Düsseldorf: Englische Gaststute Timeforshowcasing siegt in den German 1.000 Guineas
Wie bereits in den 2.000 German Guineas eine Woche zuvor in Köln-Weidenpesch für die Hengste, so ging auch das Stutenpendant des Klassikers, die German 1.000 Guineas am Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg nach England.
Für klassischen Lorbeer in dem mit 125.000 Euro dotierten Europagruppe II-Rennen über die Meile sorgte die dreijährigen Stute Timeforshowcasing (3,1:1) in den Farben von Jaber Abdullah aus Dubai. Trainer war Charlie Johnston, dessen Stall auf der Insel in Middleham in North Yorkshire beheimatet ist. Siegreiter war Jack Mitchell.
Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen gewann Timeforshowcasing mit tollem Endspeed mit 1½ Längen. Die nachgenannte französische Gaststute Indifferente (Yann Barberot/Hugo Journiac) landete auf Rang zwei, während die Irin Sky Watch Platz drei belegte. Als beste deutschen Pferde liefen Gestüt Brümmerhofs Arborea unter Wladimir Panov und Gestüt Röttgens Wintersonne unter Martin Seidl auf den Rängen vier und fünf ein. Insbesondere die von Alicia Baum auf der Neuen Bult vorbereitete Waldpfad-Tochter Arborea endete nach einem taktisch klugen Ritt enorm stark.
Für Timeforshowcasing war es der fünfte Sieg beim achten Start. Ihr Trainer Charlie Johnston gewann erstmals die German 1.000 Guineas, und trat damit in die Fußstapfen seines Vaters Mark Johnston, der dieses Renn in den Jahren 2018 mit Nyaleti und 2019 mit Main Edition gewinnen konnte.




