Eine traurige Nachricht gibt es für die hannoversche Turfgemeinde: Gestüt Karlshofs Maigret wird fortan von Henk Grewe in Köln-Weidenpesch trainiert.

Holger Faust begründete diese Entscheidung mit logistischen Herausforderungen, die in den nächsten Monaten der Trainingsstandort Hannover mit sich bringen würde, da in diesem Jahr noch Starts in Baden-Baden, Köln, Mailand und Paris auf der Agenda des dreijährigen Counterattack-Sohnes stehen könnten.

Unter der Regie von Bohumil Nedorostek hatte Maigret im vergangenen Jahr beide Starts seiner Zweijährigen-Kampagne gewonnen, darunter den steinhoff-Cup auf der Neuen Bult. In diesem Jahr startete Maigret mit einem Sieg Ende April im zur Gruppe III zählenden Dr. Busch Memorial fulminant in die Saison. Danach belegte er einen fünften Platz in den German 2.000 Guineas (Gruppe II), und war ebenso Fünfter im Gran Premio di Milano (Europagruppe III) von Mailand. Am Sonntag folgte ein dritter Platz im Fritz Henkel-Preis (Gruppe III). (05.08.2024/wis)

Die Siegerin im 166. Henkel-Preis der Diana – German Oaks heißt Erle. Auf der Düsseldorfer Galopprennbahn gewann die Dreijährige aus dem Besitz und der Zucht des Gestüts Röttgen Deutschlands bedeutendstes Zuchtrennen für die Stuten.

Im Sattel der Reliable Man-Tochter saß Jockey Martin Seidl. Der gebürtige Münchener gewann damit nicht nur sein erstes Gruppe I-Rennen, sondern auch erstmals in seiner Karriere einen Klassiker. Das gilt auch für den Jungtrainer Maxim Pecheur. Der 33-Jährige hatte erst Ende 2023 seine Jockeylaufbahn beendet, um Trainer im Gestüt Röttgen zu werden.

Eine Länge hinter der Start-Ziel-Siegerin Erle endete die große Aussenseiterin Spanish Eyes (Thore Hammer-Hansen) auf dem zweiten Platz, vor der Mitfavoritin Lady Mary (Vincent Ho).

Enttäuschend lief es für die ausländischen Gäste: Die aus England angereiste Favoritin Darnation wurde nur fünfte, die für 50.000 Euro nachgenannte Französin Bubble Gum endete auf Rang neun von fünfzehn gestarteten Stuten.

Gleich nach dem Start setzte sich Erle aus der inneren Startbox an die Spitze und pulverisierte mit ihrer mächtigen Galoppade das Feld zunehmend. Auch die groß gesteigerte Außenseiterin Spanish Eyes bot eine starke Leistung. Sie lief noch bis auf eine Länge an die Siegerin heran.

Eine Topleistung feierte auch das Siegerteam von Trainer Peter Schiergen und Jockey Bauyrzhan Murzabayev im Fritz Henkel-Preis, dem zweiten sportlichen Höhepunkt des Tages. Dabei gewann der dreijährige Hengst Geography für den Stall Hanse mit einer sehenswerten Start-Ziel-Darbietung das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über 1.600 Meter. Zweiter wurde der englische Gast Molten Rock unter dem Iren Sean Byrne vor dem Neue Bult-Vertreter Maigret (Thore Hammer-Hansen) aus dem Stall von Bohumil Nedorostek.

Ebenso in den Geldrängen landete im mit 52.000 Euro dotierten Grafenberger BBAG-Auktionsrennen Bohumil Nedorosteks Be Ruby. Der dreijährige Areion-Sohn der Cometica AG passierte nach 1.600 Metern hinter Glady Tiger, Backes und Saman als Vierter den Zielpfosten.

