Auf der Neuen Bult steht am Freitag, 14. Juli 2023, mit dem After Work-Renntag der Bauwirtschaft ein ganz besonderer Renntag an. Geboten werden nicht nur 10 spannende Rennen, sondern auch die Möglichkeit, eine lange Arbeitswoche ausklingen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Genießen sie einen lauen Sommerabend mit exzellentem Sport, einem kühlen Drink in der Hand, vielen lukrativen Wettchancen, dem Kinderland und jeder Menge Unterhaltung für die ganze Familie. Erleben Sie Ihren ganz persönlichen Sommernachtstraum auf der Galopprennbahn Neue Bult vor den Toren Hannovers.

Im Fokus wird dabei vor allem das Highlight des Tages stehen, ein Listenrennen für dreijährige und ältere Pferde über die Marathondistanz von 3.000 Metern, das mit 25.000 Euro dotiert ist. Hier sind Steherqualitäten gefragt und bislang wollen sich noch 12 mögliche Kandidaten dieser Herausforderung stellen. Mit dabei ist unter anderem Anna Schleusner-Fruhrieps Nastaria, eine Stute, die einen fast märchenhaften Aufstieg feiern konnte und in Hamburg im Rahmen der Derbywoche über 3200 Meter in toller Manier den prestigeträchtigen „Langen Hamburger“ gewann. Mit Diamantis könnte Andreas Suborics ein Pferd satteln, das auf weiten Wegen bereits gruppeplatziert ist. Bult-Trainer Bohumil Nedorostek hat zurzeit noch zwei Eisen im Feuer und könnte mit Quirin und Vivienne Wells versuchen, den Sieg in Langenhagen zu halten. Vor allem Vivienne Wells zeigte auf der gefragten Distanz schon sehr gute Leistungen und gewann unter anderem das tschechische St. Leger. Sie wird sich aber möglicherweise auch gegen internationale Konkurrenz wie Seneschal aus Norwegen oder Valcava aus der Schweiz behaupten müssen. Bitte beachten Sie, dass diese Angaben vorläufig sind und die Starterangabe erst am Dienstag, 11. Juli 2023, erfolgen wird.

Weitere Handicaps, Rennen für Dreijährige und ein buntes Rahmenprogramm runden den Tag auf der Neuen Bult ab. Der Start zum ersten Rennen soll voraussichtlich um 16:15 Uhr erfolgen. Das Parken ist frei. (04.07.2023/kk)

Am letzten Renntag des IDEE Derby-Meetings gab es zwei Siege für die hannoversche Trainingszentrale Neue Bult.

Für einen Auftakt nach Maß sorgte Gedöns aus dem Stall von Janina Reese. Der fünfjährige Wallach und Jukebox Jury-Sohn aus dem Stall Lilofee sicherte sich zum Auftakt der zwölf Rennen umfassenden Karte den Ausgleich II über 2.200 Meter. Im Sattel der 6,2:1-Chance saß Wladimir Panov. Vierter wurde Bohumil Nedorosteks Donner Earl (Szczepan Mazur). Für Gedöns, der aus der Zucht von Dr. Stephanie Hehlgans und Jochen Naß stammt, war es der zweite Saisontreffer. Ende März war der Reese-Vertreter bereits im Ausgleich III auf dem Düsseldorfer Grafenberg auf der Siegerstraße.

Einen hervorragenden zweiten Platz hinter der Favoritin, Stall Golden Goals Muskoka, belegte die von Bohumil Nedorostek gesattelte dreijährige Isfahan-Tochter Kamand in der mit 55.000 Euro dotierten und zur Gruppe III zählenden Brümmerhofer Stuten-Meile. In den Farben von Darius Racing präsentierte sich die von Thore Hammer-Hansen gerittene Stute glänzend aufgelegt und unterlag erst ganz am Ende mit zwei Längen, was aber immerhin noch ein Platzgeld von 12.000 Euro mit sich brachte.

