Kurz vor dem Beginn der Sommerferien in Niedersachen steht am 16. Juni der nächste Renntag auf der Neuen Bult an.

Zu den ältesten Unternehmenspartnern des Hannoverschen Rennvereins zählt seit jeher der hannoversche Versicherungskonzern VGH, der auch in 2024 alle großen und kleinen Pferde- und Galoppsportfans gemeinsam mit der Sparkasse Hannover zum bunten VGH Familienrenntag einlädt.

Auf dem Programm stehen zehn Rennen, bei dem neben dem Großen Preis der VGH Versicherungen, einige Prüfungen für den Derbyjahrgang, hochwertige Handicaps und ein Amateurrennen zur Austragung kommen. Doch auch rund um die Rennen wird es bunt für Kids und ihre Familien: Es wird ein großes Kinderland mit Hüpfburg, Kinderschminken, Streichelzoo, Kinderkarussell und vielem mehr geben. Außerdem können die kleinsten Rennbahnbesucher ihrem Liebling beim Ponyrennen die Daumen drücken und bei der Kindertombola tolle Preise gewinnen. Pferdeflüsterer und Sattelakrobaten aufgepasst, denn die Pferdefreunde Wölpinghausen sind mit einer aufregenden Pferdeshow zu Gast.

Im Highlight des Tages, dem Großen Preis der VGH Versicherungen, sind Steherqualitäten gefragt. In der Prüfung auf Listenebene, die mit 25.000 Euro dotiert ist, kommen vierjährige und ältere Pferde über die Marathon-Distanz von 3000 Metern an den Start. Im Aufgebot befinden sich sechs Langstreckenspezialisten, die nicht nur aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen werden, um sich die begehrten Blacktype-Platzierungen zu sichern: Mit Miss Cynthia wird auch eine Stute aus England die Reise von der Insel in Kauf nehmen, um auf der Neuen Bult dabei zu sein. Dort zeigte die Vierjährige, die von Trainerlegende Sir Mark Prescott vorbereitet wird, bereits eine gute Leistung auf Gruppeparkett, bei der sie ebenfalls auf dem nun geforderten weiten Weg zum Einsatz kam. Miss Cynthia wird es dabei mit Alessio zu tun bekommen, den Peter Schiergen in Köln für das Gestüt Ittlingen trainiert. Der fünfjährige Hengst gewann in diesem Jahr bereits das Oleander-Rennen in Berlin-Hoppegarten auf 3200 Metern und gilt damit als Deutschlands Steher-König. Das Star-Trio komplettiert Anna Schleusner-Fruhrieps Nastaria, die auf der Neuen Bult bestens bekannt ist. Die fünfjährige Stute peilt einen Start im Irish St. Leger, einem Gruppe I-Rennen auf dem Curragh in Irland an, das im September 2024 über 2800 Meter führt und mit 600.000 Euro dotiert ist. Die weiteren Kandidaten sind Lotterbov (Markus Klug), Niagaro (Marcel Weiß) und Northern Starlet (Michael Figge).

In 2023 gab es im Großen Preis der VGH Versicherungen übrigens einen Heimsieg durch Muhalif für Bohumil Nedorostek, außerdem gewannen die Bult-Trainer insgesamt sensationelle sechs Rennen. Ob dieses Meisterstück wieder gelingt?

Beginn des Renntages 10:30 Uhr. Der Start zum ersten Rennen erfolgt voraussichtlich um 11:15 Uhr. Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Tickets können online zum Preis von 12,00 Euro oder am Renntag an den Tageskassen zum Preis von 14,00 Euro (Ermäßigungen für Schüler, Studenten etc.) erworben werden.

01. Preis der Landschaftlichen Brandkasse Hannover (D), 1.600m, 10.000 EUR
02. Starkmacher:in-Trophy – Agl.IV – Amateurrennen (F), 2.200m, 6.000 EUR
03. Preis der VGH Vertretung Seidel & Seidel GmbH – Stuten (D), 2.000m, 10.000 EUR
04. Preis der VGH Vertretung Tom Struß, Gehrden – Agl.III (D), 1.400m, 8.000 EUR
05. Großer Preis der VGH Versicherungen – L – (A), 3.000m, 25.000 EUR
06. Preis der VGH Vertretung Wesche & Ohlhoff OHG, Burgdorf – Agl.IV (E), 1.600m, 6.200 EUR (Viererwette)
07. Sparkasse Hannover-Preis – Agl.II (C), 2.000m, 15.000 EUR
08. Preis der VGH Vertretung Fechner & Schwolow OHG, Langenhagen – Agl.III (D), 2.000m, 8.000 EUR
09. Preis der VGH Vertretung Volker Müller e.K., Büro am Stadion Hannover (E), 2.200m, 7.000 EUR
10. S-Cup (E), 1.900m, 5.000 EUR