Eine halbe Stunde später sicherte sich Janina Reeses Aram aus dem Stall Lilofee im höchsten Handicap (Ausgleich I) über 2.200 Meter mit Wladimir Panov an Bord das dritte Platzgeld. (05.08.2024/wis)

Der Hannoversche Rennverein trauert um sein Mitglied Christian Bodenstedt. Der passionierte Horseman ist bereits am 23. Juli im Alter von 68 Jahren gestorben. Bodenstedt hatte 1978 als Gründer und Anteilseigner dem Stall Silbereiche seine Handschrift verlieren, und in wechselnder Besetzung bis zuletzt auch als Züchter fungiert. Die besten der 43 Zuchtprodukte waren Pasco (81,5 GAG), Parista (82 GAG), Forgino (92 GAG) und Fellow (91 GAG) die besten der insgesamt 43 Zuchtprodukte.

Bodenstedt war seit 1986 Mitglied im Hannoverschen Rennverein, und engagierte sich darüber hinaus über viele Jahre als Vorstandsmitglied in der Norddeutschen Besitzervereinigung.

Mit Christian Bodenstedt hat der Deutsche Galopprennsport einen großen Rennsportenthusiasten verloren. Wir werden ihn sehr vermissen!

Auf der Neuen Bult in Langenhagen bei Hannover bekommen am Freitag, 9. August 2024, nicht nur Pferdesportbegeisterte das Komplettpaket, um in den Feierabend zu starten und das Wochenende einzuläuten: Genießen Sie beim After Work-Renntag einen lauen Sommerabend, entspannen Sie im Kreise von Freunden und Familien, gönnen Sie sich kühle Drinks & leckere Snacks, haben Spaß im Kinderland, bei der Kindertombola sowie der Wettnietenverlosung mit tollen Preisen. Hier bekommen Sie den Kopf frei und laden Ihre Batterien wieder auf. Im Fokus stehen 11 aufregende Rennen mit Spannung bis zur Zielgeraden, bei denen die edlen Englischen Vollblüter auf dem grünen Rasen ihr Bestes geben.

Mit jeder Menge Basissport, Prüfungen für den Dreijährigenjahrgang und Handicaps, bei denen es insgesamt um eine Dotierung von mehr als 80.000 Euro geht, bieten sich viele lukrative Wettchancen und die Möglichkeit, einen der Stars von Morgen zu entdecken.

Der sportliche Höhepunkt der Karte ist ein Ausgleich II über 2200 Meter, für den bislang 11 Pferde genannt wurden. So zum Beispiel der vierfache Saisonsieger Schael aus dem Kölner Stall von Championtrainer Peter Schiergen, die dreijährige Stute Olympia, die Andreas Wöhler in Gütersloh für Scheich Jaber Abdullah trainiert oder der frische Sieger Macun, mit dem der ehemalige Bult-Trainer Dominik Moser nach Hannover reisen könnte. Mit Norton aus dem Stall von Konstantin Kobzarev könnte das Rennen sogar eine internationale Note bekommen.

Große Beachtung wird sicherlich auch das Rennen für dreijährige sieglose Pferde über 2200 Meter bekommen, denn mit Aturana könnte hier eine Halbschwester von Gruppesieger Assistent erstmals siegen. 15 weitere prominent gezogene Galopper sind derzeit noch in dieser Prüfung startberechtigt.

Natürlich sind aber auch die hiesigen Trainer bei diesem Heimspiel mit einigen Startern vertreten: So zum Beispiel Janina Reese, deren Lokalmatador Frinton im E-Rennen beste Chancen haben sollte.

Bitte beachten Sie, dass diese Angaben vorläufig sind. Beginn des Renntages ist 15:00 Uhr. Der Start zum ersten Rennen erfolgt voraussichtlich um 16:00 Uhr. Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Tickets können online zum Preis von 12,00 Euro oder am Renntag an den Tageskassen zum Preis von 14,00 Euro (Ermäßigungen für Schüler, Studenten etc.) erworben werden. Das Parken ist frei. (02.08.2024/kk)

Glänzend in Schuss sind unverändert die Pferde von Christian Sprengel. Zu einem Sieg in Bad Harzburg sollte es zwar nicht reichen, doch gab es eine Serie von dritten Plätzen für den Neue Bult-Coach.

