Am 19. Juni fand auf der Neuen Bult der große Renntag der Wohnungswirtschaft mit rund 8.000 Zuschauern statt. Neben dem Rahmenprogramm mit vielen Überraschungen für Groß und Klein wie u.a. dem Kinderland oder dem DocBee-Pony Cup, schwebte über den neun Rennen vor allem eine Frage: Wer löst das letzte Ticket für das Deutsche Derby?

Zunächst war aber das vierte Rennen das erste Highlight des Tages. Der Große Preis der Sparkasse Hannover, ein Listenrennen über schnelle 1300 Meter, richtete sich an dreijährige und ältere Pferde. Der Sieg in dieser mit 22.500 Euro dotierten Prüfung ging an Buddy Bob, der den Treffer mit Thore Hammer-Hansen im Sattel nach Schweden entführte. Für den siebenjährigen Wallach war es der erste Treffer auf diesem Niveau, mit dem er vor allem seine Trainerin Dina Danekilde sprachlos zurückließ. „Ich könnte vor Glück weinen“, erklärte sie nach dem Rennen nach Worten ringend.

Im Mittelpunkt stand mit dem sechsten Rennen der Große Preis von meravis, eine Prüfung auf Listenebene für dreijährige Pferde über 2200 Meter, die mit 22.500 Euro war. Im Derby-Trial ging es für die zehn hoffnungsvollen Youngster aber vor allem darum, sich noch einen Startplatz für das Deutsche Derby, das am 3. Juli auf der Galopprennbahn Hamburg-Horn entschieden wird, zu sichern. In der Vergangenheit brachte dieses Rennen in den Jahren 2005, 2006 und 2007 mit Nicaron, Schiaparelli und Adlerflug bereits drei Derbysieger hervor und wird demnach besonders hoch eingeschätzt. Für Henk Grewes Assistent wurde dieser Wunsch nun nach der Qualifikation für das Blaue Band wahr, denn der dreijährige Hengst aus dem Besitz von Liberty Racing setzte ich sich nach einem unglaublichen Finish kurz vor der Linie gegen Angelino und Zacapo durch. Erneut hieß der Siegreiter Thore Hammer-Hansen, der eigens für diesen Renntag aus England angereist war. „Assistent hatte bisher viel Pech, trotz des schwierigen Rennverlaufs konnte er nun endlich sein Talent beweisen“, erklärte Lars-Wilhelm Baumgarten, Racing Manager von Liberty Racing.

Den ersten Heimsieg gab es im siebten Rennen, denn nach mehreren Platzierungen in Serie kam Anchorage aus dem Stall von Bohumil Nedorostek mit Leon Wolff im Sattel zu seinem zweiten Karrieretreffer. Es war außerdem ein Heimsieg im doppelten Sinn, denn der fünfjährige Wallach gehört dem Club Neue Bult, einer Besitzergemeinschaft aus Hannover. Zu den 27 Clubmitgliedern ist zählt u.a. der 86-jährige Klaus Wiegmann, der mittlerweile mehr als 50 Jahre im Galopprennsport aktiv ist. „Anchorage lief ein starkes Rennen. Was für ein toller Tag“, freute er sich nach dem Sieg.

Zu einem Erfolg auf der Heimatbahn kam zum Abschluss des Renntages auch noch Dominik Mosers Miraval, die für das Gestüt Brümmerhof unter Jockey Wladimir Panov zu ihrem ersten Karrieretreffer kam.

In den neun Rennen wurden 228.924,83 Euro umgesetzt.

Der nächste Renntag auf der Neuen Bult findet mit dem Heise Renntag am Freitag, 8. Juli, im Rahmen eines After-Work-Events statt. (19.06.2022/kk)

Am kommenden Sonntag (19. Juni) findet auf der Neuen Bult der große Renntag der Wohnungswirtschaft statt. Gemeinsam mit den Sponsoren freut sich der Hannoversche Rennverein e. V. auf einen spannenden Tag voller kreativer Überraschungen für die ganze Familie, sowie auf neun packende Rennen mit dem ersten Start um 13:30 Uhr. Möglicherweise probt auf der Bult sogar der kommende Derbysieger.

