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Baden-Baden: Nochmal Moser zum Abschluss
AllgemeinAm Abschlusstag des Frühjahrsmeetings in Baden-Baden gab es noch einmal einen Treffer für Dominik Moser. Der Neue Bult-Trainer sattelte im Ausgleich III über 1.400 Meter Stall Flying Dreams Woodking zum Erfolg. Der sechsjährige Le Havre-Sohn aus Brümmerhofer Zucht setzte sich als 3,6:1-Totofavorit sicher gegen die beiden Außenseiter Water Diviner (Pavel Vovcenko/Leon Wolff) und Saxone (Gordon Batistic/Adrie de Vries) durch. Im Sattel des Moser-Vertreters saß Sybille Vogt.
Für Dominik Moser war es der dritte Meetingserfolg.
Mykonos-Sieg in Baden-Baden
AllgemeinAm Samstag, dem zweiten Tag des Frühjahrsmeetings in Baden-Baden, gab es, nach Rufolo am Eröffnungstag, einen weiteren Sieg für Neue Bult-Coach Dominik Moser zu feiern. Und erneut saß Lilli-Marie Engels im Sattel des Moser-Vertreters. Bei der Siegerin handelt es sich um Stall Lilofees Mykonos, die sich zu Beginn des langen Einlaufs noch an letzter Stelle befand. Die vierjährige Siyouni-Tochter aus der Zucht des Gestüt Brümmerhof kam in dem mit 10.250 Euro dotierten Ausgleich III über 1.600 Meter in einem beeindruckenden Schlussakkord noch äußerst leicht mit eindreiviertel Längen zum Erfolg. Die Siegquote betrug 6,9:1. Für Mykonos war es bereits der zweite Sieg beim dritten Jahresstart. Die Stute hatte bereits bei ihrem diesjährigen Saisondebüt am VGH-Renntag auf der Neuen Bult den Preis der Vertretung Seidel & Seidel GmbH gewonnen.
Für Lilli-Marie Engels war es bereits der dritte Sieg während des Meetings.
Das dritte Geld sicherte sich im Ausgleich II über 1.600 Meter der zehnjährige Areion-Sohn Sun at work aus dem Stall von Bohumil Nedorostek mit Sean Byrne an Bord. (29.05.2022/wis)
Wissembourg: Sprengels Zeven Falls um Nase geschlagen Zweite
AllgemeinNur 35 Kilometer von der Rennbahn in Iffezheim entfernt, fand gestern im Elsass der traditionelle Renntag in Wissembourg in der französischen Provinz statt. Mit dabei ist die von Christian Sprengel vorbereitete Stute Zeven Falls gewesen, für die sich der Neue Bult-Coach den Prix Monsieur Bricolage ausgesucht hatte. Das mit 13.000 Euro dotierte Hürdenrennen führte über 3.400 Meter und sah sechs Kandidaten am Ablauf.
Unter Sonja Daroszewski zeigte die vierjährige Waldpark-Tochter auf der Waldrennbahn vor den Toren von Wissembourg eine ganz starke Leistung und landete lediglich um eine Nase geschlagen auf dem zweiten Platz.
Als Spezialgebiet der Stute scheint sich immer mehr die Hürdenbahn herauszukristallisieren. Ende März hatte Zeven Falls ihr Debüt über die Besen in Strasbourg gegeben, um am Maifeiertag in Wissembourg erstmals mit einem vierten Platz über Hürden in die Geldränge zu laufen. Und nun der Fast-Erfolg an Ort und Stelle. Auf die weitere Zukunft der Sprengel-Vertreterin darf man sehr gespannt sein.
Christian Sprengel, dessen Quartier sich in guter Form präsentiert, wird am kommenden Sonntag, dem Abschlusstag des Frühjahrsmeetings in Iffezheim, mit Lexi`s Dream im Ausgleich III über 1.400 Meter vertreten sein. Alexander Pietsch wird die dreijährige Oasis Dream-Tochter reiten. (27.05.2022/wis)
Drei hannoversche Siege am Himmelfahrtstag
AllgemeinGleich auf drei Rennplätzen, in Baden-Baden, Dortmund und Magdeburg, gab es am Himmelfahrtstag Starter von der Neuen Bult. Und auf allen Rennplätzen wurde Geld verdient.