Am Donnerstag verpasste Ja Ich Will im Preis der Harzer Volksbank eG, einem Ausgleich III über 2.000 Meter, den zweiten Platz nur um einen Hals, und musste sich damit mit dem dritten Rang zufriedengeben. Im Sattel der vierjährigen Reliable Man-Tochter des Stalles India, die als 3:1-Totofavoritin das Rennen aufgenommen hatte, saß Sibylle Vogt.

Am Super-Samstag in Harz kam Christian Sprengel mit seinen Schützlingen erneut auf jeweils einen dritten Platz. Bemerkenswert dabei, dass erneut gute Abschneiden von Sporting Hunter, der bereits am Eröffnungstag ein Superhandicap bestritten hatte, und dabei den zweiten Platz belegen konnte. Bei seinem Auftritt im Preis der Soletherme Bad Harzburg und des Solehotels Tannenhof powered by Stadtwerke Bad Harzburg verkaufte sich der Hunter`s Light-Sohn erneut teuer, war bis zum Ende dicht mit dabei, und passierte unter Bauyrzhan Murzabayev als Dritter den Zielpfosten. Auch Sporting Hunter war als Totofavorit (4,5:1) in das Rennen gegangen. Er sollte bereits in Kürze vor seinem ersten Saisonsieg stehen, nachdem sich bisher viele Platzierungen aneinandergereiht haben.

Die Serie von dritten Plätzen komplettierte schließlich Hans-Joachim Fenskes Lexi`s  Dream im  Preis der Wach- und Schließgesellschaft Harz mbH und des Ristorante Bella Roma Bad Harzburg (Ausgleich III, 1.550 Meter). Hier war Michael Cadeddu an Bord der fünfjährigen Oasis Dream-Tochter.

Zu einem hannoverschen Sieg kam es dann aber doch noch. Im letzten Flachrennen des Meetings erinnerte sich am Sonntag Hans-Joachim Stolbergs Igneo besserer Tage. Nach dem der achtjährige Maxios-Sohn drei Jahre kein Rennen mehr gewonnen hatte, schlug im Harz seine große Stunde. Auf passend elastischen Boden gelang es Igneo im Finsih das komplette Feld zu überlaufen und nach langer Zeit mit einem Sieg auf sich aufmerksam zu machen. Im Sattel saß Andrea Ricupa (Toto: 9,6:1). Igneo wird auf der Alten Bult in Hannovers Südstadt trainiert.

Der von Bohumil Nedorostek auf der Neuen Bult vorbereitete Night Star kam am Sonntag auf der Hoppegartener Parkbahn zu seinem ersten Saisonerfolg. Der fünfjährige Areion-Sohn aus dem Stall Hier kommt Kurt war im Preis der FiNUM.Private Finance AG, einem Ausghleich III, nicht zu schlagen. Start-Ziel rettete sich der Wallach unter Sean Byrne über die 1.600-Meter-Distanz ins Ziel. Der Sieg-Toto betrug 13,1:1.

Für Bohumil Nedorostek war es Saisonsieg Nummer 7.

Der gezielt auf das Rennen vorbereitete Sporting Hunter, zeigte im Preis der Öffentlichen Versicherung, dem mit 20.000 Euro dotierten ersten Superhandicap des Meetings (Ausgleich III über 1.850 Meter), eine ganz starke Partie. Um sich für das Starterfeld zu qualifizieren, hatte Christian Sprengel am vergangenen Wochenende mit dem siebenjährigen Wallach aus dem Besitz von Hans-Georg Fabian aus Borchen sogar noch einen Abstecher zu den Wattrennen in Cuxhaven vorgenommen, um in das Starterfeld zu rutschen.