Kurz vor dem Beginn der Sommerferien in Niedersachen steht am 16. Juni der nächste Renntag auf der Neuen Bult in Langenhagen in den „Startboxen“. Zu den ältesten Unternehmenspartnerndes Hannoverschen Rennvereins zählt der hannoversche Versicherungskonzern VGH, der auch in 2024 alle Galoppsportfans gemeinsam mit der Sparkasse Hannover zum bunten VGH Familienrenntag einlädt.

Auf dem Programm stehen zehn Rennen, bei dem neben dem Großen Preis der VGH Versicherungen, einige Prüfungen für den Derbyjahrgang, hochwertige Handicaps und ein Amateurrennen zur Austragung kommen. Doch auch rund um die Rennen wird es bunt für Kids und ihre Familien: Es wird ein großes Kinderland mit Hüpfburg, Kinderschminken, Streichelzoo, Kinderkarussell und vielem mehr geben, außerdem können die kleinsten Rennbahnbesucher ihrem Liebling beim Ponyrennen die Daumen drücken und bei der Kindertombola tolle Preise gewinnen. Pferdeflüsterer und Sattelakrobaten aufgepasst, denn die Pferdefreunde Wölpinghausen sind mit einer aufregenden Pferdeshow zu Gast.

Im Highlight des Tages, dem Großen Preis der VGH Versicherungen, sind Steherqualitäten gefragt. In der Prüfung auf Listenebene, die mit 25.000 Euro dotiert ist, kommen vierjährige und ältere Pferde über die Marathon-Distanz von 3000 Metern an den Start. Im Aufgebot befinden sich aktuell sieben Langstreckenspezialisten, die nicht nur aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen werden, um sich die begehrten Blacktype-Platzierungen zu sichern: Mit Miss Cynthia könnte auch eine Stute aus England die Reise von der Insel in Kauf nehmen, um auf der Neuen Bult dabei zu sein. Dort zeigte die Vierjährige, die von Trainerlegende Sir Mark Prescott vorbereitet wird, bereits eine gute Leistung auf Gruppeparkett, bei der sie ebenfalls auf dem nun geforderten weiten Weg zum Einsatz kam. Miss Cynthia wird es dabei möglicherweise mit Alessio zu tun bekommen, den Peter Schiergen in Köln für das Gestüt Ittlingen trainiert. Der fünfjährige Hengst gewann in diesem Jahr bereits das Oleander-Rennen in Berlin-Hoppegarten auf 3200 Metern und gilt damit als Deutschlands Steher-König. Das Star-Trio komplettiert Anna Schleusner-Fruhrieps Nastaria, die auf der Neuen Bult bestens bekannt ist. Die fünfjährige Stute peilt einen Start im Irish St. Leger, einem Gruppe I-Rennen auf dem Curragh in Irland an, das im September 2024 über 2800 Meter führt und mit 600.000 Euro dotiert ist. In 2023 gab es im Großen Preis der VGH Versicherungen einen Heimsieg durch Muhalif für Bohumil Nedorostek, außerdem gewannen die Bult-Trainer insgesamt sensationelle sechs Rennen. Ob dieses Meisterstück wieder gelingt?

Beginn des Renntages 10:30 Uhr. Der Start zum ersten Rennen erfolgt voraussichtlich um 11:15 Uhr. Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Tickets können online zum Preis von 12,00 Euro oder am Renntag an den Tageskassen zum Preis von 14,00 Euro (Ermäßigungen für Schüler, Studenten etc.) erworben werden.

