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12.500 Zuschauer kamen am Sonntag ab dem späten Vormittag zum sommerlichen VGH Familienrenntag auf die Neue Bult. Bei strahlendem Sonnenschein erlebten Groß und Klein ein abwechslungsreiches Programm rund um den Galopprennsport. Im sportlichen Mittelpunkt standen zehn Rennen mit hochklassig besetzten Prüfungen und insgesamt mehr als 200.000 Euro Preisgeld.

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Zwei Siege gab es am Samstag für die hannoversche Trainingszentrale im Leipziger Scheibenholz.

Mit seinem leichten 3-Längen-Sieg machte der dreijährige Kingman-Sohn Such A Royal im Arbeitsbühnen KOCH-Cup, einem Maidenrennen über 1.300 Meter den Anfang. Der Schützling aus dem Stall von Bohumil Nedorostek wurde von Esentur Turganaaly Uulu zu diesem beeindruckenden Erfolg gesteuert. Besitzer des Hengstes, der zur lukrativen Siegquote von 15:1 punkten konnte, und bei seinen bisherigen drei Starts in diesem Jahr immer in den Geldrängen landete, sind Jeanine und Marcell Müller.

Eine Stunde zuvor kam die Trainingsgefährtin Nightdance Giulia im Preis der kowo-immobilien.de, einem Altersgewichtsrennen über die Meile, auf den zweiten Platz. Unter Wladimir Panov gab es in diesem Rennen gegen den überlegenen 6-Längen-Sieger und 1,6:1-Totofavoriten Kölsch (Josef Bojko) aus dem Quartier von Henk Grewe kein Ankommen.

Für den zweiten Hannover-Sieg sorgte im Ausgleich III über 1.600 Meter (Preis der SachsenEnergie AG) Sporting Hunter. Der neunjährige Hunter`s Light-Sohn setzte sich mit Wladimir Panov an Bord sicher mit einer dreiviertel Länge gegen den Favoriten Ritter Runkel durch. Sporting Hunter notierte am Toto mit 7,5:1. Für den Vertreter aus dem Stall von Christian Sprengel war es der zweite Saisonerfolg. (24.08.2026)

12.500 Zuschauer kamen am Sonntag ab dem späten Vormittag zum sommerlichen VGH Familienrenntag auf die Neue Bult. Bei strahlendem Sonnenschein erlebten Groß und Klein ein abwechslungsreiches Programm rund um den Galopprennsport. Im sportlichen Mittelpunkt standen zehn Rennen mit hochklassig besetzten Prüfungen und insgesamt mehr als 200.000 Euro Preisgeld.

Ruby Lips hieß die etwas überraschende Siegerin im Steher Stutenpreis der Landschaftlichen Brandkasse, einem mit 35.000 Euro dotierten Listenrennen über 2.400 Meter. Vieles hatte im Vorfeld für einen Erfolg der favorisierten Nastaria gesprochen, doch diese musste sich am Ende mit Rang zwei begnügen. Dem starken Schlussspurt der von Sibylle Vogt gerittenen Ruby Lips hatte sie nichts mehr entgegenzusetzen. Lange Zeit hatte die auf der Neuen Bult von Bohumil Nedorostek trainierte Beautiful World das Feld angeführt und belegte schließlich einen hervorragenden dritten Platz. „Umso älter sie wird, umso mehr Erfahrung kriegt sie“, sagte Trainerin Eva Fabianova nach dem Erfolg ihrer Stute, mit der sie nun höhere Aufgaben anvisiert.

Das BBAG Auktionsrennen – Großer Preis der VGH Versicherungen führte acht Dreijährige an den 2.000-Meter-Start, die allesamt Angebote der Baden-Badener Auktionsgesellschaft waren. In der mit 52.000 Euro dotierten Prüfung setzte sich Nariman mit Benjamin Marie nach einer Start-Ziel-Führung durch.

Der Wallach hat eine besondere Verbindung zur Neuen Bult, denn er wurde lange Zeit in Hannover trainiert. Sein großes Potenzial zeigt Nariman erst seit kurzem auch im Rennen. „Er hat einiges nachzuholen. Bohumil Nedorostek sagte uns, dass er ein gutes Pferd ist. Doch im Rennen hat er die Leistungen aus der Arbeit nie gezeigt. Seit er Wallach ist, macht er das im Rennen so wie im Training“, erklärte Racing Manager Holger Faust. Mittlerweile wird Nariman von Waldemar Hickst trainiert.