Bauyrzhan Murzabayev hatte in dem kopfstarken 15er-Feld immer eine gute Position im Vordertreffen. Im Einlauf hatte Sporting Hunter in der Mitte des Geläufs dann einen Riesenmoment. Doch dann kam außen der Angriff von Agent Sim aus dem Quartier von Oliver Schnakenberg, der am Ende schnellstes Pferd war, und unter Thore Hammer-Hansen im Ziel eineinviertel Längen Vorteil hatte. Dahinter entschied ein kurzer Kopf zu Gunsten von Sporting Hunter gegenüber Fabian Xaver Weißmeiers Lex Luther (Konstantin Phillip), der als Riesenaußenseiter das Rennen aufgenommen hatte. Mit Agent Sim hatte sich der 4,4:1-Totofavorit durchgesetzt.

Eine Stunde zuvor belegte der Sprengel-Vertreter Znoop Digger in einer Dreijährigen-Sieglosenprüfung über 1.550 Meter (Preis des IVH Industriepark u. Verwertungszentrum Harz GmbH, Goslar) den dritten Platz. Im Sattel saß Mikki Cadeddu.

Der zweite Renntag musste am Sonntag nach dem dritten Rennen vorzeitig abgebrochen werden, da über die Rennbahn ein kräftiges Gewitter zog, das ergiebigen Regen mit sich brachte. Zudem war der Digitalfunk im ganzen Landkreis ausgefallen, so dass die Rettungsdienste nicht mehr handlungsfähig waren. Die Tatsache, dass sich an den Übergängen auf dem Geläuf das Wasser sammelte, machte eine Absage unumgänglich. Was mit den ausgefallenen Rennen passiert, ob sie eventuell an einem der anderen drei noch anstehenden Meetingstage nachgeholt werden, ist derzeit noch unklar.

Dreimal schrammten die Starter von der Neuen Bult am Wochenende knapp an einem Erfolg vorbei.

Die Serie begann am Samstag im Magdeburger Herrenkrug. Hier belegte im Preis der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg (Ausgleich II, 1.800 Meter) Donner Earl aus dem Stall von Bohumil Nedorostek den zweiten Platz. Im Sattel saß Erlaubnisreiter Konstantin Phillip. Nur eine halbe Stunde später passierte die Trainingsgefährtin Shenmi im Preis der Engel & Völkers Immobilien Magdeburg, einem Sieglosenrennen über 1.800 Meter, ebenso auf dem Ehrenplatz den Zielpfosten. Hier war Michal Abik der Partner der Stute.

Ein ordentliches Lebensdebüt musste man Magique et Belle bescheinigen. Die von Janina Reese vorbereitete dreijährige Iquitos-Tochter im Besitz von Walter Döbler kam unter Wladimir Panov auf Platz vier.

Bei der Sonntag-Veranstaltung in Mülheim an der Ruhr scheiterte Rennstall Darbovens Koffi Vulcano (Wladimir Panov), der von Janina Reese gesattelt wurde, nur an Franky`s Dream (Adrie de Vries), für den der Lokalmatador Axel Kleinkorres verantwortlich zeichnete. Koffi Vulcano hatte als 1,9:1-Totofavorit das Rennen aufgenommen. Es handelte sich um eine Sieglosenprüfung über 2.300 Meter. (15.07.2024/wis)

Während es am Samstag mit dem dritten Platz von Christian Sprengels Ja Ich Will (Andrasch Starke) im Preis der Großen Woche auf der Galopprennbahn Baden-Baden/Iffezheim (Ausgleich III, 2.850 Meter) und Janina Reeses zweiten Platz durch Stall Lilofees Aram im 172 Jahre HRC-Preis der Mitglieder des Hamburger Renn-Clubs (Ausgleich I, 2.200 Meter) zwei Platzgelder zu vermelden gab, gelang Sprengel am Finaltag der Derbywoche der ganz große Wurf.

Der Neue Bult-Coach konnte die von ihm gesattelte Princess Badee im zur Gruppe III zählenden Jack White Hamburger Stutenpreis über 2.200 Meter als Sieger vom Geläuf abholen. Die dreijährige Al Wukair-Tochter aus französischer Zucht kam nach einer Kampfpartie und einem Glanzritt von Mikki Cadeddu zu ihrem ersten großen Blacktype-Treffer. Zuletzt hatte sie in einem Dreijährigen-Sieglosenrennen für Stuten auf der Neuen Bult punkten können, und sich seitdem weiter verbessert.