Am Donnerstag gab es aus hannoverscher Sicht einen erfolgreichen Auftakt in das Frühjahrsmeeting in Baden-Baden. Es war Bohumil Nedorosteks See Paris, der sich unter Erlaubnisreiter Andrea Ricupa den Preis der Franz Brauerei sichern konnte. Den mit 13.000 Euro dotierten Ausgleich III über 1.800 Meter gewann der vierjährige Wallach und Counterattack-Sohn in den Farben der Cometiga AG sicher mit einer dreiviertel Länge gegen Michael Figges Snow Late (Martin Seidl). Für See Paris (Siegquote 11,2:1) war es der erste Saisonerfolg und gleichzeitig der zweite Karrieretreffer. Als Zweijähriger hatte er, damals noch unter der Regie von Köln-Coach Henk Grewe, bei seinem Lebensdebüt das BBAG Auktionsrennen in Köln gewonnen.

Nur eine halbe Stunde später stand das Hauptrennen des Tages an, die zur Europagruppe III zählende 46. Kronimus Badener Meile. In der mit 55.000 Euro dotierten Prüfung zeigte Bohumil Nedorosteks Muhalif, dass er absolut in diese Klasse gehört. Der letztjährige Listensieger im Großen Preis der VGH Versicherungen auf der Neuen Bult und Sieger im Hamburger Auktionsrennen zeigte als Zweiter eine ganz starke Vorstellung. Der vierjährige Lawman-Sohn im Besitz von Cemil Duran scheiterte als 8,4:1-Chance nur an dem überlegenen Ebbesloher Sieger Arcandi (Bauyrzhan Murzabayev) aus dem Stall von Peter Schiergen. Muhalif wurde von Thore Hammer-Hansen geritten. Er sollte schon bald auf dieser Ebene punkten können.

Einen tollen Ansatz hat bei seinem zweiten Start All For One verraten. Der dreijährige Counterattack-Sohn in den Farben von Legal Horizon Racing belegte in der einleitenden Prüfung des Meetings, dem neue welle Auftaktrennen, einer mit 10.000 Euro dotierten 1.400-Meter-Prüfung für dreijährige sieglose Pferde, unter Thore Hammer-Hansen den zweiten Platz. Zu ihrem ersten Saisontreffer kam Andreas Wöhlers Savoya, die zuletzt in Hannover zweimal in die Platzierung gelaufen war, und nun zum Sieg stand.

Aber nicht nur Bohumil Nedorostek war an diesem Tag in aller Munde. Auch Janina Reese konnte untermauern, dass ihr Stall derzeit in guter Form agiert. Im 20 Jahre Benazet Tribüne Rennen, einem mit 15.000 Euro dotierten Ausgleich II über 1.800 Meter, bot Stall Reesaweds Sporting als Zweite eine Top-Vorstellung, und ließ daran keinen Zweifel, dass sie in Kürze ein solches Rennen gewinnen wird. Der sechsjährige Protectionist-Sohn hatte Wladimir Panov an Bord. Der Sieg in diesem Rennen ging an UNIA Racings Lamington (Jozef Bojko) aus dem Quartier von Andreas Wöhler.

Gut zog sich mit einem vierten Platz auch Rennstall Darbovens Koffi Vulcano aus der Affäre. Doch hatte man aufgrund seiner Stellung als 3,1:1-Totofavorit etwas mehr von ihm erwartet. Auf kräftezehrendem Boden konnte der vierjährige Wallach und Polish Vulcano-Sohn am Ende in der mit 6.500 Euro dotierten Sieglosenprüfung über 1.800 Meter kein entscheidendes Wort um die Siegbörse mitreden. Wladimir Panov war der Steuermann des Reese-Vertreters. (01.06.2024/wis)

15.400 Zuschauer waren am Pfingstmontag auf die Neue Bult gekommen, um gemeinsam mit der Hannoverschen Volksbank ein Familienfest auf der Galopprennbahn zu feiern. Neben Kinderland, Hüpfburg, Mitmachzirkus, Streichelzoo, einem Kinderkonzert mit Volker Rosin, dem Steckenrennpferde-Bastelwettbewerb mit tollen Preisen für die besten Kreationen sowie dem Ponyrennen mit Kinder-Tombola standen aber vor allem die edlen Englischen Vollblüter bei den zehn Rennen im Rampenlicht.

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Drei Platzierungen gab es auf dem Düsseldorfer Grafenberg auf weichem Geläuf für den Stall von Buhumil Nedorostek.

