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Dortmund: Parol-Paukenschlag im Großen Preis der Wirtschaft
AllgemeinNach der Gruppesiegerin Jin Jin, die 2020 im Prix Perth in Saint-Cloud (Gruppe III) für Bohumil Nedorostek auf Grand Prix-Ebene punkten konnte, steht 2022 erneut ein Gruppesieger im Stall des Neue Bult-Trainers.
Am heutigen Nachmittag sicherte sich Dirk von Mitzlaffs Parol den Großen Preis der Wirtschaft in Dortmund-Wambel. In dem mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über 1.800 Meter stiefelte der fünfjährige Pastorius-Sohn unter Adrie de Vries von der Spitze aus als 5,1:1-Chance sicher nach Hause. Im Ziel hatte Parol gut eine Länge Vorteil auf Henk Grewes Rubaiyat (Alexander Pietsch) und Sahib`s Joy (Bauyrzhan Murzabayev) aus dem Quartier von Peter Schiergen.
Parol war mit der aktuellen Referenz eines dritten Platzes aus der Badener Meile (Gruppe II) nach Dortmund gereist, und war zuvor Zweiter in einem Listenrennen in ParisLongchamp sowie einem Altersgewichtsrennen in Saint-Cloud. Im Winter waren dem Wallach vier Siege in Serie auf der Sandbahn gelungen, darunter im März im französischen Chantilly.
Assistent löst das letzte Derbyticket
AllgemeinAm 19. Juni fand auf der Neuen Bult der große Renntag der Wohnungswirtschaft mit rund 8.000 Zuschauern statt. Neben dem Rahmenprogramm mit vielen Überraschungen für Groß und Klein wie u.a. dem Kinderland oder dem DocBee-Pony Cup, schwebte über den neun Rennen vor allem eine Frage: Wer löst das letzte Ticket für das Deutsche Derby?
Zunächst war aber das vierte Rennen das erste Highlight des Tages. Der Große Preis der Sparkasse Hannover, ein Listenrennen über schnelle 1300 Meter, richtete sich an dreijährige und ältere Pferde. Der Sieg in dieser mit 22.500 Euro dotierten Prüfung ging an Buddy Bob, der den Treffer mit Thore Hammer-Hansen im Sattel nach Schweden entführte. Für den siebenjährigen Wallach war es der erste Treffer auf diesem Niveau, mit dem er vor allem seine Trainerin Dina Danekilde sprachlos zurückließ. „Ich könnte vor Glück weinen“, erklärte sie nach dem Rennen nach Worten ringend.
Im Mittelpunkt stand mit dem sechsten Rennen der Große Preis von meravis, eine Prüfung auf Listenebene für dreijährige Pferde über 2200 Meter, die mit 22.500 Euro war. Im Derby-Trial ging es für die zehn hoffnungsvollen Youngster aber vor allem darum, sich noch einen Startplatz für das Deutsche Derby, das am 3. Juli auf der Galopprennbahn Hamburg-Horn entschieden wird, zu sichern. In der Vergangenheit brachte dieses Rennen in den Jahren 2005, 2006 und 2007 mit Nicaron, Schiaparelli und Adlerflug bereits drei Derbysieger hervor und wird demnach besonders hoch eingeschätzt. Für Henk Grewes Assistent wurde dieser Wunsch nun nach der Qualifikation für das Blaue Band wahr, denn der dreijährige Hengst aus dem Besitz von Liberty Racing setzte ich sich nach einem unglaublichen Finish kurz vor der Linie gegen Angelino und Zacapo durch. Erneut hieß der Siegreiter Thore Hammer-Hansen, der eigens für diesen Renntag aus England angereist war. „Assistent hatte bisher viel Pech, trotz des schwierigen Rennverlaufs konnte er nun endlich sein Talent beweisen“, erklärte Lars-Wilhelm Baumgarten, Racing Manager von Liberty Racing.