Große Freude uns Emotionen spielten sich nach dem Rennen ab. Während Besitzer Bastian Dietze, noch neu im Rennsportbusiness, vor Aufregung Nasenbluten bekam, ließ Altmeister Christian Sprengel seinen Freudentränen freien Lauf.

Unfassbar, seit seinem Union-Sieg mit Boscaccio im Jahr 2016, ist eher eine entgegengesetzte Entwicklung am Quartier eingetreten, als es zu erwarten war. Denn anstatt einem Zuwachs ist der Pferdebestand an seinem Stall in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Derzeit stehen 9 Pferde in seiner Obhut, was kaum nachvollziehbar ist. Umso größer nun die Freude über diesen Big Point, der noch einmal neuen Schwung in seinen Trainingsbetrieb bringen sollte.

Das Rennen war mit 55.000 Euro dotiert. Die Siegbörse, die in Kürze Bastian Dietze gutgeschrieben wird, beläuft sich auf 32.000 Euro.

Abermals musste sich auch am Sonntag der Stall Lilofee mit einem zweiten Platz zufriedengeben. Die von Janina Reese im mit 52.000 Euro dotierten Rudolf-August Oetker Gedächtnisrennen – BBAG Auktionsrennen – gesattelte und bestens vorbereitete Ajandra musste sich unter Wladimir Panov dem hochüberlegenen 9-Längen-Sieger Ghorgan (Eduardo Pedroza) aus dem Stall von Andreas Wöhler geschlagen geben. Ajandra war als Riesenaußenseiterin zu einem Totokurs von 52,4:1 zur Startstelle aufgaloppiert. (08.07.2024/wis)

Die unglaubliche Erfolgsgeschichte der Besitzergemeinschaften um Gründer Lars-Wilhelm Baumgarten wird fortgesetzt: Der dreijährige Hengst Palladium aus dem Kölner Stall von Trainer Henk Grewe hat auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn das IDEE 155. Deutsches Derby gewonnen – das wichtigste Galopprennen in Deutschland! Er steht im Besitz der vielköpfigen Gemeinschaft Liberty Racing 2022 und siegte somit in den gleichen Rennfarben wie vor zwölf Monaten Fantastic Moon von Liberty Racing 2021.

Es war eine packende Angelegenheit, die nur im Zielfoto entschieden wurde. Ganz innen hatte Andrasch Starke auf dem von Markus Klug trainierten Borna früh das Tempo übernommen. Und fast schien es, als könnte Starke mit dem italienischen Derby-Gewinner Borna seinen neunten Derbysieg in „seinem Wohnzimmer“ einfahren. Doch ganz außen kam Palladium mit Thore Hammer Hansen angeflogen und hatte am Zielpfosten nach 2.400 Meter die Nase vorn. Dritter, ebenfalls nur knapp zurück, war Augustus vor Alleno. Das Preisgeld in dem am höchsten dotierten Rennen Deutschlands beträgt 650.000 Euro, die Siegprämie 390.000 Euro.

„Mir kommen so viele Emotionen, auf so etwas wartet man sein ganzes Leben. Es ist einfach wunderschön“, freute sich Hammer Hansen, Sohn des ehemaligen, dänischen Spitzenjockeys Lennart Hammer Hansen. Der 24-Jährige war erst kurzfristig zu seinem zweiten Derbyritt gekommen, da der ursprünglich für Palladium vorgesehene Brite Kevin Stott Anfang der Woche abgesagt hatte.

Liberty Racing hat den Hengst vor zwei Jahren für 80.000 Euro auf der BBAG Jährlingsauktion in Iffezheim bei Baden-Baden gekauft. Züchter ist die Stiftung Gestüt Fährhof. (08.07.2024/DG)