Hamburg: Hannoversche Zweierwette im Ausgleich III - Vier Ehrenplätze in den weiteren Rennen

(11.07.2020/wis) Eine hannoversche Zweierwette gab es am Samstag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn.

Im Preis vom Gestüt Höny Hof, einem Ausgleich III über die 1800 Meter-Distanz, kam die von Bohumil Nedorostek trainierte fünfjährige Stute Alma Mater im Besitz von Knut Kaufmann aus Bötensen zu ihrem zweiten Saisonerfolg. Im Sattel der 4,9:1-Chance saß André Best. Die Dingo-Tochter, für die Knut Kaufmann auch als Züchter verantwortlich zeichnet, setzte sich im Endkampf äußerst leicht mit dreidreiviertel Längen gegen Stall Steintors Waldenser (Carlos Henrique) durch, der von Hans-Jürgen Gröschel gesattelt wurde. 

Rund um diesen Neue Bult-Einlauf gab es noch eine ganze Menge Ehrenplätze für die hannoversche Equipe. 

In der Zweijährigen-Prüfung über 1400 Meter wusste Zosima (Adrie de Vries) aus dem Stall Garden Lounge bei ihrem Lebensdebüt durchaus zu überzeugen. Die Areion-Tochter aus dem Stall von Hans-Jürgen Gröschel musste lediglich mit einer Länge Gestüt Röttgens Shila (Maxim Pecheur) vor sich dulden. 

Nur 90 Minuten später landete erneut eine Gröschel-Vertreterin auf dem zweiten Platz. Dieses Mal war es Quelinda aus dem Gestüt Paschberg, die in einem Sieglosenrennen für die Dreijährigen über 1800 Meter auf dem Ehrenplatz einkam. Carlos Henrique war an Bord der Holy Roman Emporer-Tochter aus Paschberger Zucht, die bei ihrem dritten Jahresstart weiter aufsteigende Tendenz verraten hat. Hans-Jürgen Gröschels Picanto (Wladimir Panov) wurde in diesem Rennen Fünfter und sicherte sich damit noch das letzte Geld.

Auch auf dem zweiten Platz kam im Hein-Bollow-Gedächtnisrennen, einem Ausgleich IV über 1400 Meter, Bohumil Nedorosteks La Aluna ein.  Die vierjährige Soldier Hollow-Tochter musste sich unter Renato Souza um eine halbe Länge Magic Mission (Alexander Pietsch) aus dem Quartier von Katja Gernreich geschlagen geben. 

Aber auch Christian Sprengel musste sich an diesem Tag mit dem Ehrenplatz zufriedengeben. Sein Schützling Bishapur konnte an seine hannoversche Siegform nahtlos anknüpfen und landete im Ausgleich III über 1200 Meter Sprintdistanz mit dem amtierenden Champion Baurzhan Murzabayev auf dem zweiten Platz.  Zum leichten Sieger avancierte Pavel Vovcenkos Boy Charlton (André Best) der nach seinem letzten Erfolg in Hannover zu einem Doppeltreffer kam. 

In einer Sieglosenprüfung für die Dreijährigen über 1400 Meter schnappte sich die von Dominik Moser für das Gestüt Haus Ittlingen vorbereitete Kingman-Tochter Cessna mit Wladimir Panov im Sattel das vierte Geld.

Nichts zu bestellen hatten die beiden Neue Bult-Starter Itobo und Apadanah im Hauptrennen des Tages, dem Großen Hansa-Preis. Während es in dem Gruppe II-Rennen über 2400 Meter vorne mit Satomi (Mikki Cadeddu) und Windstoß (Maxim Pecheur) eine Klug-Zweierwette gab, belegten hinter Nikkei und Donja auf den Plätzen drei und vier, Hans-Jürgen Gröschels Itobo (Adrie de Vries) und Bohumil Nedorosteks Apadanah (Baurzhan Murzabayev) die Plätze fünf und sechs.