Was im Gruppe III-Rennen nicht ganz geklappt hatte, wurde von Bohumil Nedorostek im mit 52.000 Euro dotierten Rudolf August Oetker Gedächtnisrennen – BBAG Auktionsrennen – über 1.600 Meter nachgeholt. Unter Martin Seidel stiefelte der frische hannoversche Listensieger Muhalif von der Spitze aus sicher nach Hause. Der dreijährige Lawman-Sohn aus der Zucht des Gestüt Römerhof und im Besitz von Cemil Duran aus Herten, passierte in überaus leichter Manier mit eineinhalb Längen Vorteil die Ziellinie, vor Markus Klugs Postman (Andrasch Starke) und Yasmin Almenräders Attacco (Anna van den Troost). Muhalif notierte am Toto mit 4,2:1. Für Muhalif war es der dritte Saisontreffer beim fünften Jahresstart.

(02.07.2023/wis)

Der von Sarah Steinberg in München-Riem trainierte dreijährige Hengst Fantastic Moon hat am Sonntag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn das IDEE 154. Deutsches Derby gewonnen. Die 35-Jährige ist damit in der langen Geschichte des Derbys, das seit 1869 gelaufen wird, die erste Trainerin eines Derbysiegers. „Es ist unglaublich, das Pferd hat so einen Riesenherz“, sagte Steinberg nach dem historischen Erfolg in dem mit 650.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 2.400m. „Wir haben immer etwas gezweifelt, ob er über die Distanz kommt, weil er unterwegs sehr eifrig ist.“

Aus der Startbox 16 ging Fantastic Moon ins Rennen. Rene Piechulek lag mit dem Hengst lange im Hinterfeld der 20 Starter. „Ich wollte eigentlich nicht so weit hinten gehen, aber er war so entspannt und das lange ‚Schlafen‘ lassen, war wohl das Mittel zum Erfolg.“ Piechulek setzte ganz außen zum Angriff an und siegte am Ende leicht mit mehr als zwei Längen Vorsprung vor Mr Hollywood. Dritte wurde die einzige Stute im Feld, Weracruz, vor Winning Spirit, die von der einzigen Reiterin im Feld, Sibylle Vogt, geritten wurde.

Fantastic Moon wurde von Graf und Gräfin von Stauffenberg gezüchtet. Vater ist der Derbysieger von 2014, Sea The Moon aus dem Gestüt Görlsdorf, der in England als sehr erfolgreicher Deckhengst aufgestellt ist. Vor zwei Jahren wurde Fantastic Moon auf der BBAG Jährlingsauktion in Baden-Baden für 49.000 Euro an die vielköpfige Besitzergemeinschaft Liberty Racing 2021 verkauft.

(02.07.2023/DG)

Die von Christian Sprengel (Foto) in einem Ausgleich III Amazonenreiten über 1.800 Meter aufgebotene dreijährige Zoey Lass hat sich für die 1,8:1-Totofavoritin Koffi Kick aus dem Stall von Henk Grewe als ganz harte Nuss erwiesen.

Erst auf den letzten Galoppsprüngen war es dem Gast aus Köln gelungen, die Nuss doch noch zu knacken. Vom Start weg immer in der Führungsrolle, schien Zoey Lass unter Janina Boysen lange Zeit hinzukommen, musste als 15,2:1-Außenseiterin dann aber doch passen.

Christian Sprengel untermauerte damit einmal mehr die gute Form seine Schützlinge.

Auf passend elastischem Untergrund hat sich im Ausgleich III über 2.850 Meter ebenso Hans-Joachim Stolbergs Igneo angeboten. Der siebenjährige Maxios-Sohn, der auf der Alten Bult in Hannovers Südstadt sein zuhause hat, sicherte sich unter Jose Luis Silverio das vierte Geld.