Das vierte Rennen ist das erste Highlight des Tages. Der Große Preis der Sparkasse Hannover führt über schnelle 1300 Meter und richtet sich an dreijährige und ältere Pferde. In dieser Prüfung geht es auf Listenebene um 22.500 Euro. Mit sieben startenden Sprintern ist das Rennen hochkarätig besetzt. Pferde aus Schweden und Frankreich machen das Rennen zu einer internationalen Angelegenheit. So kommt Dhahabia in den berühmten Rennfarben von Al Shaqab Racing an den Start. Neben der Stute ist es besonders Andreas Wöhlers Danelo, der zum engsten Favoritenkreis gehören sollte, nachdem der Hengst in Baden-Baden bereits bewiesen hat, dass er in diese Klasse gehört. Anno Mio und Artista aus dem Stall von Dominik Moser werden mit Lilli-Marie Engels beziehungsweise Waldimir Panov an Bord, die auf der Bult ansässigen Quartiere vertreten.

Im Mittelpunkt der Karte steht mit dem sechsten Rennen der Große Preis von meravis, eine Prüfung auf Listenebene für dreijährige Pferde über 2200 Meter, die mit 22.500 Euro lukrativ dotiert ist. In diesem Derby-Trial geht es aber vor allem um das Lösen eines der letzten Tickets für das Deutsche Derby, das Anfang Juli in Hamburg-Horn entschieden wird. Unter den zehn Startern befindet sich also möglicherweise der neue Star der Turfwelt. Am höchsten eingeschätzt wird Henk Grewes Angelino, der sich bereits in einem Grupperennen versucht hat und der sich mit einem Sieg in Deauville ins Gespräch brachte. Er trifft auf Salvatore, das einzige Pferd im Feld, das sich bereits über die Derbydistanz versucht hat. Der Schützling von Peter Schiergen war ebenfalls schon in Frankreich siegreich. Die einzige Lady im Feld ist Gestüt Brümmerhofs Agneta, die in diesem Jahr schon zu einem imponierenden Sieg kam. Mit Wladimir Panov im Sattel nimmt sie den Kampf gegen die Hengste auf.

Auch die Wettfans kommen auf ihre Kosten: Im fünften Rennen wird nämlich eine Viererwette mit einer garantierten Auszahlung 10.000 Euro zur Ausspielung kommen.

Die kleinsten Galoppsportfans dürfen sich auf das große Kinderland mit Schminken, Hüpfburg, Rollenrutsche, einem 6-er Trampolin, der Rodeo Ente sowie kreativen Bastelaktionen freuen, das allen Besuchern kostenlos zur Verfügung steht. Der Zirkus Moskito bietet ein buntes Programm für die ganze Familie. Außerdem warten der Streichelzoo und seine Bewohner auf jede Menge Kuscheleinheiten.

Beim Ponyrennen dürfen die Kinder ihr Lieblingspony anfeuern und auf einen der tollen Preise bei der Kindertombola hoffen. Das Maskottchenrennen rundet den Tag ab.

Tickets können online zum Preis von 12,00 Euro oder am Renntag an den Tageskassen zum Preis von 14,00 Euro (Ermäßigungen für Schüler, Studenten etc.) erworben werden. Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt. (15.06.2022/kk)

Bohumil Nedorosteks Donner Earl könnte mit fremder Hilfe doch noch in das 20er Aufgebot für das IDEE 153. Deutsche Derby rutschen, das am 3. Juli in Hamburg-Horn zur Entscheidung steht.

Nach seinem neunten und vorletzten Platz im gestrigen Derby-Trial auf dem Düsseldorfer Grafenberg wurde Donner Earl vom Handicapper mit einem GAG von 76 Kilo eingestuft, womit der Earl of Tinsdal-Sohn aus dem Stall Tralopp derzeit auf Rang 21 der für das Derby startberechtigten Pferde rangiert.

Bekanntlich gibt es im Blauen Band ein Limit von 20 Startern, so dass der Nedorostek-Schützling auf fremde Hilfe angewiesen ist, sollte er doch noch ins Derbyfeld rutschen. Dieses wäre beim Abmelden eines der vor ihm eingestuften Pferde der Fall.