Am Eröffnungstag des Frühjahrsmeetings in Baden-Baden gab es gleich im Auftaktrennen der Karte einen Einstand nach Maß für Bohumil Nedorosteks Lady Horizon. Die dreijährige Counterattack-Tochter kam als 2,9:1-Totofavoritin unter Sybille Vogt zu einem leichten Erfolg. Die Stute aus Karlshofer Zucht und im Besitz von Legal Horizon Racing hatte Anfang des Monats ihr Lebensdebüt in Dresden gegeben, und dabei bereits mit einem zweiten Platz überzeugen können. Nun konnte die Nedorostek-Vertreterin bei ihrem zweiten Auftritt bereits die Maidenschaft ablegen. Auf ihr weiteres Wirken darf man sehr gespannt sein.
Im Laufe der Veranstaltung stand die 44. Badener Meile im Mittelpunkt. Das mit 70.000 Euro dotierte Gruppe II-Rennen sah mit Bohumil Nedorosteks Parol das in diesem Jahr bisher erfolgreichste Pferd von der Neuen Bult am Start, schließlich hatte der fünfjährige Pastorius-Sohn über den Winter vier Rennen in Serie gewonnen (darunter ein Rennen in Chantilly). Zuletzt wusste Parol in Frankreich mit zweiten Plätzen in Saint-Cloud und Paris-Longchamp (Listenrennen) vollauf zu überzeugen. Nun gab Parol seine Visitenkarte auf Gruppe II-Ebene ab, und hat dabei als Dritter eine glänzende Performance abgeliefert. Dichtauf belegte der Wallach im Besitz von Dirk von Mitzlaff hinter dem Sieger Best Lightning (Andreas Suborics/Martin Seidl) und Zavaro (Henk Grewe/Alberto Sanna), zwei Längen hinter dem Sieger, den dritten Platz. Dominik Mosers Juanito, der das Rennen unter Wladimir Panov als Außenseiter aufgenommen hatte, hatte mit der Entscheidung nichts zu tun und wurde Letzter im siebenköpfigen Feld.
Eine halbe Stunde vor dem Hauptrennen, hatte der Moser-Schützling Rufolo eine Dreifach-Siegesserie aufgestellt. Mit einem Sieg Ende Oktober des vergangenen Jahres in Berlin-Hoppegarten in die Winterpause gegangen, war der vierjährige Wallach nicht nur am Maifeiertag auf der Neuen Bult auf der Siegerstraße, sondern nun auch in Iffezheim im Ausgleich III über 1.800 Meter. Rufolo, im Besitz von Ute und Thomas Schlueter aus Hamburg, sicherte sich mit Lilli-Marie Engels im Sattel in einer Kampfankunft mit einem Hals Vorteil die 5.000 Euro Siegbörse. Die Siegquote betrug 8:1.
Auch Christian Sprengel ging nicht leer aus. In einer Sieglosenprüfung für vierjährige und ältere Pferde über 1.800 Meter hatte die von ihm für Sabine Goldberg trainierte Magic Carousel unter Maxim Pecheur das Rennen als 3,3:1-Favoriting aufgenommen. Am Ende reichte es zu Platz drei, hinter dem leichten Sieger Woody Wood (Yasmin Almenräder/Adrie de Vries) und Shano (Dr. Andreas Bolte/Bauyrzhan Murzabayev).
