Berlin-Hoppegarten: Tiffany gewinnt den Westminister 136. Großen Preis von Berlin
Die sechsjährige Stute Tiffany hat am Sonntag auf der Galopprennbahn Berlin-Hoppegarten den Westminister 136. Großen Preis von Berlin gewonnen und krönt damit ihre eindrucksvolle Laufbahn.
Nach drei zweiten Plätzen in deutschen Gruppe I-Rennen hat sie nun auf der Hauptstadtrennbahn auf höchstem Niveau triumphiert – im mit 155.000 Euro dotierten Berliner Grand Prix über die klassische Derbydistanz von 2.400 Meter. Der 37-jährige englische Jockey Luke Morris servierte der Stute das perfekte Rennen. Innen an fünfter Stelle gehend im Zehnerfeld, wartete er mit seinem Angriff, bis in der Zielgeraden die Lücke aufging. Tiffany beschleunigte entscheidend und wehrte die Attacken des stark laufenden dreijährigen Bright Light, den Andreas Suborics in Köln trainiert, sowie der beiden Godolphin-Pferde von Trainer Saaed bin Suroor, Dubai Future und Tornado Alert, ab. Der Richterspruch lautete Kampf Hals-halbe Länge-Kopf.
Trainiert wird Tiffany im englischen Newmarket von Sir Mark Prescott, für den Morris als Stalljockey fungiert. Hinter Tiffany steht eine große Besitzergemeinschaft in Großbritannien, der Elite Racing Club.
Enttäuschend verlief der Berliner Grand Prix für den nachgenannten Derbysieger Dardanos. Der dreijährige Schützling von Andreas Wöhler wirkte bis in die Gegengerade hinein sehr eifrig, trotz des hohen Tempos, das die vierjährige Stute Innora unter Leon Wolff angeschlagen hatte. Am Ende konnte Dardanos nichts ausrichten und wurde Letzter. Nur einen Platz vor ihm landete der Derbysieger des Vorjahres, Hochkönig, der in der Zielgeraden aber zumindest einen kurzen Moment hatte. Der fünfjährige Global Health, Überraschungssieger im Großen Hansa Preis von Hamburg (Gruppe II), bestätigte als Fünfter sein Hamburger Laufen, auch wenn er sich das letzte Preisgeld mit einigem Abstand hinter dem Führungsquartett holte.




