Der von Bohumil Nedorostek für Darius Racing am Samstag in Dresden gesattelte dreijährige Counterattack-Sohn Kourosh hat gleich bei seinem ersten Lebensstart gewonnen. Der Wallach kam über die 2.000 Meter-Distanz zu einem leichten Erfolg. Im Sattel saß Stalljockey Szczepan Mazur.

Bei der Sonntag-Veranstaltung in Mülheim an der Ruhr konnte sich Bohumil Nedorostek über ein drittes Platzgeld seines Schützling Payam freuen. Der dreijährige Isfahan-Sohn von Darius Racing und Michael Motschmann wurde in einem Altersgewichtsrennen über 2.200 Meter von Thore Hammer-Hansen geritten. (17.07.2023/wis)

Der After Work-Renntag der Bauwirtschaft am heutigen Freitagabend versprach einen lauen Sommerabend mit 10 spannenden Rennen. 4200 Zuschauer nutzen die Gelegenheit, das Wochenende auf der Neuen Bult mit einem kühlen Drink, vielen lukrativen Wettchancen, dem Kinderland und jeder Menge Unterhaltung für die ganze Familie einzuläuten.

Das Hauptereignis des Tages war der Große Preis von meravis, ein Listenrennen für dreijährige und ältere Pferde über die Marathondistanz von 3.000 Metern, das mit 25.000 Euro dotiert war. Das größte Stehvermögen bewies Anna Schleusner-Fruhrieps Nastaria, die zu einem erneuten ungefährdeten Treffer auf diesem Niveau kam. Erst vor Kurzem hatte die Stute in Hamburg den traditionellen „Langen Hamburger“ über sogar 3.200 Meter gewonnen und damit bewiesen, dass sie auf der Steherdistanz zu den besten Pferden des Landes zählt. Im Sattel von Nastaria saß Miguel Lopez, der aus dem Strahlen nicht herauskam. Das Gleiche gilt für Besitzertrainerin Anna Schleusner-Fruhriep, die voller Stolz ihr Glück kaum in Worte fassen konnte. „Nastaria hat sich gegenüber Hamburg noch einmal gesteigert und fühlte sich auf der Neuen Bult offensichtlich pudelwohl“, erklärte sie nach diesem Sieg. Das Siegerteam, das mit diesem Coup für einen wahren Gänsehautmoment bei den Zuschauern sorgte, träumt nun von einem Start im irischen St. Leger. Die Atmosphäre auf der Neuen Bult fiel auch Belit Onay, dem Oberbürgermeister der Stadt Hannover auf, der mitsamt seiner Familie die spannenden Rennen genoss. „Es herrscht eine tolle Stimmung auf der Neuen Bult und ich bin froh, wieder hier sein zu können. Die Galopprennbahn ist für die Region ein kulturelles Highlight und besitzt auch darüber hinaus eine große Strahlkraft“, erklärte er.

Den ersten Heimsieg gab es im Stutenrennen über 1900 Meter, denn hier war Janina Reeses Russian Sochi mit Wladimir Panov an Bord erfolgreich, die nach vielen Platzierungen zu einem verdienten Sieg kam. Mit dem Triumph von Primorosa im Ausgleich III über 2400 Meter legte das Dreamteam Panov/Reese auch gleich noch einmal nach, bevor Dilpak mit Maxim Pecheur im Ausgleich IV über 1750 den erneuten Reese-Hattrick komplett machte. Einen Treffer gab es auch für Bult-Trainer Bohumil Nedorostek, der mit Varinha in einem E-Rennen über 1900 Meter siegreich war.

In den zehn Rennen wurden insgesamt 194.319,29 Euro umgesetzt.

Auf der Neuen Bult geht es schon am 20. August 2023 spannend weiter, denn dann lädt der Hannoversche Rennverein e. V. zum großen Saisonhöhepunkt, dem Audi Ascot-Renntag. Mit extravaganten Outfits, dem ein oder anderen prominenten Stargast und selbstverständlich einigen sportlichen Highlights wie dem BBAG Auktionsrennen, das mit 52.000 Euro dotiert ist sowie einem Listenrennen für Stuten, wird das Event zum gesellschaftlichen Hauptereignis des Sommers. (14.07.2023/kk)

Auf der Neuen Bult steht am Freitag, 14. Juli 2023, mit dem After Work-Renntag der Bauwirtschaft ein ganz besonderer Renntag an. Geboten werden nicht nur 10 spannende Rennen, sondern auch die Möglichkeit, eine lange Arbeitswoche ausklingen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Genießen sie einen lauen Sommerabend mit exzellentem Sport, einem kühlen Drink in der Hand, vielen lukrativen Wettchancen, dem Kinderland und jeder Menge Unterhaltung für die ganze Familie.