Das beste Abschneiden konnte dabei im Falconeri Cup (Ausgleich II) über 2.200 Meter Darius Racings Sirjan verbuchen. Der vierjährige Wallach musste unter dem Erlaubnisreiter Senan MacRedmond lediglich Andreas Wöhlers Moonlight Touch (Eduardo Pedroza) vor sich dulden. Janina Reeses Primorosa mit Wladimir Panov an Bord wurde Fünfte.

Zuvor gab es für das Nedorostek-Quartier bereits zwei dritte Plätze durch Sweet Summer in der Sieglosenklasse für die Dreijährigen über 2.100 Meter, und Shenmi in der Dreijährigen-Sieglosenklasse über die Meile. Beide Male saß Thore Hammer-Hansen im Sattel. (27.05.2024/wis)

Die dreijährige englische Gaststute Darnation hat am Sonntag auf der Düsseldorfer Galopprennbahn mit Jockey Adrie de Vries im Sattel die klassischen WEMPE 104. German 1.000 Guineas über 1.600 Meter gewonnen. Damit geht auch der zweite deutsche Klassiker der Saison 2024 auf die britische Insel. Die 3,6:1-Favoritin setzte sich in dem mit 125.000 Euro dotierten Gruppe 2-Rennen leicht mit 2 ¼ Längen vor der ebenfalls aus England angereisten Queue’s Likely unter Billy Loughnane durch. Rang drei ging nach Zielfotoentschied mit einer Nase an Three Havanas unter Thore Hammer-Hansen, einer deutschen Außenseiterin.

Die deutsche Mitfavoritin Shagara enttäuschte und wurde nur Elfte. Die Siegerin Darnation steht im Besitz der Newton Anner Stud Farm Ltd.. Karl Richard Burke, der zeitgleich auf dem irischen Curragh weilte, trainiert die englische Siegerin in Leyburn in Yorkshire. Mit Darnation soll es demnächst im englischen Ascot weitergehen. Für den niederländischen Jockey Adrie de Vries war es nach Kali in 2010 und Lancade in 2020 der dritte Erfolg im deutschen Stutenklassiker. (27.05.2024)

Der dreijährige Hengst Devils Point hat am Pfingstmontag auf der Kölner Galopprennbahn mit dem brasilianischen Weltklasse Jockey Silvestre De Sousa im Sattel die klassischen Coolmore St. Marks Basilica German 2000 Guineas über 1600 Meter gewonnen. Der 4,3:1 Mitfavorit setzte sich in dem 125.000 Euro dotierten Gruppe 2-Rennen nach Kampf mit einem Hals gegen den deutschen Hengst Penalty durch. Rang drei holte sich mit Ghorgan ein weiterer Hengst aus Deutschland.

Die mehr als 14.000 Besucher auf der Kölner Galopprennbahn sahen ein spannendes Finale zwischen dem englischen Start-Ziel-Sieger und den im Besitz von Eckhard Sauren stehenden Penalty. Der Sieger Devil´s Point steht im Besitz des Londoner Geschäftsmannes Clive Washborn, der sich nach der Kölner Siegerehrung auch als Chelsea-Mitglied und Fan outete. David Menuisier trainiert den Sieger in Pulborough im englischen West-Sussex.

Der von Bohumil Nedorostek gesattelte aktuelle Sieger aus dem Dr. Busch-Memorial, Maigret, der als 4:1-Totofavorit den Klassiker aufgenommen hatte, landete unter Lukas Delozier auf Platz fünf. Das Ergebnis resümierte der Trainer mit dem hohen Anfangstempo sowie über die Hälfte der Distanz mit einem unausgewogenen Atemrhythmus.

Eine Stunde zuvor hatte für den Neue Bult-Coach Donner Earl gewonnen. Der fünfjährige Earl of Tinsdal-Sohn sicherte sich als 2,9:1-Totofavorit mit Bauyrzhan Murzabayev an Bord den Ausgleich III über 1.850 Meter.

Und Bohumil Nedorostek stand zum Ende der Veranstaltung noch einmal auf dem Treppchen, als Red Nugget im Ausgleich IV über 1.300 Meter die Siegerspur fand. Im Sattel des vierjährigen Buratino-Sohnes saß der zehnmalige Deutsche Champion Andrasch Starke. Der Anhang wurde mit einer Siegquote von 5,8:1 belohnt. Für Red Nugget war es bereits der zweite Saisonerfolg.

