Köln: Goliath gewinnt den 64. Preis von Europa
Der sechsjährige Wallach Goliath hat auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch den Mehl-Mülhens-Stiftung – 64. Preis von Europa gewonnen, und das in überlegener Manier. Der Kölner Grand Prix ist ein Rennen der höchsten internationalen Kategorie Gruppe I über die klassische Derbydistanz von 2.400m. 155.000 Euro betrug das Gesamt-Preisgeld, 100.000 Euro davon gab es für das siegreiche Team.
Christophe Soumillon ritt den auf 1,4:1-heruntergewetteten Goliath mit dem Wissen, auf dem besten Pferd im Siebener-Feld zu sitzen, schließlich hatte der Wallach in den vergangenen Jahren seine Sonderklasse durch Siege auf Gruppe I-Niveau in Ascot und Baden-Baden bewiesen. So übernahm Goliath noch vor dem ersten Bogen die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab.
„Überlegen mit eindreiviertel Längen“ lautete der Richterspruch vor dem englischen Gast Dubai Honour. Trainiert wird Goliath von Francis-Henri Graffard in Chantilly vor den Toren von Paris. Graffard zählt seit einigen Jahren zu den besten Trainern in Frankreich.
Eine starke Vorstellung gab der deutsche Derbysieger aus dem Vorjahr, Hochkönig, als Dritter ab. Vierter wurde Straight nach einjähriger Rennpause. Die dreijährigen Noble Lips, Alter Meister und Seguro konnten nicht ins Geschehen eingreifen.