Den ersten Heimsieg gab es im siebten Rennen, denn nach mehreren Platzierungen in Serie kam Anchorage aus dem Stall von Bohumil Nedorostek mit Leon Wolff im Sattel zu seinem zweiten Karrieretreffer. Es war außerdem ein Heimsieg im doppelten Sinn, denn der fünfjährige Wallach gehört dem Club Neue Bult, einer Besitzergemeinschaft aus Hannover. Zu den 27 Clubmitgliedern ist zählt u.a. der 86-jährige Klaus Wiegmann, der mittlerweile mehr als 50 Jahre im Galopprennsport aktiv ist. „Anchorage lief ein starkes Rennen. Was für ein toller Tag“, freute er sich nach dem Sieg.
Zu einem Erfolg auf der Heimatbahn kam zum Abschluss des Renntages auch noch Dominik Mosers Miraval, die für das Gestüt Brümmerhof unter Jockey Wladimir Panov zu ihrem ersten Karrieretreffer kam.
In den neun Rennen wurden 228.924,83 Euro umgesetzt.
Der nächste Renntag auf der Neuen Bult findet mit dem Heise Renntag am Freitag, 8. Juli, im Rahmen eines After-Work-Events statt. (19.06.2022/kk)
Wer löst das Derbyticket?
AllgemeinAm kommenden Sonntag (19. Juni) findet auf der Neuen Bult der große Renntag der Wohnungswirtschaft statt. Gemeinsam mit den Sponsoren freut sich der Hannoversche Rennverein e. V. auf einen spannenden Tag voller kreativer Überraschungen für die ganze Familie, sowie auf neun packende Rennen mit dem ersten Start um 13:30 Uhr. Möglicherweise probt auf der Bult sogar der kommende Derbysieger.
Das vierte Rennen ist das erste Highlight des Tages. Der Große Preis der Sparkasse Hannover führt über schnelle 1300 Meter und richtet sich an dreijährige und ältere Pferde. In dieser Prüfung geht es auf Listenebene um 22.500 Euro. Mit sieben startenden Sprintern ist das Rennen hochkarätig besetzt. Pferde aus Schweden und Frankreich machen das Rennen zu einer internationalen Angelegenheit. So kommt Dhahabia in den berühmten Rennfarben von Al Shaqab Racing an den Start. Neben der Stute ist es besonders Andreas Wöhlers Danelo, der zum engsten Favoritenkreis gehören sollte, nachdem der Hengst in Baden-Baden bereits bewiesen hat, dass er in diese Klasse gehört. Anno Mio und Artista aus dem Stall von Dominik Moser werden mit Lilli-Marie Engels beziehungsweise Waldimir Panov an Bord, die auf der Bult ansässigen Quartiere vertreten.
Im Mittelpunkt der Karte steht mit dem sechsten Rennen der Große Preis von meravis, eine Prüfung auf Listenebene für dreijährige Pferde über 2200 Meter, die mit 22.500 Euro lukrativ dotiert ist. In diesem Derby-Trial geht es aber vor allem um das Lösen eines der letzten Tickets für das Deutsche Derby, das Anfang Juli in Hamburg-Horn entschieden wird. Unter den zehn Startern befindet sich also möglicherweise der neue Star der Turfwelt. Am höchsten eingeschätzt wird Henk Grewes Angelino, der sich bereits in einem Grupperennen versucht hat und der sich mit einem Sieg in Deauville ins Gespräch brachte. Er trifft auf Salvatore, das einzige Pferd im Feld, das sich bereits über die Derbydistanz versucht hat. Der Schützling von Peter Schiergen war ebenfalls schon in Frankreich siegreich. Die einzige Lady im Feld ist Gestüt Brümmerhofs Agneta, die in diesem Jahr schon zu einem imponierenden Sieg kam. Mit Wladimir Panov im Sattel nimmt sie den Kampf gegen die Hengste auf.
Auch die Wettfans kommen auf ihre Kosten: Im fünften Rennen wird nämlich eine Viererwette mit einer garantierten Auszahlung 10.000 Euro zur Ausspielung kommen.