Gleich drei Erfolge feierte Trainer Dr. Andreas Bolte an diesem Renntag. Bei den Siegen von Freigeist und Manon des Bois stellte er jeweils auch das zweitplatzierte Pferd. In der Abschlussprüfung gab es schließlich ein totes Rennen zwischen dem Bolte-Schützling Pericolo und Brave Lion aus dem Stall von Andreas Wöhler, der zuvor bereits das zweite Rennen mit Zabeel Dream gewonnen hatte.

Damit kam auch Jockey Eduardo Pedroza auf zwei Tagessiege. Ebenfalls zweimal erfolgreich war Enzo Crublet, der unter anderem Freigeist zum Sieg steuerte. Zwei Treffer gelangen zudem Bauyrzhan Murzabayev. Zum Auftakt führte er den auf der Neuen Bult von Bohumil Nedorostek trainierten zweijährigen Debütanten Bozok als Ersten über die Ziellinie. Mit Mahasti belegte ein weiterer Nedorostek-Youngster den zweiten Rang. Eine Stunde später legte Murzabayev mit Grace de Vega nach. Besitzer der Stute ist TV-Schauspieler Florian Martens.

In den zehn Rennen wurden insgesamt 364.190,11 Euro Wettumsatz erzielt. Gemeinsam mit der starken Besucherzahl von 12.500 Gästen sorgte dies für einen gelungenen ersten Premium-Renntag auf der Neuen Bult.

Der nächste Renntag der Saison findet am 20. September statt. Beim Oktoberfest-Renntag mit Bauernmarkt stehen gleich zwei Listenrennen – eines für Stuten und eines für Zweijährige – sowie ein weiteres BBAG Auktionsrennen im sportlichen Mittelpunkt.

Tickets sind bereits jetzt online zum Preis von 12 Euro erhältlich. Kinder bis einschließlich zwölf Jahre erhalten freien Eintritt.

Am kommende Sonntag endet auf der Neuen Bult die Sommerpause. Der beliebte VGH Familienrenntag verbindet hochklassigen Galopprennsport mit einem abwechslungsreichen Programm für Groß und Klein.

Die Veranstaltung beginnt bereits um 10:30 Uhr, da die zehn Rennen nach Frankreich überragen werden. Die Neue Bult bietet erstmals einen sogenannten Premium-Renntag, eine Innovation im deutschen Galopprennsport mit garantiert hohen Preisgeldern. Keines der Rennen am Sonntag ist unter 15.000 Euro dotiert. Die Startmaschine öffnet sich um 11:14 Uhr zum ersten Mal.

Zwei Rennen ragen sportlich und vom Preisgeld heraus: das mit 52.000 Euro dotierte Großer Preis der VGH Versicherungen – BBAG Auktionsrennen für dreijährige Pferde sowie derSteher Stutenpreis der Landschaftlichen Brandkasse, ein mit 35.000 Euro dotiertes Listenrennen.

Im Steher Stutenpreis der Landschaftlichen Brandkasse spricht vieles für einen Sieg von Nastaria. Die bereits sieben Jahre alte Stute hat Mitte Juli ihren wichtigsten Karrieretreffer erzielt (es stehen 11 Siege in der Statistik) und dabei sogar Geschichte geschrieben, als sie in Berlin-Hoppegarten in einem Grupperennen triumphierte. Einer Stute ihres Alters ist das in Deutschland noch nie zuvor gelungen. Auf der gleichen Bahn gewann sie vor einer Woche ein Listenrennen, das über eine weitere Distanz führte als an diesem Sonntag, wo es über 2.400 Meter geht. Trainerin Anna Schleusner-Fruhriep hatte diesen Start bereits bei der letzten Siegerehrung angekündigt. Fünf Gegnerinnen hat die an der Ostsee trainierte Lady mit ihrem Stammjockey Jozef Bojko. Lokalmatadorinnen sind Namouria aus dem Training bei Alicia Baum und Beautiful World, die von Bohumil Nedorostek aufgeboten wird. Sie ist die einzige dreijährige Stute im Feld.