Einen großartigen Auftritt absolvierte der Nedorostek-Schützling Muhalif unter Thore Hammer-Hansen im Listenrennen, dem mit 25.000 Euro dotierten und über 1.850 Meter führenden Ursula Rosendahl-Preis. Knapp mit einem Hals geschlagen zeigte der vierjährige Lawman-Sohn als längster Außenseiter im Feld (32,3:1) hinter dem Sieger Mythico eine ganz starke Vorstellung. Der Hengst sollte damit kurz vor seinem ersten Blacktype-Treffer stehen.

Nach vier Siegen auf der Neuen Bult ist Janina Reese in Köln noch ein fünfter Tagestreffer gelungen, als Saludos (Sean Byrne) den Ausgleich III über 2.200 Meter an seine Fahnen heften konnte. Der siebenjährige War Command-Sohn im Besitz des Stalles Felix sorgte am Toto für eine lukrative Siegquote von 10,5:1.

Ohne Möglichkeiten blieb im Derby Italiano am Pfingstsonntag Bohumil Nedorosteks Shahbazi (Clement Lecoeuvre), der in dem mit 640.200 Euro dotierten Europagruppe II-Rennen in Rom als Dreizehnter den Zielpfosten passiert hatte.

Lingua Franca, gestern Siegerin im Großen Preis von meravis, könnte ihre weitere Route Richtung Preis der Diana am 4. August auf den Düsseldorfer Grafenberg führen. Das Rennen der Europagruppe I wird mit 500.000 Euro dotiert sein und führt über 2.200 Meter.

Bereits als die Stute im vergangenen Jahr ihr Maidenrennen im englischen Haydock gewonnen hatte, hatte die Eignerin des Pferdes, Tera-Pack-Erbin Kirsten Rausing, Trainer Sir Mark Prescott ihre Plane mit einem Start im Preis der Diana genannt.

Nach dem gestrigen Erfolg hat dieser Plan nun an Substanz gewonnen. Lingua Franca soll zunächst ein weiteres Aufbaurennen auf das Düsseldorfer Jahreshighlight erhalten, bevor man endgültig entscheiden wird. Möglicherweise könnte dieser Start sogar hierzulande im Hamburger Stutenpreis erfolgen, für den die Stute genannt wurde.

Der gestrige Erfolg von Lingua Franca auf der Neuen Bult ist ein weiterer bedeutender Erfolg für den im Lanwades Stud aufgestellten Study Of Man, dessen ersten Jahrgang sie angehört, und der unter den Hengsten in Europa, die jetzt zwei Jahrgänge auf der Rennbahn haben, an der zweiten Stelle der Statistik steht. (21.05.2024/wis)

15.400 Zuschauer waren am Pfingstmontag auf die Neue Bult gekommen, um gemeinsam mit der Hannoverschen Volksbank ein Familienfest auf der Galopprennbahn zu feiern. Neben Kinderland, Hüpfburg, Mitmachzirkus, Streichelzoo, einem Kinderkonzert mit Volker Rosin, dem Steckenrennpferde-Bastelwettbewerb mit tollen Preisen für die besten Kreationen sowie dem Ponyrennen mit Kinder-Tombola standen aber vor allem die edlen Englischen Vollblüter bei den zehn Rennen im Rampenlicht.

Die Höhepunkte waren neben einigen stark besetzten Handicaps und den Prüfungen für den Derbyjahrgang zwei Listenrennen, die mit jeweils 25.000 Euro dotiert waren. Das erste Highlight war der Große Preis von meravis, eine Prüfung auf Listenebene für dreijährige Stuten über weite 2200 Meter. Hier konnten die sechs hoffnungsvollen Ladies ihr Ticket für das Deutsche Stutenderby, den Preis der Diana, lösen, der im August in Düsseldorf ausgetragen wird und für den noch alle Kandidatinnen eingeschrieben sind. Es siegte Lingua Franca, die von Sir Marc Prescott, einem der erfolgreichsten Trainer Englands, für Kirsten Rausing trainiert wird. „Die weitere Distanz kam Lingua Franca entgegen und ich glaube, dass sie sich noch weiter steigern kann“, so Siegreiter Luke Morris, der im Jahr 2022 mit Kirsten Rausings Alpinista den Prix de l’Arc de Triomphe in Frankreich gewinnen konnte. Lingua Franca besitzt neben dem Engagement in Düsseldorf auch noch eine Nennung für ein Hamburger Grupperennen während der Derbywoche. Platz zwei ging an Donna Guilietta aus dem Stall von Henk Grewe vor Maxim Pecheurs Weltbeste.

