Berlin-Hoppegarten: Janina Reese mit Luella gleich topp

(04.04.2021/wis) Einen Einstand nach Maß in ihrem neuen Metier als Trainer feierte am heutigen Ostersonntag Janina Reese. Die Neu-Trainerin und Nachfolgerin von Hans-Jürgen Gröschel sattelte heute ihre ersten beiden Starter und kam dabei gleich zu ihrem ersten Karrieretreffer.

Zunächst war es die dreijährige Stute Sanibel, die bei ihrem Lebensdebütin einer 1800 Meter-Prüfung unter Wladimir Panov auf Anhieb im Geld landete, und sich das vierte Geld sichern konnte. Während ihr zweiter Starter, der letztjährige dreimalige Saisonsieger Ingneo (Miguel Lopez), im Ausgleich III über 2200 Meter als Achter keine Rolle spielte, wurde ihr Dritter Starter ein echter Volltreffer. Und was für einer… Die vierjährige Areion-Tochter Luella im Besitz von Norbert Dudda kam unter Miguel Lopez im Ausgleich III über 1800 Meter zu einem sagenhaften 6-Längen-Sieg. Und das Ganze zu einer attraktiven Siegquote von 9,5:1. Für die 34-jährige langjährige Assistentin von Hans-Jürgen Gröschel hätte der Einstand im neuen Metier damit nicht besser ausfallen können. 

Zu einem zweiten Platz im Ausgleich IV über 1400 Meter kam Rennstall Ostsees Martinus (Jose Luis Silverio) aus dem Stall von Bohumil Nedorostek. Der vierjährige Lawman-Sohn aus irischer Zucht musste sich bei seinem ersten Jahresstart lediglich dem Fünf-Längen-Sieger und 3:1-Favoriten Asaaleeb (Mikki Cadeddu) von Besitzertrainer Erwin Hinzmann aus Sassenberg geschlagen geben. 

 Das vierte Platzgeld verdiente der Nedorostek-Schützling und dreifache Saisonsieger 2020, Valentino Dancer (Maxim Pecheuer), im Ausgleich III über 2200 Meter. Der sechsjährige Planteur-Sohn war als 4,4:1-Totofavorit in das Rennen gegangen, das von Pavel Vovcenkos Lubiane mit Lilli-Marie-Engels im Sattel gewonnen wurde. 

In die Geldränge schaffte es im Ausgleich III über die Meile auch Bohumil Nedorosteks Agathon (Maxim Pecheur) als Fünfter. Die Trainingsgefährtin Mamouretta (Jose Luis Silverio) wurde in diesem Rennen Achte. 

Und auch das Quartier von Dominik Moser ging an diesem Nachmittag nicht ganz leer aus. Moser hatte im Preis des Gestüts Röttgen, einem Listenrennen für Stuten über 1600 Meter, die beiden Brümmerhoferinnen Sharoka (Wladimir Panov) und Amabilis (Lilli-Marie Engels) aufgeboten. Hinter der leichten Siegerin Axana (Eduardo Pedroza) aus dem Stall von Andreas Wöhler, No Limit Credit, Paloma Ohe und Recover Me, schnappte sich Sharoka als Fünfte das letzte Geld. Amabilis wurde Neunte.