Das BBAG-Auktionsrennen mit dem Titel Großer Preis der VGH Versicherungen, in dem alle acht dreijährigen Starter bei der Baden-Badener Auktionsgesellschaft durch den Ring gegangen sind, führt über 2.000 Meter. Die besten Vorformen zeigte Voitton aus dem Championstall von Henk Grewe, am teuersten war Noyan, den Derbysiegtrainer Andreas Wöhler aufbietet. Er kostete 61.000 Euro.

Wettfreunde können sich erstmals auf der Neuen Bult auf die Quintett-Wette freuen. Ziel ist es, die ersten fünf Pferde im 5.Rennen des Tages, dem Preis von Mercedes-Benz Hannover, korrekt zu tippen. Das ist für einen Grundeinsatz von 10 Cent möglich. 14 Starter stehen zur Auswahl.

Insgesamt gehen bei dieser Veranstaltung 111 Pferde an den Start, 13 werden auf der Neuen Bult vorbereitet: sechs von Bohumil Nedorostek, vier von Christian Sprengel, zwei von Alicia Baum und eines von Birgit Wagner.

Der VGH Familienrenntag bietet wie erwähnt aber weit mehr als spannenden Galopprennsport. Im großen Kinderland warten Hüpfburgen sowie die beliebte Kreativstation zum Bemalen von Jutebeuteln auf die kleinen Besucher. Ein besonderes Highlight ist außerdem das Ponyrennen mit der anschließenden Kindertombola.

Auch für die Erwachsenen lohnt sich das Mitmachen: Bei der Lucky-Loser-Verlosung werden unter allen nicht platzierten Wettscheinen attraktive Preise verlost. So gibt es auch abseits der Rennbahn viele Gewinnchancen und beste Unterhaltung für die ganze Familie.

Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Tickets sind online zum Preis von 12 € erhältlich oder am Veranstaltungstag an den Tageskassen für 14 €. Ermäßigungen gelten unter anderem für Schüler und Studierende. Parktickets können auch online für 3 € erworben werden. Vor Ort kosten diese 5 € und sind nur erhältlich, solange der Vorrat reicht.

01. Preis der VGH Vertretung Seidel & Seidel GmbH – EBF-Rennen – 1.300m, 15.000 EUR
02. Preis der VGH Vertretung Semmerling & Nolte OHG – Stuten – 2.000m, 15.000 EUR
03. Preis der VGH Vertretung Fabian Glaeser-Hofmann – 1.900m, 15.000 EUR
04. Preis der VGH Vertretung Fechner & Schwolow OHG – Agl.IV – 1.600m, 15.000 EUR
05. Preis von Mercedes-Benz Hannover – Agl.II – 1.600m, 22.000 EUR (VIERERWETTE)
06. Steher Stutenpreis der Landschaftlichen Brandkasse – L. – Stuten – 2.400m, 35.000 EUR
07. Großer Preis der VGH Versicherungen – BBAG Auktionsrennen – 2.000m, 52.000 EUR
08. Preis der VGH Vertretung Pletz & Becker GmbH – Agl.IV – 2.100m, 15.000 EUR (VIERERWETTE)
09. Preis der VGH Vertretung Hausmann & Berger OHG – Agl.II – 2.400m, 15.000 EUR
10. Preis der VGH Vertretung Bodenstein e.K – Agl.III – 2.400m, 18.000 EUR

Auf einen erfolgreichen Renntag am heutigen Sonntag in Berlin-Hoppegarten kann die hannoversche Trainingszentrale zurückblicken. Dabei muss man feststellen, dass der Galopprennsport immer wieder tolle und vor allem emotionale Geschichten schreibt.

In diesem Fall ist von Christian Sprengel die Rede, der erst vor wenigen Tagen die Nachricht vom Verkauf und Auszug seines Derbyfünften Quitos zu verkraften hatte. Bekanntlich wurde der dreijährige Iquitos-Sohn vom Eigner, dem Gestüt Paschberg, nach Irland verkauft und somit im 136. Westminster Großen Preis von Berlin zum Nichtstarter erklärt.