Die kleinsten Galoppsportfans dürfen sich auf das große Kinderland mit Schminken, Hüpfburg, Rollenrutsche, einem 6-er Trampolin, der Rodeo Ente sowie kreativen Bastelaktionen freuen, das allen Besuchern kostenlos zur Verfügung steht. Der Zirkus Moskito bietet ein buntes Programm für die ganze Familie. Außerdem warten der Streichelzoo und seine Bewohner auf jede Menge Kuscheleinheiten.
Beim Ponyrennen dürfen die Kinder ihr Lieblingspony anfeuern und auf einen der tollen Preise bei der Kindertombola hoffen. Das Maskottchenrennen rundet den Tag ab.
Tickets können online zum Preis von 12,00 Euro oder am Renntag an den Tageskassen zum Preis von 14,00 Euro (Ermäßigungen für Schüler, Studenten etc.) erworben werden. Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt. (15.06.2022/kk)
Donner Earl doch im Deutschen Derby?
AllgemeinBohumil Nedorosteks Donner Earl könnte mit fremder Hilfe doch noch in das 20er Aufgebot für das IDEE 153. Deutsche Derby rutschen, das am 3. Juli in Hamburg-Horn zur Entscheidung steht.
Nach seinem neunten und vorletzten Platz im gestrigen Derby-Trial auf dem Düsseldorfer Grafenberg wurde Donner Earl vom Handicapper mit einem GAG von 76 Kilo eingestuft, womit der Earl of Tinsdal-Sohn aus dem Stall Tralopp derzeit auf Rang 21 der für das Derby startberechtigten Pferde rangiert.
Bekanntlich gibt es im Blauen Band ein Limit von 20 Startern, so dass der Nedorostek-Schützling auf fremde Hilfe angewiesen ist, sollte er doch noch ins Derbyfeld rutschen. Dieses wäre beim Abmelden eines der vor ihm eingestuften Pferde der Fall.
Derzeit stellt sich die Einschätzung der möglichen Derbystarter nach dem GAG wie folgt dar:
01 – Sammarco (IRE) – 96,0 kg
02 – So Moonstruck – 95,5 kg
03 – Wagnis – 94,5 kg
04 – Ardakan (GB) – 94,0 kg
05 – Mylady – 93,0 kg
06 – Lavello (IRE) – 92,5 kg
07 – Queroyal – 92,5 kg
08 – Schwarzer Peter – 92,0 kg
09 – Magical Beat – 91,5 kg
10 – Alessio – 91,0 kg
11 – Pirouz – 91,0 kg
12 – Maraseem (IRE) – 90,0 kg
13 – Nerik (IRE) – 90,0 kg
14 – Ariolo – 89,5 kg
15 – Dapango – 89,0 kg
16 – Lotterbov (IRE) – 88,5 kg
17 – Well Disposed (IRE) – 88,5 kg
18 – Saccary – 87,5 kg
19 – Millionaire – 87,0 kg
20 – Antinanco (IRE) – 85,5 kg
21 – Donner Earl – 76,0 kg
22 – No More Bolero (GB) – 75,5 kg
23 – Angelino – 75,0 kg
24 – Quirin – 71,0 kg
25 – Wonderful Eagle – 70,0 kg
26 – Macun – 69,0 kg
27 – Sir Filip – 69,0 kg
28 – Malekan – 68,5 kg
29 – Laycan – 68,0 kg
30 – Niagaro – 68,0 kg
31 – Northern Fighter (IRE) – 63,5 kg
32 – Rowdy Lips (IRE) – 60,5 kg
Mit dem Großen Preis der Sparkasse Hannover steht am kommenden Sonntag der Derby-Trial auf der Neuen Bult an. Es handelt sich dabei um die letzte Derbyvorprüfung, wodurch es noch einmal Verschiebungen im GAG-Ranking geben kann.