(01.07.2023/wis)

Ohne zählbare Ausbeute blieb der heutige Abstecher von Bohumil Nedorosteks Amercan Hope nach Chantilly.

Der dreijährige Wallach in Besitz von Fedai Kahraman war in dem mit 55.000 Euro dotierten Listenrennen über die Meile, vom Start bis zur Mitte der Zielgerade an der Spitze liegend, immer prominent (Foto). In der Endphase konnte Alexis Pouchin dem Hunter`s Light-Sohn aus französischer Zucht aber keine entscheidenden Reserven mehr entlocken. American Hope passierte im Zwölferfeld als drittlängster Außenseiter (30:1) auf dem vorletzten Platz den Zielpfosten.

Der Sieg ging an den von André Fabre in den Rothschild-Farben aufgebotenen Mr Moliere (6,5:1).

(01.07.2023/wis)

American Hope, Sieger während des Frühjahrsmeetings in Baden-Baden in der Dreijährigen-Sieglosenklasse und anschließend auch in Köln im Ausgleich II auf der Siegerstraße, wird heute im französischen Chantilly seinen Einstand auf Listenlevel geben.

Bohumil Nedorostek hat sich für den Hunter`s Light-Sohn den mit 55.000 Euro dotierten Prix de Saint-Patrick über 1.600 Meter ausgesucht. Im Sattel des Wallachs aus dem Besitz von Fedai Kahraman wird Alexis Pouchin sitzen. American Hope wird auf elf Konkurrenten treffen.

Das Rennen wird gegen 16:42 Uhr gestartet.

(01.07.2023/wis)

Zum Auftakt der Derby-Woche in Hamburg-Horn gab es am heutigen Sonntag drei Gelder für die hannoversche Trainerzunft.

Im Dreijährigen-Sieglosenrennen über 1.800 Meter schnappte sich die Amaron-Tochter Wai Lin aus dem Stall von Janina Reese das vierte Geld. Im Sattel saß Wladimir Panov, der die Farben von Dr.Dr. Christiane Otto trug.

Ebenso auf den vierten Platz kam im Ausgleich II über 1.800 Meter Bohumil Nedorosteks Rufolo in den Farben von Ute und Thomas Schlueter mit Lilli-Marie Engels an Bord.

Zum fünften Platzgeld kam Christian Sprengels Shahzan (Lilli-Marie Engels) im Ausgleich IV über 2.000 Meter.

(25.06.2023/wis)

Als einer von vier Kandidaten mit Derbynennung sollte Payam am vergangenen Sonntag auf der Neuen Bult im Preis der BMW Niederlassung Hannover – Derby Trial – noch seine Startberechtigung für das Blaue Band holen.

Doch dann kam für den Isfahan-Sohn im Besitz von Darius Racing und Michael Motschmann bei seinem Jahresdebüt alles ganz anders. Hinter der 2.400 Meter-Startstelle fing der Grewe-Schützling an zu steigen, wodurch sich sein Reiter Leon Wolff bekanntlich verletzt und sich einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, der ihn nun zu einer sechsmonatigen Auszeit zwingt.

Payam, der im vergangenen Jahr Anfang November bei seinem ersten Lebensstart in München einen vierten Platz belegen konnte und anschließend Anfang Dezember einen Sieg auf der französischen Sandbahn von Pornichet erzielte, trat nach den Vorkommnissen auf der Neuen Bult die Heimreise nach Köln an den Stall von Henk Grewe nicht mehr an.

Der Hengst wird seit dem vergangenen Wochenende von Bohumil Nedorostek betreut. Nedorostek zeichnet damit neben besagtem Payam noch für fünf weitere Pferde von Darius Racing verantwortlich. Insgesamt stehen auf der Trainingliste von Bohumil Nedorostek derzeit 46 Kandidaten.  (25.06.2023/wis)

9.400 Zuschauer fieberten am großen VGH Renntag mit, an dem mit dem Großen Preis der VGH Versicherungen auf Listenebene und dem Derby-Trial gleich zwei spannende Highlights ausgetragen wurden. Geladen hatten die VGH Versicherungen und der BMW Niederlassungsverbund zu einer Veranstaltung mit 11 spannenden Rennen.

