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Wales empfiehlt sich für Hamburg – Muhalif greift nach den Sternen
Allgemein9400 Zuschauer fieberten am großen VGH Renntag mit, an dem mit dem Großen Preis der VGH Versicherungen auf Listenebene und dem Derby-Trial gleich zwei spannende Highlights ausgetragen wurden. Geladen hatten die VGH Versicherungen und der BMW Niederlassungsverbund zu einer Veranstaltung mit 11 spannenden Rennen. Über allem stand aber die große Frage: Wer sichert sich das letzte Derby-Ticket und wer ist der schnellste Sprinter im Land?
Im Preis der BMW Niederlassung Hannover – Derby Trial, einem Altersgewichtsrennen für Dreijährige mit einer Gesamtdotierung von 20.000 Euro auf der Derbydistanz von 2400 Metern, wurde der Sieg zu einer echten Familienangelegenheit, denn es gewann Wales, der sich schon am vergangenen Renntag mit einem Treffer für diese Aufgabe empfahl. Die Prüfung war zudem die letzte Möglichkeit, sich einen Startplatz für das Deutsche Derby, das am 2. Juli in Hamburg gelaufen werden wird, zu sichern. Im Sattel des Hengstes, der im Training bei Andreas Wöhler steht, saß Jozef Bojko. Alle Galoppsportfans schauten zudem auf Quantanamera, denn die Winterkönigin gab endlich ihr Comeback, das sie auf Platz zwei beendete. Für große Freude sorgte dieser Einlauf bei Dr. Andreas Jacobs, dem Chairman der Stiftung Gestüt Fährhof, denn während Wales in den schwarz-gelben Traditionsfarben an den Start kam, stammt auch Quantanamera, jetzt im Besitz von Jürgen Sartori, aus der Fährhofer Zucht. Ob Wales nun ins Blaue Band geht, wollte Dr. Andreas Jacobs aber noch nicht verraten. „Die Nennung steht“, erklärte er.
Im Großen Preis der VGH Versicherungen, einem mit 25.000 Euro dotierten Listerennen für dreijährige und ältere Pferde, kamen einige der besten deutschen Sprinter an den Start und es gab einen fulminanten Heimsieg. Siegreich war nämlich der dreijährige Muhalif unter Jockey Martin Seidl, der von Bohumil Nedorostek auf der Neuen Bult vorbereitet wird (Foto). Für den Besitzer Cemil Duran ging damit ein Traum in Erfüllung, denn der 40-jährige besitzt seit 22 Jahren Rennpferde. Dieser Treffer auf Listenebene war für den gebürtigen Türken aber bisher der größte Sieg. „Für diesen Tag hat sich all das Warten gelohnt“, erklärte er nach dem Rennen. Mit Muhalif könnte sich Cemil Duran nun aber sogar einen noch größeren Wunsch erfüllen, denn der Düsseldorfer möchte schon lange einmal bei den International Races in Istanbul dabei sein. Der Hengst empfahl sich mit seinem Sieg definitiv für eine Einladung zu diesem Ereignis der Superlative.
Als sensationell zu bezeichnen ist die Tatsache, dass die hannoverschen Trainer insgesamt sechs Rennen gewannen. Neben dem Großen Preis der VGH Versicherungen durch Muhalif gewann Bohumil Nedorostek noch mit Clou. Janina Reese erzielte drei Siege und der Altmeister Christian Sprengel war mit Zoey Lass in einem gut besetzten Dreijährigenrennen erfolgreich.
In den 11 Rennen wurden insgesamt 227.001,13. Euro umgesetzt.
Der Hannoversche Rennverein e. V. freut sich, Galoppsportfans aus nah und fern schon am 14. Juli 2023 zum großen After Work-Renntag der Bauwirtschaft zu begrüßen.