Zeitgleich zu der Veranstaltung in Baden-Baden gab es auch Rennen in Dortmund-Wambel und im Magdeburger Herrenkrug. Auf beiden Rennplätzen hatte Bohumil Nedorostek einen Starter. Während es für den noch mit einer Derbynennung versehenen Quirin (Jose Luis Liverio) in einer Sieglosenprüfung für die Dreijährigen über 2.400 Meter zu einem zweiten Platz reichte, kam die Meldung von einem Sieg aus der Stadt an der Elbe. Hier hatte sich Tigertoss aus dem Rennstall Ostsee den Ausgleich IV für Amateurrennreiter über 2.050 Meter geschnappt. Im Sattel der 2,2:1-Favoritin saß der Niederländer Gijs Sniders. (27.05.2022/wis)
109 Pferde für den Renntag der Hannoverschen Volksbank am Pfingstmontag genannt
AllgemeinAm heutigen Dienstag war Nennungsschluss für die Rennen am Pfingstmontag auf der Neuen Bult. Für die 10 ausgeschrieben Rennen am Renntag der Hannoverschen Volksbank wurden 109 Pferde genannt (es wurde kurzfristig sogar noch ein 11. Rennen ausgeschrieben), womit der Hannoversche Rennverein erneut auf eine tolle Resonanz seiner Rennen verweisen kann. Und das nicht nur aus allen Himmelrichtungen der Republik, sondern auch aus dem Ausland. So wurden für den Großen Preis der Hannoverschen Volksbank, einem mit 22.500 Euro dotiertem Listenrennen über die Meile für vierjährige und ältere Stuten drei Gäste aus Frankreich, und mit Emilie Gray eine Stute aus dem Stall von Dermot Weld aus Irland gemeldet, die am Maifeiertag bereits ein Gastspiel auf der Neuen Bult gegeben hatte und dabei Zweite wurde. Die möglichen französischen Starter kommen mit Sentimental Mambo und Chic Cherie aus dem Stall von Satoshi Kobayashi sowie Hiroo Shimizu, der Takachiho nach Hannover schicken könnte. Beide Trainer haben ihre Quartiere in Chantilly vor den Toren von Paris. Auch Sentimental Mambo ist keine Unbekannte auf der Neuen Bult. Die vierjährige Deep Impact-Tochter passierte in besagtem Listenrennen am Maifeiertag, dem Großen Preis von Hannover 96, nur als Letzte den Zielpfosten. Dominik Moser hat mit Gestüt Brümmerhofs Libre, Hof Brünings Ma Belle Molly und Stall Lilofees Mykonos gleich drei Pferde für das Highlight des Renntages genannt. Weitere Starter könnten Navratilova aus dem Stall von Toni Potters, Marian Falk Weißmeiers Just In Love sowie Mülheimer Perle aus dem Quartier von Axel Kleinkorres sein.
Die endgültige Starterangabe erfolgt am Donnerstag in der kommenden Woche (2. Juni). Beginn der Rennveranstaltung wird gegen 10:20 Uhr sein.
Hier geht es zum Neue Bult-ONLINE Ticketing für den Renntag der Hannoverschen Volksbank.
(24.05.2022/wis)
Köln: Reeses Philaron als Riesenaußenseiter starker Zweiter – auch Nedorostek-Starter mit Platzgeldern
AllgemeinEinen starken Auftritt hat beim heutigen Renntag in Köln-Weidenpesch der dreijährige Areion-Sohn Philaron aus dem Stall von Janina Reese (Foto) gezeigt. Der Hengst kam im ersten Rennen der Karte, einer Sieglosenprüfung für die Dreijährigen über 1.850 Meter, an den Ablauf. Als längster Außenseiter im Feld (41,2:1), war Philaron, der von Wladimir Panov geritten wurde, bis zum Ende dicht dabei, und unterlag mit einer dreiviertel Länge lediglich der Hickst-Vertreterin Dörthe (Alexander Pietsch). Für Philaron war es nach seinem Lebensdebüt Mitte April in Berlin-Hoppegarten, wo er einen fünften Platz von sieben Startern belegt hatte, der zweite Lebensstart. Mit dem Reese-Vertreter wird beim nächsten Start zu rechnen sein.
Platzgelder gab es gegen Ende der Veranstaltung auch für die beiden Starter von Bohumil Nedorostek. Im Ausgleich IV über 1.400 Meter belegte Partita unter Leon Wolff ebenso den dritten Platz, wie eine halbe Stunde später Tigertoss mit André Best im Ausgleich IV über 2.200 Meter.
