Eine Nasenspitze fehlt Itobo zum Sieg im Preis von Dahlwitz – Boscaccio meldet sich zurück

(22.04.2018/wis) Mit vier Siegen, davon drei in Serie im Ausgleich I, avancierte Hans-Jürgen Gröschels Itobo zum Handicapper des Jahres 2017. Wer aber geglaubt hatte, dass damit das Ende der Fahnenstange erreicht sei, lag mit seiner Einschätzung weit daneben.

Bei seinem heutigen Jahresdebüt auf Listenparkett, schlug sich der sechsjährige Areion-Sohn im Besitz des Stalles Totti und aus der Zucht des Gestüt Görlsdorf im mit 27.000 Euro dotierten Preis von Dahlwitz glänzend aus der Affäre. In einem Wimpernschlagfinale fehlte Itobo (Marco Casamento) auf der Ziellinie lediglich eine Nasenspitze zum Erfolg. Der Sieglorbeer ging an den für das Gestüt Park Wiedingen von Markus Klug trainierten Devastar mit Martin Seidl im Sattel (97:10). Auf dem dritten Platz endete mit Northsea Star (Andreas Helfenbein) ein weiterer Vertreter aus dem Klug-Quartier. Der 20:10-Favorit und letztjährige Derbyzweite Enjoy Vijay, enttäuschte unter Andrasch Starke als Sechster. 

Mit einem Sieg zurückmelden konnte sich der von Christian Sprengel trainierte Union-Sieger 2016, Boscaccio. Der fünfjährige Mount Nelson-Sohn hatte über Winter eine viermonatige Pause auf der Koppel erhalten, die ihm scheinbar gut getan hat. Bei seinem heutigen Jahreseinstand in einem Ausgleich II über 1800 Meter, kämpfte sich Boscaccio unter Tabea Rödel von der Spitze aus nach Hause (72:10). Eine halbe Länge dahinter kam der von Hans-Jürgen Gröschel gesattelte All Win (Marco Casamento) auf den zweiten Platz.

Einen guten Einstand feierte bei seinem Erstauftritt auch Adaris. Der von Hans-Jürgen Gröschel für eine Besitzergemeinschaft um Frank Heindorf  vorbereitete dreijährige Maxios-Sohn zeigte im einleitenden Rennen unter Jose Luis Silverio als Dritter mit sehr viel Endgeschwindigkeit eine ganz hervorragende Leistung.

Ein viertes Geld sicherte sich noch der Sprengel-Schützling Shining Lord (Andreas Helfenbein) im Ausgleich III über 2000 Meter.