere Rennsaison 2024. Nachstehend finden Sie die geplanten Renntermine für die neue Saison.

1. Renntag Mittwoch 01. Mai 2024
2. Renntag Pfingstmontag 20. Mai 2024
3. Renntag Sonntag 16. Juni 2024
4. Renntag Freitag 09. August 2024
5. Renntag Sonntag 18. August 2024
6. Renntag Sonntag 15. September 2024
7. Renntag Sonntag 29 September 2024
8. Renntag Sonntag 27. Oktober 2024

(Änderungen vorbehalten! Stand 20.10.2023)

Mit dem großen Saisonfinale ging auf der Neuen Bult am 22. Oktober ein einzigartiges Galoppsportjahr mit einem feierlichen Schlussakkord zu Ende. Geboten wurde nicht nur ein Rennen auf Gruppeebene, sondern auch zwei Prüfungen der Listenklasse, die dafür sorgten, dass noch einmal Galoppfans und Pferdeliebhaber aus nah und fern zusammenkamen. Die kleinsten Gäste konnten im Kinderland toben und herbstliche Laternen basteln und der Mitmachzirkus Moskito lud noch einmal zum Spaßhaben ein. Strahlende Gesichter gab es außerdem bei der großen Kindertombola mit tollen Preisen. Gemeinsam mit den 5500 Zuschauern verabschiedete der Hannoversche Rennverein e. V. so die Saison 2023, die mit den letzten Sonnenstrahlen der goldenen Oktobersonne einen gebührenden Ausklang fand.

Das Hauptereignis war der Große Preis der Unternehmen pohlposition und Klingenberg, mit dem sich der Hannoversche Rennverein e. V. gebührend in das Jahr 2024 verabschiedete. Immerhin handelte es sich bei dieser Prüfung um das Jahreshighlight, ein Rennen auf Gruppe III-Niveau, der Champions League des Galopprennsports. Dabei ging es nicht nur um Blacktype-Ehren, sondern auch um eine Gesamtdotierung von 55.000 Euro. Es siegte die dreijährige North Reliance, die von Marcel Weiß für Michael Wachowitz trainiert wird. Thore Hammer-Hansen, der Sohn von Jockeylegende Lennart Hammer-Hansen, der erst kürzlich von England nach Deutschland gewechselt war, führte die Stute zu einem eindrucksvollen Sieg. „Das war bisher der größte Sieg, den ich jemals erleben durfte“, so der sichtlich gerührte Michael Wachowitz nach diesem Triumph. Richtig gefeiert werden konnte dann nach dem Auftritt des Blasorchesters Langenhagen, das zu Ehren des siegreichen Teams die deutsche Nationalhymne anstimmte.

In der Alson–Trophy, dem ersten Rennen des Tages, bekam der jüngste Jahrgang die Chance, auf Listenebene zu punkten. Für einige der besten zweijährigen Stuten ging es auf der Distanz von 1400 Metern um eine Gesamtdotierung von 25.000 Euro. Am Ende hatte Waldfrieda die Nase vorn, die von Andreas Wöhler für das Gestüt Brümmerhof trainiert wird. Im Sattel saß Jozef Bojko, der abermals ein Händchen für Stuten bewies, schließlich hatte er schon mit Waldfriedas Mutter, der Brümmerhoferin Waldtraut, im Jahr 2012 ein Listenrennen auf der Neuen Bult gewinnen können.

Im pferdewetten.de-Cup bekamen die Youngsters bei einer Gesamtdotierung von 25.000 Euro die Möglichkeit, sich auf 2000 Metern für die klassischen Rennen im kommenden Jahr zu empfehlen. In den traditionsreichen Farben der Stiftung Gestüt Fährhof siegte der Hengst Geminiano, der bei seinem zweiten Lebensstart zu diesem Blacktype-Treffer kam. Im Sattel saß der junge Leon Wolff, einer der talentiertesten Nachwuchsreiter Deutschlands, der sich gerade erst von einer langen Verletzungspause zurückmeldete. Für Geminiano könnte dieser Sieg der Auftakt zu einer großen Karriere gewesen sein. „Er bekommt jetzt natürlich eine Derbynennung“, bestätigte Simon Stokes, Racing Manager der Stiftung Gestüt Fährhof, nach dem Rennen.

Erwähnenswert ist außerdem der Sieg von Dilpak in der America Unlimited Kentucky Trophy, einem Ausgleich III über 1700 Meter, der unter dem Banner von Neu-Sponsor America Unlimited in Kooperation mit Kentucky gelaufen wurde. Der Wallach holte für Bult-Trainerin Janina Reese beim siebten Start in 2023 den vierten Sieg und avancierte mit diesem neuerlichen Erfolg zu einem echten Hannover-Spezialisten und heimlichen Star, denn alle vier Treffer gelangen ihm auf der Neuen Bult. „Dilpak liebt seine Heimatbahn. Wir werden daher sehen, ob er dieses Jahr überhaupt noch einmal an den Ablauf kommt oder in die Winterpause geht“, so Janina Reese. Einen weiteren Heimsieg holte Vicente für Christian Sprengel, der sich den Sieg im Ausgleich I schnappte.

In den zehn Rennen wurden 254.751,58 Euro umgesetzt. (22.10.2023/kk)

Bei der Samstag-Veranstaltung im Krefelder Stadtwald konnte das Quartier von Bohumil Nedorostek mit Valentino Dancer punkten. Der achtjährige Wallach und Planteur-Sohn des Stalles Utrin setzte sich im Ausgleich III über 2.050 Meter leicht mit zweidreiviertel Längen durch. Im Sattel saß Mikki Cadeddu. Die Siegquote betrug lukrative 13,6:1. Janina Reeses Primo Violetto (Wladimir Panov) belegte in diesem Rennen Platz fünf.

Eine halbe Stunde später kam mit Donner Earl im Ausgleich II über 2.050 Meter der nächste Starter von Bohumil Nedorostek an den Ablauf. Der vierjährige Earl of Tinsdal-Sohn belegte hinter den deutlich vor ihm landenden Alaska Tiger (Jozef Bojko) und Atze (Patrick Gibson) auf dem dritten Platz. Earl of Tinsdal wurde von Andrasch Starke geritten. Die beiden Reese-Vertreter Saludos und Aram passierten auf den Plätzen fünf und sechs den Zielpfosten. (23.10.2023/wis)