Highlight des Tages ist der Große Preis von meravis, ein Listenrennen für dreijährige und ältere Pferde über die Marathondistanz von 3.000 Metern, das mit 25.000 Euro dotiert ist. Zur Startzeit um 18:45 Uhr sind Steherqualitäten gefragt und 10 Kandidaten wollen sich dieser Herausforderung stellen. Mit dabei ist unter anderem Anna Schleusner-Fruhrieps Nastaria, eine Stute, die einen fast märchenhaften Aufstieg feiern konnte und in Hamburg im Rahmen der Derbywoche über 3200 Meter in toller Manier den prestigeträchtigen „Langen Hamburger“ gewann. Im Sattel sitzt erneut Miguel Lopez, der auch in der Hansestadt mit Nastaria triumphierte. Mit Diamantis sattelt Andreas Suborics ein Pferd, das auf weiten Wegen bereits gruppeplatziert ist. Bult-Trainer Bohumil Nedorostek hat ebenfalls ein Eisen im Feuer und wird mit Vivienne Wells (Foto) versuchen, den Sieg in Langenhagen zu halten. Die Stute zeigte auf der geforderten Distanz schon sehr gute Leistungen und gewann unter anderem das tschechische St. Leger. An Bord ist Stalljockey Szczepan Mazur. Eine internationale Note bekommt das Rennen durch Valcava, die von der Schweizer Trainerin Claudia Erni auf die Reise geschickt wird. Spannend wird auch das Comeback des Kultpferdes Sir Filip sowie das Abschneiden von Andreas Wöhlers Sea of Joy, die in Hamburg zu einem eindrucksvollen Sieg kam.

Weitere Handicaps, Rennen für Dreijährige, die Kindertombola, die Wettnietenverlosung und ein buntes Rahmenprogramm runden den Tag auf der Neuen Bult ab. Im fünften Rennen wird außerdem die Wettchance des Tages mit einer Garantieauszahlung von 10.000 Euro ausgespielt. Der Start zum ersten Rennen erfolgt um 16:15 Uhr erfolgen. Das letzte Rennen wird gegen 20:45 Uhr gestartet. Das Parken ist frei. (11.07.2023/kk)

01. Farben & Fliesen Galopp – (D), 1.400m, 8.000 EUR
02. Hargassner-Trophy – (D), 2.200m, 8.000 EUR
03. Heimkehr-Cup – Stuten (D), 1.900m, 8.000 EUR
04. Artus-Trophy – (E), 2.000m, 5.000 EUR
05. Germerott Cup 2023 – Agl.III (D), 2.400m, 8.200 EUR (VIERERWETTE)
06. Großer Preis von meravis – L. (A), 3.000m, 25.000 EUR
07. Hagedorn-Trophy – Agl.III (D), 1.750m, 8.000 EUR
08. RTW Architekten-Trophy – Agl.IV (F), 1.750m, 6.000 EUR
09. Krüger Consult-Cup – Agl.III (D), 1.400m, 8.000 EUR
10. Preis des Dachdeckers Hanebutt – Agl.IV (F), 2.400m, 6.000 EUR

Bei der Sonntagveranstaltung im Magdeburger Herrenkrug hat Christian Sprengel unterstrichen, dass sein Stall derzeit in guter Form agiert. Mit dem neunmaligen deutschen Champion Andrasch Starke an Bord siegte der von ihm gesattelte fünfjährige Wallach Shahzan im Besitz von Frauke und Hans-Peter von Loh im Ausgleich IV über 2.050 Meter (4,8:1). Für Sprengel war es Saisonsieg Nummer drei.

Im letzten Rennen der Karte, einem Ausgleich III über die 1.800 Meter-Distanz, kam sein Schützling Sporting Hunter in den Farben von Hans-Georg Fabian aus Borchen auf den vierten Platz. Im Sattel saß ebenfalls Andrasch Starke.

Bereits am Samstag hatte Christian Sprengel mit Zeven Falls und King Flash eine Expedition nach Miesau auf sich genommen: Im Ausgleich IV über 1.900 Meter passierte Zeven Falls unter Sonja Daroszewski auf Platz vier von fünf Startern den Zielpfosten. Als Fünfter und Letzter kam King Flash in einem weiteren Ausgleich IV über 1.900 Meter in Ziel. Kleiner Trost: auch der letzte Platz brachte noch ein kleines Platzgeld mit sich. Auch hier war Sonja Daroszewski die Partnerin des Sprengel-Vertreters.

