Düsseldorf: Brümmerhofer Duo in den 1.000 Guineas

(18.06.2020/wis) In der 100. Auflage der German 1.000 Guineas werden am Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg zwei Pferde aus dem Gestüt Brümmerhof an den Start kommen. Für beide Starterinnen zeichnet Neue Bult-Trainer Dominik Moser verantwortlich.

Bei den beiden Teilnehmerinnen für den zur Europagruppe II zählenden und mit 62.500 Euro dotierten Stuten-Klassiker über die Meile handelt es sich um Amabilis und Chilly Filly, die nicht nur die Farben des Gestüts Brümmerhof tragen werden, sondern auch deren Zucht entstammen.

Die aktuellen Formen der beiden Brümmerhoferinnen sind nahezu ein Spiegelbild: Während Amabilis bei ihrem Lebensdebüt Anfang Mai auf der Neuen Bult noch im Hintertreffen landete, wusste die Maxios-Tochter bei ihrem zweiten Start als leichte dreieinhalb Längen-Siegerin in einem Maidenrennen über 1600 Meter auf ihrer Hausbahn vollauf zu überzeugen. Ebenso positiv ist die Entwicklung von Chilly Filly verlaufen: Die Makfi-Tochter, die bei der Saisonpremiere in Langenhagen einen Platz im Mitteltreffen belegen konnte, hatte am letzten Renntag auf der Neuen Bult ebenfalls mit einem Sieg die Sieglosenklasse verlassen können.

Die beiden Trainings- und Stallgefährtinnen werden am Sonntag in den 1.000 Guineas auf neun Konkurrentinnen treffen.  Den größten Brocken dürfte dabei die englische Gaststute Rose Of Kildare aus dem Stall von Mark Johnston aus dem englischen North Yorkshire darstellen. Dazu Neue Bult-Coach Dominik Moser: "Aufgrund ihrer Erfahrung wird Rose Of Kildare die Hausnummer in diesem Rennen sein. Vor allem auf einem Kurs wie dem Düsseldorfer Grafenberg sollte das ein ganz klarer Vorteil sein." Und Mosers Statement über seine beiden Starterinnen: "Amabilis, die noch eine Nennung für das Deutsche Stutenderby besitzt, hat jedes ihrer beiden Rennen weitergebracht. Da sie noch relativ unerfahren ist und nun einen großen Sprung zu bewältigen hat, wird sie als Außenseiterin in das Rennen gehen. Sie hat gut gearbeitet. Doch hinter die geforderte Distanz möchte ich ein Fragezeichen setzen. Die Guineas-Distanz könnte nach unten die äußerste Marke für sie sein. Die geforderte Distanz im Preis der Diana von 2200 Meter wird dagegen vermutlich ihre maximale Obergrenze sein. Irgendwo dazwischen dürfte wohl ihre Idealdistanz liegen." Nicht ganz ideal sollte auch die Distanz für Chilly Filly sein, für die die geforderten 1600 Meter am Sonntag ihre Maximaldistanz darstellen sollte. "Sie hat jedes Mal viel mit nach Hause genommen und sich nach ihrem letzten Start am meisten verbessert" gibt sich Moser dennoch gespannt auf ihr Abschneiden.