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9400 Zuschauer fieberten am großen VGH Renntag mit, an dem mit dem Großen Preis der VGH Versicherungen auf Listenebene und dem Derby-Trial gleich zwei spannende Highlights ausgetragen wurden. Geladen hatten die VGH Versicherungen und der BMW Niederlassungsverbund zu einer Veranstaltung mit 11 spannenden Rennen. Über allem stand aber die große Frage: Wer sichert sich das letzte Derby-Ticket und wer ist der schnellste Sprinter im Land?

Im Preis der BMW Niederlassung Hannover – Derby Trial, einem Altersgewichtsrennen für Dreijährige mit einer Gesamtdotierung von 20.000 Euro auf der Derbydistanz von 2400 Metern, wurde der Sieg zu einer echten Familienangelegenheit, denn es gewann Wales, der sich schon am vergangenen Renntag mit einem Treffer für diese Aufgabe empfahl. Die Prüfung war zudem die letzte Möglichkeit, sich einen Startplatz für das Deutsche Derby, das am 2. Juli in Hamburg gelaufen werden wird, zu sichern. Im Sattel des Hengstes, der im Training bei Andreas Wöhler steht, saß Jozef Bojko. Alle Galoppsportfans schauten zudem auf Quantanamera, denn die Winterkönigin gab endlich ihr Comeback, das sie auf Platz zwei beendete. Für große Freude sorgte dieser Einlauf bei Dr. Andreas Jacobs, dem Chairman der Stiftung Gestüt Fährhof, denn während Wales in den schwarz-gelben Traditionsfarben an den Start kam, stammt auch Quantanamera, jetzt im Besitz von Jürgen Sartori, aus der Fährhofer Zucht. Ob Wales nun ins Blaue Band geht, wollte Dr. Andreas Jacobs aber noch nicht verraten. „Die Nennung steht“, erklärte er.

Im Großen Preis der VGH Versicherungen, einem mit 25.000 Euro dotierten Listerennen für dreijährige und ältere Pferde, kamen einige der besten deutschen Sprinter an den Start und es gab einen fulminanten Heimsieg. Siegreich war nämlich der dreijährige Muhalif unter Jockey Martin Seidl, der von Bohumil Nedorostek auf der Neuen Bult vorbereitet wird (Foto). Für den Besitzer Cemil Duran ging damit ein Traum in Erfüllung, denn der 40-jährige besitzt seit 22 Jahren Rennpferde. Dieser Treffer auf Listenebene war für den gebürtigen Türken aber bisher der größte Sieg. „Für diesen Tag hat sich all das Warten gelohnt“, erklärte er nach dem Rennen. Mit Muhalif könnte sich Cemil Duran nun aber sogar einen noch größeren Wunsch erfüllen, denn der Düsseldorfer möchte schon lange einmal bei den International Races in Istanbul dabei sein. Der Hengst empfahl sich mit seinem Sieg definitiv für eine Einladung zu diesem Ereignis der Superlative.

Als sensationell zu bezeichnen ist die Tatsache, dass die hannoverschen Trainer insgesamt sechs Rennen gewannen. Neben dem Großen Preis der VGH Versicherungen durch Muhalif gewann Bohumil Nedorostek noch mit Clou. Janina Reese erzielte drei Siege und der Altmeister Christian Sprengel war mit Zoey Lass in einem gut besetzten Dreijährigenrennen erfolgreich.

In den 11 Rennen wurden insgesamt 227.001,13. Euro umgesetzt.

Der Hannoversche Rennverein e. V. freut sich, Galoppsportfans aus nah und fern schon am 14. Juli 2023 zum großen After Work-Renntag der Bauwirtschaft zu begrüßen.