Ohne hannoversche Beteiligung lief am Sonntag auch der Renntag in Köln-Weidenpesch nicht ab. Im Ausgleich I über 1.800 Meter kam Bohumil Nedorosteks Rufolo mit Lilli-Marie Engels im Sattel auf den dritten Platz. Janina Reeses Sporting (Wladimnir Panov) wurde Vierter und der Trainingsgefährte Adaris (Martin Seidl) Sechster. Der Sieg in diesem Rennen ging an Gestüt Hof Iserneichens Siluto. Der fünfjährige Ito-Sohn, der aus der eigenen Zucht stammt, setzte sich nach Kampf mit einem Kopf als 10,3:1-Außenseiter gegen Frank Fuhrmanns Lightning Jock (René Piechulek) durch. Im Sattel des Siegers, der von Yasmin Almenräder in Mülheim an der Ruhr trainiert wird, saß Anna van den Troost.

Knapp einen Geldpreis verfehlt hat in der Dreijährigen-Sieglosenprüfung über die Meile Janina Reeses Frinton (Wladimir Panov). Der dreijährige Areion-Sohn aus dem Stall Concure landete auf Platz fünf. (10.07.2023/wis)

Auf der Neuen Bult steht am Freitag, 14. Juli 2023, mit dem After Work-Renntag der Bauwirtschaft ein ganz besonderer Renntag an. Geboten werden nicht nur 10 spannende Rennen, sondern auch die Möglichkeit, eine lange Arbeitswoche ausklingen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Genießen sie einen lauen Sommerabend mit exzellentem Sport, einem kühlen Drink in der Hand, vielen lukrativen Wettchancen, dem Kinderland und jeder Menge Unterhaltung für die ganze Familie. Erleben Sie Ihren ganz persönlichen Sommernachtstraum auf der Galopprennbahn Neue Bult vor den Toren Hannovers.

Im Fokus wird dabei vor allem das Highlight des Tages stehen, ein Listenrennen für dreijährige und ältere Pferde über die Marathondistanz von 3.000 Metern, das mit 25.000 Euro dotiert ist. Hier sind Steherqualitäten gefragt und bislang wollen sich noch 12 mögliche Kandidaten dieser Herausforderung stellen. Mit dabei ist unter anderem Anna Schleusner-Fruhrieps Nastaria, eine Stute, die einen fast märchenhaften Aufstieg feiern konnte und in Hamburg im Rahmen der Derbywoche über 3200 Meter in toller Manier den prestigeträchtigen „Langen Hamburger“ gewann. Mit Diamantis könnte Andreas Suborics ein Pferd satteln, das auf weiten Wegen bereits gruppeplatziert ist. Bult-Trainer Bohumil Nedorostek hat zurzeit noch zwei Eisen im Feuer und könnte mit Quirin und Vivienne Wells versuchen, den Sieg in Langenhagen zu halten. Vor allem Vivienne Wells zeigte auf der gefragten Distanz schon sehr gute Leistungen und gewann unter anderem das tschechische St. Leger. Sie wird sich aber möglicherweise auch gegen internationale Konkurrenz wie Seneschal aus Norwegen oder Valcava aus der Schweiz behaupten müssen. Bitte beachten Sie, dass diese Angaben vorläufig sind und die Starterangabe erst am Dienstag, 11. Juli 2023, erfolgen wird.

Weitere Handicaps, Rennen für Dreijährige und ein buntes Rahmenprogramm runden den Tag auf der Neuen Bult ab. Der Start zum ersten Rennen soll voraussichtlich um 16:15 Uhr erfolgen. Das Parken ist frei. (04.07.2023/kk)

Am letzten Renntag des IDEE Derby-Meetings gab es zwei Siege für die hannoversche Trainingszentrale Neue Bult.

Für einen Auftakt nach Maß sorgte Gedöns aus dem Stall von Janina Reese. Der fünfjährige Wallach und Jukebox Jury-Sohn aus dem Stall Lilofee sicherte sich zum Auftakt der zwölf Rennen umfassenden Karte den Ausgleich II über 2.200 Meter. Im Sattel der 6,2:1-Chance saß Wladimir Panov. Vierter wurde Bohumil Nedorosteks Donner Earl (Szczepan Mazur). Für Gedöns, der aus der Zucht von Dr. Stephanie Hehlgans und Jochen Naß stammt, war es der zweite Saisontreffer. Ende März war der Reese-Vertreter bereits im Ausgleich III auf dem Düsseldorfer Grafenberg auf der Siegerstraße.

Einen hervorragenden zweiten Platz hinter der Favoritin, Stall Golden Goals Muskoka, belegte die von Bohumil Nedorostek gesattelte dreijährige Isfahan-Tochter Kamand in der mit 55.000 Euro dotierten und zur Gruppe III zählenden Brümmerhofer Stuten-Meile. In den Farben von Darius Racing präsentierte sich die von Thore Hammer-Hansen gerittene Stute glänzend aufgelegt und unterlag erst ganz am Ende mit zwei Längen, was aber immerhin noch ein Platzgeld von 12.000 Euro mit sich brachte.