Dortmund: Parol muss in der Endphase passen
AllgemeinSo gut der Tag für Bohumil Nedorostek auf der Heimatbahn Neue Bult durch die Erfolge mit Clou im Ausgleich III und Muhalif im Listenrennen auch angefangen hatte, der gute Lauf seines Stalles erfuhr im Großen Preis der Wirtschaft in Dortmund leider keine Fortsetzung. Genauer gesagt: es wurde nichts mit einer erfolgreichen Titelverteidigung seines Schützlings Parol. Zwar hatte in dem mit 55.000 Euro dotierten Europagruppe III-Rennen über 1.800 Meter der sechsjährige Pastorius-Sohn von der Spitze aus bis Mitte der Zielgeraden wie gewohnt das Kommando, doch konnte er in der entscheidenden Phase die Angriffe der Konkurrenten nicht mehr abwehren und musste sich deshalb mit Platz fünf im Sechserfeld zufriedengeben.
Der Sieg ging etwas überraschend an den von Andreas Suborics aufgebotenen Best Lightning unter Thore Hammer-Hansen zur Sieg-Quote von 9,7:1. Eineinhalb Längen dahinter belegte der Schlenderhaner Aguirre (Andrasch Starke) aus dem Stall von Markus Klug den zweiten Platz. Dritter wurde Parols Stallgefährte, der von Marcel Weiß gesattelte Petit Marin mit Sean Byrne an Bord. Das vierte Geld schnappte sich die von Carina Fey aus Frankreich entsandte Abhayaa (Ambre Molins). Aber auch der fünfte Platz von Parol war noch mit einer Börse von 2.000 Euro verbunden. Godolphins Nano Nagle (Pierre Bazire), die Henri-Alex Pantall aus Beaupreau nach Dortmund geschickt hatte, wurde nur Letzte und ging als einige Teilnehmerin leer aus.
Happy Birthday Hans-Jürgen Gröschel! Ex Neue Bult-Trainer feiert heute seinen 80. Geburtstag
AllgemeinAm heutigen Freitag feiert Hans-Jürgen Gröschel in seiner Geburtsstadt Dresden seinen 80. Geburtstag. Doch In der Elbmetropole wurde er nicht nur geboren. Hier endete 1989 auch die annähernd 50-jährige Familiengeschichte, als Hans-Jürgen Gröschel noch in der Endphase der DDR einen Ausreiseantrag gestellt hatte. Neben seinem Vater Hans und Bruder Ecki hatten sich auch drei seiner Onkel als Trainer oder Jockey dem Sport verschrieben.
Im September 1990 startete Hans-Jürgen Gröschel seine Trainertätigkeit auf der Neuen Bult, und brachte es bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2020 auf insgesamt 1.288 Siege, davon entfielen 488 Erfolge auf seine Trainertätigkeit in der DDR.
In seiner Zeit als Neue Bult-Trainer hat Gröschel 16 lokale Trainerchampionate erzielt. 24 Siege sind ihm auf Listenlevel gelungen. Die Krönung waren 14 Siege auf Gruppeparkett, für die chronologisch und in Summe Ajano, Waleria, Irini, Polish Vulcano, Shy Witch, Iquitos und Itobo verantwortlich zeichneten.
Am Tag nach seinem Geburtstag wird Hans-Jürgen Gröschel in Seidnitz als Sponsor des ersten Rennens auftreten. Dabei wird das Sieglosenrennen für die Dreijährigen den Namen Hans und Eckhart Gröschel Erinnerungsrennen tragen, womit der Jubilar an alter Wirkungsstätte ganz besonders an seinen Vater und Bruder erinnern möchte, die die rennsportliche Familiengeschichte entscheidend geprägt haben.
Pflichtbewusst und den Rennsport auch in seiner Wahlheimat Langenhagen verbunden, wird Hans-Jürgen Gröschel am Sonntag den VGH Renntag besuchen, und dabei den VIP-Gästen bei einem Blick hinter die Kulissen Rede und Antwort stehen.