Derzeit stellt sich die Einschätzung der möglichen Derbystarter nach dem GAG wie folgt dar:

01 – Sammarco (IRE) – 96,0 kg
02 – So Moonstruck – 95,5 kg
03 – Wagnis – 94,5 kg
04 – Ardakan (GB) – 94,0 kg
05 – Mylady – 93,0 kg
06 – Lavello (IRE) – 92,5 kg
07 – Queroyal – 92,5 kg
08 – Schwarzer Peter – 92,0 kg
09 – Magical Beat – 91,5 kg
10 – Alessio – 91,0 kg
11 – Pirouz – 91,0 kg
12 – Maraseem (IRE) – 90,0 kg
13 – Nerik (IRE) – 90,0 kg
14 – Ariolo – 89,5 kg
15 – Dapango – 89,0 kg
16 – Lotterbov (IRE) – 88,5 kg
17 – Well Disposed (IRE) – 88,5 kg
18 – Saccary – 87,5 kg
19 – Millionaire – 87,0 kg
20 – Antinanco (IRE) – 85,5 kg
21 – Donner Earl – 76,0 kg
22 – No More Bolero (GB) – 75,5 kg
23 – Angelino – 75,0 kg
24 – Quirin – 71,0 kg
25 – Wonderful Eagle – 70,0 kg
26 – Macun – 69,0 kg
27 – Sir Filip – 69,0 kg
28 – Malekan – 68,5 kg
29 – Laycan – 68,0 kg
30 – Niagaro – 68,0 kg
31 – Northern Fighter (IRE) – 63,5 kg
32 – Rowdy Lips (IRE) – 60,5 kg

Mit dem Großen Preis der Sparkasse Hannover steht am kommenden Sonntag der Derby-Trial auf der Neuen Bult an. Es handelt sich dabei um die letzte Derbyvorprüfung, wodurch es noch einmal Verschiebungen im GAG-Ranking geben kann.

Zu den Startern im hannoverschen Highlight zählen die noch mit einer Derbynennung versehenen Angelino und Assistent (beide Trainer Henk Grewe, Köln), Malekan (Trainer Waldemar Hickst, Köln), Sir Filip (Trainer Jean-Pierre Carvalho, Mülheim) und Zahedan (Trainer Markus Klug, Köln-Heumar).

Die endgültige Starterangabe für den Renntag erfolgt am kommenden Mittwoch, 15. Juni. (13.06.2022/wis).

Flying Rocket, im vergangenen Jahr ungeschlagener Dreifach-Seriensieger, ist nach seinem fünften Platz während des Frühjahrsmeetings in Baden-Baden heute in München-Riem zu seinem ersten Erfolg seiner 2022er-Kampagne gekommen.

Der fünfjährige Wiesenpfad-Sohn aus dem Quartier von Dominik Moser gewann als 3,2:1-Totofavorit mit vier Längen in überlegener Manier. Im Sattel des Wallachs aus dem Stall Flying Dreams, der auch als Züchter verantwortlich zeichnet, saß Wladimir Panov.

Für Neue Bult-Trainer Domink Moser war es Saisonsieg Nummer neun. (12.06.2022/wis)

Der Düsseldorfer Derby-Trial war heute die vorletzte Möglichkeit, sich für das wichtigste Zuchtrennen hierzulande, dem Deutschen Derby am 3. Juli in Hamburg-Horn, zu qualifizieren. Mit dabei war auf dem Düsseldorfer Grafenberg in der mit 22.500 Euro dotierten Listenprüfung über 2.200 Meter Bohumil Nedorosteks Donner Earl.

Zuletzt in einer Dreijährigen-Sieglosenprüfung auf der Neuen Bult Start-Ziel leichter Sieger, konnte sich der Earl of Tinsdal-Sohn heute nur anfänglich in der Vordergruppe des Feldes bemerkbar machen. Im Einlauf war Donner Earl schnell auf dem Rückzug und musste die Konkurrenz passieren lassen. Am Ende war der Hengst unter Ioritz Mendizabal Neunter von zehn Startern.

Der Sieg ging an Peter Schiergens Nerik (Bauyrzhan Murzabayev) aus dem Stall Nizza (4,6:1). Der Ruler Of The World-Sohn aus der Zucht der Eigner, Ursula und Jürgen Imm, setzte sich mit eineinviertel Längen gegen Lotterbov (Markus Klug/Maxim Pecheur) und Andreas Wöhlers Bukhara (Mikki Cadeddu) durch.