Der Sieg im ersten Klassiker der Saison, dem 37. Mehl-Mülhens-Rennen (German 2.000 Guineas), ging ins Ausland. Das mit 153.000 Euro dotierte Europagruppe II-Rennen über die Meile wurde eine eindrucksvolle Angelegenheit zu Gunsten des von William Haggas aus dem englischen Newmarket entsandten Maljoom (4:1). Der Caravaggio-Sohn setzte sich unter Stephen Donohoe in den Farben von Sheikh Ahmed al Maktoum sicher mit eineinviertel Längen gegen die beiden Schiergen-Pferde Roccigiani (Bauyrzhan Murzabayev) und Georgios (Sybille Vogt) durch. Dahinter folgten die beiden weiteren englischen Gäste Mr McCann und The Wizard Of Eye auf den Plätzen vier und fünf. (22.05.2022/wis)
Donner Earl auf dem Weg ins Deutsche Derby – Rajguru gewinnt das Hauptrennen
AllgemeinBeim Renntag der Bauwirtschaft am heutigen Freitag auf der Neuen Bult nutzten 3.000 Zuschauer die Chance auf einen entspannten Start in das Wochenende. Zehnmal öffnete sich die Startmaschine. Der Wettumsatz lag bei 197.641,64 Euro. „Unsere Entscheidung, den Renntag trotz widriger Wettervorhersagen durchzuführen, erwies sich als richtig. Zwar regnete es zwischendurch heftig, aber von größerem Ungemach blieben wir gottlob verschont. Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, so Matthias Seeber, Geschäftsführer des Hannoverschen Rennverein e. V.
Im Preis der Concordia Versicherungen, einem Ausgleich II und zugleich das Hauptrennen des Tages, galoppierte der Niederländische Gast Rajguru als erstes über die Ziellinie. Der Schützling von Romy van der Meulen siegte mit Nachwuchsreiter Leon Wolff vor dem Mitfavoriten Atze und Lokalmatador So Chivalry aus dem Stall von Bohumil Nedorostek.
Sieger in den Dreijährigen-Rennen waren die im einleitenden Preis der Bauwirtschaft überaus beeindruckend zum Zuge kommende Favoritin Narmada aus dem Gestüt Brümmerhof (Trainer Marcel Weiß, Jockey Rene Piechulek), Early Eighties (Trainer Christian von der Recke, im Sattel: Anna van den Troost) im Krüger Consult Cup sowie Donner Earl in der HTA-Trophy. Dieser Hengst wird von Bohumil Nedorostek auf der Neuen Bult trainiert. Mit Jozef Bojko im Sattel siegte er Start-Ziel und ist nun ein ernsthafter Kandidat für das Deutsche Derby. „Ich habe ein bisschen gezittert, dass er das durchhält, aber der Jockey hat alles gut gemacht“, so der Trainer. Jozef Bojko war später auch noch im Germerott Cup 2022 mit Libertadore erfolgreich, dem Rennen mit der Viererwette. Diese wurde einmal mit einem Einsatz von 0,50 Euro getroffen. Ausgezahlt wurden 7308 Euro.
Zweimal zur Siegerehrung durfte auch die belgische Rennreiterin Anna van den Troost. Sie siegte mit der erwähnten Early Eighties und in der Hagedorn Trophy mit der Riesenaußenseiterin Makumi.
Emotional wurde es nach dem Sieg von Autumn in der Tessmer Trophy. Vor dem letzten Renntag gab es eine Gedenkveranstaltung für die verstorbene hannoversche Rennsport-Legende Otto-Werner Seiler. Der Wallach gewann nun für dessen Tochter Martina Seiler in den traditionsreichen Rennfarben des Stalles Steintor. Trainer ist Pavel Vovcenko in Bremen.
Weiter geht es auf der Neuen Bult am Pfingstmontag, dem 6. Juni, mit dem Renntag der Hannoverschen Volksbank.