Im Großen Preis der Hannoverschen Volksbank kamen neun dreijährige und ältere Stuten auf der Sprintdistanz von 1400 Meter an den Ablauf. Es siegte Havana Ball, die die weite Reise aus England in Kauf nahm, um auf der Neuen Bult an den Start zu gehen. Die dreijährige Schimmelstute gehört Lone Star Investments und wird von Archie Watson trainiert. Zum Mann des Tages avancierte Reiter Luke Morris, der somit auch das zweite Listenrennen des Tages gewann. „Der Trainer hat ein sehr gutes Gespür dafür, die passenden Rennen in ganz Europa auszusuchen. Nach dem dritten Platz auf Listenebene in Frankreich folgte nun der erste Blacktype-Treffer“, erklärte er. Havana Ball setzte sich gegen Peter Schiergens Armira und Perfect Pic aus dem Stall von Besitzertrainer Aleksej Luft durch. Die Favoritin Satwaa, für die eigens Hollie Doyle, die wohl derzeit erfolgreichste Rennreiterin der Welt angereist war, konnte nicht entscheidend in den Endkampf eingreifen.

Zu Gast auf der Neuen Bult waren auch die Recken der TSV Hannover-Burgdorf, die bei einer Autogrammstunde alle großen und kleinen Fans begrüßten. Traditionell übernahmen die Handballer in der „Die RECKEN-Trophy“ auch die Schirmherrschaft eines Rennens. Rechtsaußen Marius Steinhauser überreichte die Ehrenpreise an Princess Badee aus dem Stall von Bult-Trainer Christian Sprengel. Die dreijährige Stute aus dem Besitz von Bastian Dietze siegte unter Michael Cadeddu und kam dabei bei ihrem zweiten Start zu einem eindrucksvollen Maidentreffer. „Der Rennsport hat mich schon immer fasziniert. Dieser Sieg war einfach unbeschreiblich schön“, so der erst 18-jährige Bastian Dietze, der seine Stute eigenhändig bei der Herbstauktion in Baden-Baden ausgesucht und erworben hatte. Für ihn war es der erste Sieg als Besitzer. Princess Badee besitzt noch eine Nennung für ein Grupperennen in Hamburg.

Den ersten Heimsieg gab es übrigens direkt im zweiten Rennen, denn hier kam Janina Reeses Tough Tom in einer Prüfung für dreijährige sieglose Pferde bei seinem Debüt zum Sieg. Im Sattel des Wallachs aus dem Besitz des Stall Wolfswinkel saß Bult-Jockey Wladimir Panov, der Lebensgefährte der Trainerin. „Tough Tom hat riesig gekämpft, besser geht’s nicht“, fand Janina Reese nach dem Sieg, die mit Gestüt Brümmerhofs Namoa auch den Ausgleich III über die Meile gewann. Die Stute, die beim Saisonauftakt am 1. Mai bereits siegreich war, hatte ebenfalls Wladimir Panov an Bord. Doch damit nicht genug: Im Ausgleich III über 2000 Meter siegte Janina Reeses Aram, der von Sarah Winkeler geritten wurde, ein junges Nachwuchstalent, das am Reese-Stall tätig ist. Mit dem Treffer im abschließenden E-Rennen über 2200 Meter sicherte sich das Duo Reese/Panov mit Novesia den vierten Tagessieg für das Quartier und sorgte somit für einen krönenden Abschluss eines überaus erfolgreichen Renntages.

„Es war wieder einmal eine tolle sportliche und sympathische Veranstaltung. Wir waren sehr gerne dabei und freuen uns jetzt schon auf das nächste Mal“, fand abschließend Recken-Trainer Christian Prokop. In den zehn Rennen wurden 274.700,00 Euro umgesetzt.

Bereits am 16. Juni 2024 findet mit dem VGH Familienrenntag das nächste Event für Groß und Klein auf der Neuen Bult stat