Stand Sprengel im zur Gruppe I zählenden Hauptereignis nun ohne Starter da, gab es für den Trainer in einem anderen Blacktype-Rennen eine Art Wiedergutmachung, als das Turfglück für Christian Sprengel auf Listenparkett Einzug hielt. Denn im mit 35.000 Euro dotierten  Range Rover-Cup presented by BritCars Berlin- Hoppegartener Stutenpreis – war gegen die von ihm gesattelte Stute Full of Hope über 1.800 Meter Start-Ziel kein Kraut gewachsen. Nach einem Glanzritt von Benjamin Marie setzte sich die dreijährige Saxon Warrior-Tochter aus der Zucht des Gestüt Etzean als längste Außenseiterin im Feld (33,1:1) leicht mit eindreiviertel Längen durch. Dahinter belegte die von Alicia Baum ins Rennen geschickte Soft Winds (Wladimir Panov) den zweiten Platz, womit die hannoversche Zweierwette komplettiert wurde. Besitzer der siegreichen Stute Full of Hope  ist der Stall Nannippus, dem in Kürze 21.000 Euro Siegbörse überwiesen werden. Für Christian Sprengel, der sich bei der Siegerehrung aufgrund der geschilderten Umstände hochemotional zeigte, war es Saisonerfolg Nummer 9.

Zu ihrem ersten Karrieresieg kam die dreijährige Stute Pearl of Japan aus dem Quartier von Bohumil Nedorostek. Die Japan-Tochter sicherte sich als 7,9:1-Chance unter Vanesa Csernak den Preis der Mahlo Bau Verwaltungsgesellschaft mbH, und damit den Ausgleich III über die 2.200-Meter-Distanz. Züchter der Stute sind Brigitta und Bernhard Matusche, Besitzer der Stall Horse Racing Hamburg.

Im letzten Rennen der Karte, einem Ausgleich I über 1.800 Meter (Florida Eis-Rennen), kam auch die von Alicia Baum auf der Neuen Bult trainierte Bowerchalke, ein Brümmerhofer England-Import, zum ersten Deutschland-Sieg. Die bestens gezogene New Bay-Tochter ließ unter Wladimir Panov der Konkurrenz keine Chance und passierte als 3,2:1-Totofavoriten als sehr leichte Siegerin den Zielpfosten.

Die sechsjährige Stute Tiffany hat am Sonntag auf der Galopprennbahn Berlin-Hoppegarten den Westminister 136. Großen Preis von Berlin gewonnen und krönt damit ihre eindrucksvolle Laufbahn.

Nach drei zweiten Plätzen in deutschen Gruppe I-Rennen hat sie nun auf der Hauptstadtrennbahn auf höchstem Niveau triumphiert – im mit 155.000 Euro dotierten Berliner Grand Prix über die klassische Derbydistanz von 2.400 Meter. Der 37-jährige englische Jockey Luke Morris servierte der Stute das perfekte Rennen. Innen an fünfter Stelle gehend im Zehnerfeld, wartete er mit seinem Angriff, bis in der Zielgeraden die Lücke aufging. Tiffany beschleunigte entscheidend und wehrte die Attacken des stark laufenden dreijährigen Bright Light, den Andreas Suborics in Köln trainiert, sowie der beiden Godolphin-Pferde von Trainer Saaed bin Suroor, Dubai Future und Tornado Alert, ab. Der Richterspruch lautete Kampf Hals-halbe Länge-Kopf.

Trainiert wird Tiffany im englischen Newmarket von Sir Mark Prescott, für den Morris als Stalljockey fungiert. Hinter Tiffany steht eine große Besitzergemeinschaft in Großbritannien, der Elite Racing Club.

Enttäuschend verlief der Berliner Grand Prix für den nachgenannten Derbysieger Dardanos. Der dreijährige Schützling von Andreas Wöhler wirkte bis in die Gegengerade hinein sehr eifrig, trotz des hohen Tempos, das die vierjährige Stute Innora unter Leon Wolff angeschlagen hatte. Am Ende konnte Dardanos nichts ausrichten und wurde Letzter. Nur einen Platz vor ihm landete der Derbysieger des Vorjahres, Hochkönig, der in der Zielgeraden aber zumindest einen kurzen Moment hatte. Der fünfjährige Global Health, Überraschungssieger im Großen Hansa Preis von Hamburg (Gruppe II), bestätigte als Fünfter sein Hamburger Laufen, auch wenn er sich das letzte Preisgeld mit einigem Abstand hinter dem Führungsquartett holte.