Der Hannoversche Rennverein gratuliert Hans-Jürgen Gröschel ganz herzlich zum Geburtstag, wünscht ein erlebnisreiches Wochenende und noch viele Rennbahnbesuche bei bester Gesundheit!
Großer Preis der VGH Versicherungen und Preis der BMW Niederlassung Hannover – Derby Trial – im Mittelpunkt
AllgemeinDer VGH Renntag ist längst fest im Programm der Neuen Bult verankert. Wie in jedem Jahr laden die VGH Versicherungen und der Hannoversche Rennverein e. V. alle Familien ein, Teil dieses Events zu sein, bei dem die Gäste im Mittelpunkt stehen. So können sich die kleinsten Besucher auf das große Kinderland mit Kinderkarussell, Riesentrampolin, Rutschen und Hüpfburg freuen. Der bei den Kids so beliebte Streichelzoo und der Mitmach-Zirkus sind ebenfalls wieder zu Gast. Ein weiteres Highlight ist das Maskottchen-Rennen, das gleichzeitig im Rahmen einer Tombola mit tollen Preisen aufwartet. An der Seite der VGH Versicherungen wird der BMW Niederlassungsverbund Hannover, Bremen und Göttingen zudem nicht nur als Sponsor fungieren, sondern sich auf dem Außengelände mit einer großen Fahrzeugausstellung präsentieren. Komplettiert wird ein aufregender Tag auf der Galopprennbahn natürlich mit den 11 Rennen, die mit dem Großen Preis der VGH Versicherungen auf Listenebene und dem BMW Derby-Trial gipfeln. Vielleicht erleben Sie ja den nächsten Derbysieger.
Im Preis der BMW Niederlassung Hannover – Derby Trial, einem Altersgewichtsrennen für Dreijährige mit einer Gesamtdotierung von 20.000 Euro, wird es ernst, denn diese Prüfung ist die letzte Möglichkeit, sich einen Startplatz für das Deutsche Derby, das am 2. Juli in Hamburg gelaufen wird, zu sichern. Auf der Derbydistanz von 2400 Metern kommen sieben Pferde an den Ablauf, von denen noch Payam, Quantanamera, Serienmond und Wales eine Nennung für das Blaue Band haben.
Ohne Derbynennung aber mit Lokalkolorit wird Bohumil Nedorosteks Brenton in das Rennen gehen, der von José Luis Silverio geritten wird. Alle Galoppsportfans werden aber sicherlich auf Quantanamera schauen, denn die Winterkönigin gibt endlich ihr Comeback, nachdem sie für Trainer Andreas Suborics im vergangenen Herbst in Baden-Baden eine derart souveräne Vorstellung gab, dass schon von einem Ausnahmepferd die Rede war. Können sich Quantanamera und Jockey Martin Seidl für Hamburg empfehlen oder löst doch Andreas Wöhlers Wales das letzte Ticket? Immerhin hat der Hengst bei seinem Sieg auf der Neuen Bult im Mai einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Entscheidung fällt am kommenden Sonntag um 13:30 Uhr.
Im Großen Preis der VGH Versicherungen, einem mit 25.000 Euro dotierten Listerennen für dreijährige und ältere Pferde, kommen um 14:00 Uhr sieben Kandidaten auf den schnellen 1400 Metern an den Start. Spring Promise, trainiert von Henri-Alex Pantall, holt hier zum Doppelschlag aus und könnte wie schon am vergangenen Bult-Renntag den Sieg nach Frankreich entführen. Die aus dem Besitz des Godolphin-Imperiums von Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum stammende Stute wird erneut von Siegjockey Soufiane Saadi geritten. Mit Muhalif (Bohumil Nedorostek) und Vicente (Christian Sprengel) kommen zwei Lokalmatadore an den Start, die versuchen werden, den Sieg im Land zu halten. Die größten Chancen auf einen deutschen Sieg werden aber Danelo eingeräumt, der für Andreas Wöhler mit Jozef Bojko ins Rennen gehen wird und der bereits Gruppesieger ist.