Zu den Startern im hannoverschen Highlight zählen die noch mit einer Derbynennung versehenen Angelino und Assistent (beide Trainer Henk Grewe, Köln), Malekan (Trainer Waldemar Hickst, Köln), Sir Filip (Trainer Jean-Pierre Carvalho, Mülheim) und Zahedan (Trainer Markus Klug, Köln-Heumar).
Die endgültige Starterangabe für den Renntag erfolgt am kommenden Mittwoch, 15. Juni. (13.06.2022/wis).
Flying Rocket in Riem auf der Siegerstraße
AllgemeinFlying Rocket, im vergangenen Jahr ungeschlagener Dreifach-Seriensieger, ist nach seinem fünften Platz während des Frühjahrsmeetings in Baden-Baden heute in München-Riem zu seinem ersten Erfolg seiner 2022er-Kampagne gekommen.
Der fünfjährige Wiesenpfad-Sohn aus dem Quartier von Dominik Moser gewann als 3,2:1-Totofavorit mit vier Längen in überlegener Manier. Im Sattel des Wallachs aus dem Stall Flying Dreams, der auch als Züchter verantwortlich zeichnet, saß Wladimir Panov.
Für Neue Bult-Trainer Domink Moser war es Saisonsieg Nummer neun. (12.06.2022/wis)
Letzte Nagelprobe nicht bestanden: Derby ohne Donner Earl
AllgemeinDer Düsseldorfer Derby-Trial war heute die vorletzte Möglichkeit, sich für das wichtigste Zuchtrennen hierzulande, dem Deutschen Derby am 3. Juli in Hamburg-Horn, zu qualifizieren. Mit dabei war auf dem Düsseldorfer Grafenberg in der mit 22.500 Euro dotierten Listenprüfung über 2.200 Meter Bohumil Nedorosteks Donner Earl.
Zuletzt in einer Dreijährigen-Sieglosenprüfung auf der Neuen Bult Start-Ziel leichter Sieger, konnte sich der Earl of Tinsdal-Sohn heute nur anfänglich in der Vordergruppe des Feldes bemerkbar machen. Im Einlauf war Donner Earl schnell auf dem Rückzug und musste die Konkurrenz passieren lassen. Am Ende war der Hengst unter Ioritz Mendizabal Neunter von zehn Startern.
Der Sieg ging an Peter Schiergens Nerik (Bauyrzhan Murzabayev) aus dem Stall Nizza (4,6:1). Der Ruler Of The World-Sohn aus der Zucht der Eigner, Ursula und Jürgen Imm, setzte sich mit eineinviertel Längen gegen Lotterbov (Markus Klug/Maxim Pecheur) und Andreas Wöhlers Bukhara (Mikki Cadeddu) durch.
Am kommenden Renntag auf der Neuen Bult steht mit dem Großen Preis der Sparkasse Hannover die letzte Derbyvorprüfung an. Für dieses Rennen besitzt Donner Earl allerdings keine Nennung, da sich sein Umfeld frühzeitig auf das Düsseldorfer Rennen fixiert hatte.
Mit Lady Horizon hatte Bohumil Nedorostek an diesem Nachmittag noch einen weiteren Starter. Die dreijährige Counterattack-Tochter passierte im Ausgleich III über 1.700 Meter unter Sibylle Vogt als Vierte die Ziellinie. (12.06.2022/wis)
Nedorostek-Starter in Krefeld: Victorio Dritter – Edmea reiterlos
AllgemeinBei der Samstag-Veranstaltung im Krefelder Stadtwald kamen mit Edmea und Victorio zwei Starter aus dem Quartier von Bohumil Nedorostek an den Ablauf.
Nach einem Nicker im Schlussbogen wurde Edmea in einem 1.700-Meter-Rennen für dreijährige sieglose Stuten als zweite Favoritin im Fünfer-Feld (2,9:1) reiterlos. Für Ross und Reiter (Marco Casamento) blieb der Zwischenfall ohne Folgen.
Im letzten Rennen der Karte kam Victorio in einem Ausgleich IV über 1.700 Meter auf den dritten Platz. Hier war Maxim Pecheur der Steuermann. (12.06.2022/wis)