Am kommenden Renntag auf der Neuen Bult steht mit dem Großen Preis der Sparkasse Hannover die letzte Derbyvorprüfung an. Für dieses Rennen besitzt Donner Earl allerdings keine Nennung, da sich sein Umfeld frühzeitig auf das Düsseldorfer Rennen fixiert hatte.

Mit Lady Horizon hatte Bohumil Nedorostek an diesem Nachmittag noch einen weiteren Starter. Die dreijährige Counterattack-Tochter passierte im Ausgleich III über 1.700 Meter unter Sibylle Vogt als Vierte die Ziellinie. (12.06.2022/wis)

Bei der Samstag-Veranstaltung im Krefelder Stadtwald kamen mit Edmea und Victorio zwei Starter aus dem Quartier von Bohumil Nedorostek an den Ablauf.

Nach einem Nicker im Schlussbogen wurde Edmea in einem 1.700-Meter-Rennen für dreijährige sieglose Stuten als zweite Favoritin im Fünfer-Feld (2,9:1) reiterlos. Für Ross und Reiter (Marco Casamento) blieb der Zwischenfall ohne Folgen.

Im letzten Rennen der Karte kam Victorio in einem Ausgleich IV über 1.700 Meter auf den dritten Platz. Hier war Maxim Pecheur der Steuermann. (12.06.2022/wis)

Dominik Mosers Calif zählte im mit 28.000 Euro dotierten Prix de Bethisy Saint-Martin, einem Altersgewichtsrennen über 1.600 Meter, als 4,7:1-Chance zu den aussichtsreichen Kandidaten am Wettmarkt. Als zweiter Favorit hatte der Areion-Sohn aus dem Stall Hanse das Rennen aufgenommen.

In der Anfangsphase in der hinteren Hälfte des geschlossenen Feldes positioniert, konnte Calif, zu Beginn des Einlaufs auf den letzten Platz zurückgefallen, seine Position auf weichen Untergrund nicht mehr verbessern. Er kam in dem auseinandergezogenen Feld als Letzter über die Ziellinie. Im Sattel saß Sibylle Vogt. (11.06.2022/wis)

Der von Dominik Moser auf der Neuen Bult für den Stall Hanse von Moritz Becher trainierte dreijährige Areion-Sohn Calif wird heute den Prix de Bethisy Saint-Martin im französischen Compiegne bestreiten.

Das mit 28.000 Euro dotierte Altersgewichtsrennen über 1.600 Meter wird 11 Starter am Ablauf sehen. Im Sattel des Moser-Schützlings, der aus der Zucht des Gestüt Brümmerhof stammt, wird Sibylle Vogt sitzen.

Mitte des vergangenen Monats hatte es Calif auf Gruppe I-Ebene in ParisLongchamp in der Poule d’Essai des Poulains deutlich zu schwer angetroffen, und landete auf dem 10. Platz von 15 Startern. Heute wird Calif als chancenreicher Kandidat aus der zweiten Reihe fungieren, und sollte daher für einen Geldrang nicht aus der Welt sein. Das Rennen wird gegen 15:25 Uhr gestartet.

Für den nächsten Renntag auf der Neuen Bult am Sonntag den 19. Juni war heute Nennungsschluss. Für die am Renntag der Wohnungswirtschaft ausgeschriebenen acht Rennen wurden 79 Pferde genannt.

Der Großteil der Nennungen entfiel dabei auf den Großen Preis von meravis. Für das mit 22.500 Euro dotierte Listenrennen über 1.300 Meter-Sprintdistanz wurden 16 Pferde eingeschrieben, darunter drei Teilnehmer aus Frankreich, ein Gast aus England sowie zwei mögliche Starter aus Schweden, darunter mit Good Eye der aktuelle Sieger in der Silbernen Peitsche von Baden-Baden.

Ebenso mit Listenstatus ist der traditionelle Derby-Trial versehen, der als Großer Preis der Sparkasse Hannover gelaufen wird. Das mit 22.500 Euro dotierte Rennen war in der Vergangenheit oft wegweisend in Richtung Blaues Band, das zwei Wochen später in Hamburg-Horn entschieden wird. Neun Starter wurden für die 2.200 Meter-Prüfung genannt.