Freuen Sie sich auf viele tolle Aktionen, Überraschungen und jede Menge Unterhaltung. Der Einlass erfolgt ab 10:00 Uhr, der Start um 10:45 Uhr.
Hier geht es zum Neue Bult-ONLINE Ticketing
Nedorostek shuttelt von der Neuen Bult nach Dortmund – Kann Parol seinen Titel im Großen Preis der Wirtschaft verteidigen?
AllgemeinDass ein Trainer an einem Tag zwei Rennveranstaltungen besucht, kam früher öfters vor, ist aufgrund der verringerten Anzahl an Renntagen mittlerweile aber eher die Seltenheit.
Bohumil Nedorostek lässt diese Seltenheit am kommenden Sonntag aufleben. So wird der Neue Bult-Coach bis zum 5. Rennen seine Starter auf der Heimatbahn verfolgen, um sich anschließend mit dem Auto auf den Weg Richtung Dortmund-Wambel zu machen.
Während in Hannover am Sonntag auf der Neuen Bult der VGH Renntag über die Bühne gehen wird, wird Bohumil Nedorostek versuchen, mit Parol seinen Sieg im Großen Preis der Wirtschaft in Dortmund aus dem Vorjahr zu wiederholen.
Der sechsjährige Wallach und Pastorius-Sohn im Besitz von Dirk v. Mitzlaff wird in dem mit 55.000 Euro dotierten Europagruppe III-Rennen über 1.800 Meter mit Gestüt Auenquelles Dapango (Roland Dzubasz/Alexander Pietsch), Gestüt Schlenderhans Aguirre (Markus Klug/Andrasch Starke), Stall Ad Episas Best Lightning (Andreas Suborics/Thore Hammer-Hansen), den beiden französischen Gaststuten Nano Nagle (Henri-Alex Pantall/Pierre Bazire) und Abhayaa (Carina Fey/Ambre Molins) sowie dem Stallgefährten Petit Marin (Marcel Weiß/Sean Byrne) auf eine sechsköpfige Konkurrenz treffen.
Drei Fragen an Bohumil Nedorostek
Sie haben am Sonntag aber einiges vor…
Bohumil Nedorostek: Ja, ich werde zunächst in Hannover sein, um meine Zweijährigen im ersten Rennen zu verfolgen. Nach dem 5. Rennen werde ich dann nach Dortmund fahren. Ich freue mich auf das Rennen und werde mit einem sehr guten Gefühl nach Dortmund fahren, da Parol sehr gut drauf ist.
Wie sehen Sie seine Chancen den Titel zu verteidigen?
Bohumil Nedorostek: Er ist zuletzt in der Badener Meile sehr gut gelaufen. In Dortmund passt die Distanz von 1.800 Meter noch besser. Ich fahre mit Mumm dorthin und der Absicht, den Titel zu verteidigen. Das Rennen scheint auf dem Papier sehr ausgeglichen. Doch ich denke, wir haben eine gute Chance.
Wie wird Parols weiterer Weg aussehen?
Bohumil Nedorostek: Wir haben ihn für den Großen Dallmayr-Preis Ende Juli in München genannt. Das Rennen ist so etwas wie unser Hauptziel. Der Grund ist, dass das Rennen im letzten Jahr im Nachhinein gar nicht so schwer war, wie ich es im Vorfeld erwartet hatte. Der verkürzte Nennungsschluss hat aktuell zu einer großen Resonanz geführt. Falls es nicht zu schwer ist, und zu viele ausländische Starter kommen, werden wir dort laufen. Mangels Auswahl haben wir ihn auch Anfang September für das Oettingen-Rennen in Baden-Baden eingeschrieben, obwohl ich der Meinung bin, dass die 1.600 Meter etwas zu kurz für ihn sind. Aber er ist zweimal über diese Distanz sehr gut gelaufen. Die Distanz in München sollte ihm aber noch besser passen.