Was im Gruppe III-Rennen nicht ganz geklappt hatte, wurde von Bohumil Nedorostek im mit 52.000 Euro dotierten Rudolf August Oetker Gedächtnisrennen – BBAG Auktionsrennen – über 1.600 Meter nachgeholt. Unter Martin Seidel stiefelte der frische hannoversche Listensieger Muhalif von der Spitze aus sicher nach Hause. Der dreijährige Lawman-Sohn aus der Zucht des Gestüt Römerhof und im Besitz von Cemil Duran aus Herten, passierte in überaus leichter Manier mit eineinhalb Längen Vorteil die Ziellinie, vor Markus Klugs Postman (Andrasch Starke) und Yasmin Almenräders Attacco (Anna van den Troost). Muhalif notierte am Toto mit 4,2:1. Für Muhalif war es der dritte Saisontreffer beim fünften Jahresstart.

(02.07.2023/wis)

Der von Sarah Steinberg in München-Riem trainierte dreijährige Hengst Fantastic Moon hat am Sonntag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn das IDEE 154. Deutsches Derby gewonnen. Die 35-Jährige ist damit in der langen Geschichte des Derbys, das seit 1869 gelaufen wird, die erste Trainerin eines Derbysiegers. „Es ist unglaublich, das Pferd hat so einen Riesenherz“, sagte Steinberg nach dem historischen Erfolg in dem mit 650.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 2.400m. „Wir haben immer etwas gezweifelt, ob er über die Distanz kommt, weil er unterwegs sehr eifrig ist.“

Aus der Startbox 16 ging Fantastic Moon ins Rennen. Rene Piechulek lag mit dem Hengst lange im Hinterfeld der 20 Starter. „Ich wollte eigentlich nicht so weit hinten gehen, aber er war so entspannt und das lange ‚Schlafen‘ lassen, war wohl das Mittel zum Erfolg.“ Piechulek setzte ganz außen zum Angriff an und siegte am Ende leicht mit mehr als zwei Längen Vorsprung vor Mr Hollywood. Dritte wurde die einzige Stute im Feld, Weracruz, vor Winning Spirit, die von der einzigen Reiterin im Feld, Sibylle Vogt, geritten wurde.

Fantastic Moon wurde von Graf und Gräfin von Stauffenberg gezüchtet. Vater ist der Derbysieger von 2014, Sea The Moon aus dem Gestüt Görlsdorf, der in England als sehr erfolgreicher Deckhengst aufgestellt ist. Vor zwei Jahren wurde Fantastic Moon auf der BBAG Jährlingsauktion in Baden-Baden für 49.000 Euro an die vielköpfige Besitzergemeinschaft Liberty Racing 2021 verkauft.

(02.07.2023/DG)

Die von Christian Sprengel (Foto) in einem Ausgleich III Amazonenreiten über 1.800 Meter aufgebotene dreijährige Zoey Lass hat sich für die 1,8:1-Totofavoritin Koffi Kick aus dem Stall von Henk Grewe als ganz harte Nuss erwiesen.

Erst auf den letzten Galoppsprüngen war es dem Gast aus Köln gelungen, die Nuss doch noch zu knacken. Vom Start weg immer in der Führungsrolle, schien Zoey Lass unter Janina Boysen lange Zeit hinzukommen, musste als 15,2:1-Außenseiterin dann aber doch passen.

Christian Sprengel untermauerte damit einmal mehr die gute Form seine Schützlinge.

Auf passend elastischem Untergrund hat sich im Ausgleich III über 2.850 Meter ebenso Hans-Joachim Stolbergs Igneo angeboten. Der siebenjährige Maxios-Sohn, der auf der Alten Bult in Hannovers Südstadt sein zuhause hat, sicherte sich unter Jose Luis Silverio das vierte Geld.

(01.07.2023/wis)

Ohne zählbare Ausbeute blieb der heutige Abstecher von Bohumil Nedorosteks Amercan Hope nach Chantilly.

Der dreijährige Wallach in Besitz von Fedai Kahraman war in dem mit 55.000 Euro dotierten Listenrennen über die Meile, vom Start bis zur Mitte der Zielgerade an der Spitze liegend, immer prominent (Foto). In der Endphase konnte Alexis Pouchin dem Hunter`s Light-Sohn aus französischer Zucht aber keine entscheidenden Reserven mehr entlocken. American Hope passierte im Zwölferfeld als drittlängster Außenseiter (30:1) auf dem vorletzten Platz den Zielpfosten.

Der Sieg ging an den von André Fabre in den Rothschild-Farben aufgebotenen Mr Moliere (6,5:1).

(01.07.2023/wis)