Weiterhin wird es vier Handicaps geben, darunter einen Ausgleich II, einen Ausgleich III und zwei Ausgleiche IV. Drei weitere Rennen wurden kurzfristig ausgeschrieben, für die ab sofort genannt werden können. Die Vorstarterangabe erfolgt am kommenden Dienstag (14. Juni), die endgültige Starterangabe am kommenden Mittwoch, den 15. Juni. (07.06.2022/wis)

Am Pfingstmontag, 6. Juni 2022, feierte die Neue Bult gemeinsam mit dem Hauptsponsor, der Hannoverschen Volksbank, einen einzigartigen Renntag für die ganze Familie. Zehn packende Rennen, der Pony-Cup sowie unter anderem ein Streichelzoo oder das Theater Löwenherz warteten auf alle großen und kleinen Besucher. Zu Gast waren auch die Recken des TSV Hannover-Burgdorf, die ebenso wie die rund 14.000 Zuschauer dem Großen Preis der Hannoverschen Volksbank entgegenfieberten. Diese Prüfung war nämlich das Highlight des Renntages.

Im Großen Preis der Hannoverschen Volksbank, eine mit 22.500 Euro dotierte Prüfung auf Listenebene für Stuten über 1600 Meter, setzte sich die französische Lady Sentimental Mambo aus dem Stall von Satoshi Kobayashi durch, die in den berühmten japanischen Rennfarben von Teruya Yoshida unter Jockey Pierre Bazire an den Start kam. Doch auch Lokalmatador Dominik Moser hatte Grund zur Freude, denn seine beiden Starterinnen Libre und Ma Belle Molly belegten hinter der Französin die Plätze zwei und drei. Neben dem siegreichen Team strahlte deswegen auch Amazone Lilli-Marie Engels mit der Sonne um die Wette, denn der am Stall von Dominik Moser tätigen Reiterin gelang im Sattel von Ma Belle Molly ihre erste Blacktype-Platzierung. „Wir sind so froh, nach zwei Jahren coronabedingter Pause wieder zurück auf der Galopprennbahn zu sein. Einen Renntag auf der Neuen Bult zu unterstützen, das macht die Hannoversche Volksbank aus. Indem wir hier als Sponsor auftreten, fördern wir nämlich auch ein Stück Heimat“, erklärte Jürgen Wache, Vorstandssprecher der Hannoverschen Volksbank, der die Ehrenpreise übergab.

Als siebtes Rennen wurde Die RECKEN-Trophy gelaufen, ein mit 13 Pferden kopfstark besetztes Handicap, in dem eine Viererwette mit einer garantierten Auszahlung von 10.000 Euro zur Ausspielung kam. Hier siegte Colorado Sun (8) vor Anchorage (1), Kanonier (12) und Astello (11). Die Handballmannschaft des TSV Hannover-Burgdorf übernahm aber nicht nur mit dem Renntitel die Patenschaft für diese Prüfung. Im Rahmen des Renntages nahmen sich Evgeni Pevnov, Domenico Ebner, Filip Kuzmanovski, Jonathan Edvarsson, Hannes Heise und Vincent Bücher nämlich auch Zeit für eine Autogrammstunde mit den Fans. „Ich habe mich sehr darauf gefreut, mit meiner Frau und meinen Kindern die Neue Bult zu besuchen. Besonders für Familien eignet sich ein Besuch auf der Rennbahn“, erklärte Kreisläufer Evgeni Pevnov.

Den ersten Heimsieg gab es im neunten Rennen, denn hier setzte Dominik Mosers Rufolo zu einem neuerlichen Sieg an. Unter Lilli-Marie Engels gewann der Wallach das mittlerweile vierte Rennen in Folge. Ute und Thomas Schlueters Vierjähriger avancierte somit zu einem echten Seriensieger, der in diesem Jahr noch ungeschlagen ist. Auf seinen weiteren Weg darf man also sehr gespannt sein.

Insgesamt wurden in den zehn Rennen 265.830,84 Euro umgesetzt.

Der nächste Renntag auf der Neuen Bult findet am 19. Juni 2022 statt. Am Renntag der Wohnungswirtschaft werden zwei internationale Listenrennen mit einer Gesamtdotierung von je 22.500 Euro entschieden. Der Renntag beginnt voraussichtlich um 13:00 Uhr. (06.06.2022/kk)