Hier finden Sie das Rennprogramm zum VGH Renntag
Allgemein01. Preis der Rüdebusch Baustoffe und Transporte – (D), 1.300m, 10.000 EUR
02. Preis der VGH Vertretung Fechner & Schwolow OHG, Langenhagen – Stuten – (D), 2.000m, 10.000 EUR
03. Preis der BMW Niederlassung Bremen – (D), 1.600m, 10.000 EUR
04. Preis der Landschaftlichen Brandkasse – Agl.II (C), 1.900m, 13.000 EUR
05. Preis der VGH Vertretung Fabian Glaeser-Hofmann, Ronnenberg – Agl.III (D), 2.200 m, 8.200 EUR (VIERERWETTE)
06. Preis der BMW Niederlassung Hannover – Derby Trial (C), 2.400m, 20.000 EUR
07. Großer Preis der VGH Versicherungen – L. (A), 1.400m, 25.000 EUR
08. Preis der VGH Vertretung Stefan Granzow, Salzgitter – Agl.IV (F), 1.750m, 6.000 EUR
09. Preis der BMW Niederlassung Göttingen – Agl.III (D), 1.600m, 8.000 EUR
10. Preis der VGH Vertretung Volker Müller e.K., VGH Büro am Stadion, Hannover – Agl.IV – Amateurrennen (F), 2.000m, 6.000 EUR
11. Preis der VGH Vertretung Chris Neumann, Wietze – Agl.IV (E), 2.400m, 6.000 EUR
Mit dem Sieg in der Hand: Frinton im Kölner Private-Banking Cup noch abgefangen – Straight gewinnt Union-Rennen
AllgemeinBis 50 Meter vor dem Ziel sah am heutigen Nachmittag in Köln-Weidenpesch Frinton unter Wladimir Panov im Private-Banking Cup wie der souveräne Sieger aus. Doch dann näherte sich in dem Dreijährigen-Sieglosenrennen über 1.850 Meter aus hinteren Regionen Galoppsprung um Galoppsprung der 18:1-Außenseiter Pyrus (Encki Ganbat) aus dem Stall des Düsseldorfer Trainers Sascha Smrczek. Pyrus kam mit so viel Schwung angeflogen, dass er gegen den Reese-Schützling kurz vor dem Zielstrich den Spieß noch umdrehen konnte.
Frinton, ein dreijähriger Areion-Sohn, der die Farben des Stalles Concure vertritt und aus der Zucht von Wolfgang Lechner aus dem bayerischen Erding stammt, belegt damit auch bei seinem zweiten Jahresauftritt einen undankbaren Ehrenplatz. Aber nach der heute gezeigten Form, sollte ein Verlassen der Maidenklasse nur noch einer Frage kurzer Zeit sein.
Einen Überraschungssieg landete im mit 70.000 Euro dotierten und zur Gruppe II zählende Sparkasse KölnBonn – 188. Union-Rennen Andreas Wöhlers Straight aus der Zucht und im Besitz des Gestüt Karlshof. Der Zarak-Sohn hielt sich unter Jozef Bojko immer im Hintertreffen auf, um eingangs zur Zielgarden das gesamte Feld zu überlaufen. Zwar wusste in der Endphase auch der 2,9:1-Totofavorit Mr Hollywood zu überzeugen, doch gab es gegen den Sieger (10,2:1) kein ankommen. Der Zielrichter notierte satte fünf Längen zu Gunsten des Wöhler-Vertreters, der nur mit den Händen geritten wurde. Ähnliches galt für Mr Hollywood, der ebenso schonend um den Kurs gebracht wurde. Rang drei ging an Waldemar Hicksts langen Außenseiter Nachtgeist (Bayarsaikhan Ganbat).
Das am 2. Juli in Hamburg-Horn stattfindende IDEE 154. Deutsche Derby wird Straight nun als logischer Favorit bestreiten