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David Liska (25), zweimaliger tschechischer Champion, der am 1. Februar seinen Job am Stall von Bohumil Nedorostek angetreten hatte, wird zum Jahresende die Neue Bult verlassen und an den Stall von Andreas Wöhler nach Gütersloh wechseln.

Hintergrund ist, dass Liska im neuen Jahr die Nachfolge von Adrie de Vries als Stalljockey von Westminster Race Horses von Marian Ziburske antreten, und gleichzeitig hinter Eddie Pedroza zweiter Mann am Wöhler-Stall wird.

David Liska steht derzeit bei einer Marke von 26 Saisonsiegen und belegt aktuell Platz sieben in der Jockeystatistik.

Im Alter von 66 Jahren ist bereits am 3. Oktober Ingrid Buhmann verstorben, die Ehefrau von Walter Buhmann, dem Betreiber des Gestüts Evershorst.

Walter Buhmann hatte 2004 die Leitung des Gestüts von seiner 2020 verstorbenen Mutter Dr. Erika Buhmann übernommen, die das Gestüt einst mit ihrem Ehemann Karl Heinz-Plinke-Buhmann gegründet hatte.

Über mehr als 25 Jahre war Ingrid Buhmann im Gestüt vor allem für die Abfohlungen zuständig.

Ingrid Buhmann hat dabei fast 300 Fohlen auf die Welt geholfen. Dabei handelte es sich um Klassepferde wie Iquitos, Vanjura, Liquido, Earl of Fire, um nur einige bekannte Namen zu nennen.

Ingrid Buhmann war über viele Jahre Mitglied der Norddeutschen Besitzervereinigung.

Jedes Jahr aufs Neue zieht der Renntag der Landwirtschaft zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Neue Bult, die über den Bauernmarkt schlendern, sich für die verschiedenen Aufführungen interessieren und sich vor allem an den schnellen Rennpferden erfreuen. 6.400 Gäste waren auf der Neuen Bult zu Gast.

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Glänzend in Schwung präsentieren sich die Zweijährigen-Starter aus dem Stall von Janina Reese. Am Sonntag belegte Dardanos aus dem Stall Bergholz in einem EBF-Rennen über 1.500 Meter (Preis der Jean Harzheim Pferdetransporte) den dritten Platz. Wladimir Panov war der Steuermann. In einer ähnlichen Prüfung hatte der zweijährige Soldier Hollow-Sohn vor einigen Wochen bei seinem Lebensdebüt auf seiner Hausbahn als Vierter bereits auf sich aufmerksam machen können.

Das vierte Geld schnappte sich im Heinz und Ilse Ramm-Erinnerungsrennen (Ausgleich II über 2.200 Meter) der von Bohumil Nedorostek als 20,2:1 aufgebotene siebenjährige Adlerflug-Sohn Quebueno aus dem Gestüt Paschberg mit Stalljockey David Liska an Bord.

Einen zweiten Platz erzielte am Samstag in Dortmund-Wambel die von Janina Reese vorbereitete Japan-Tochter Allez La Grise im Hauptrennen des Tages. Im mit 52.000 Euro dotierten Johanna und Hugo Körver Gedächtnisrennen (BBAG Auktionsrennen) für Stuten über die Meilendistanz, verkaufte sich die Vertreterin des Stalles Wolfswinkel unter Wladimir Panov auf weicher Bahn teuer. Am Ende musste die Reese-Vertreterin jedoch der 1,7:1-Totofavoritin Fast Angel (Martin Seidl) aus dem Kölner Stall von Waldemar Hickst deutlich mit zweieinhalb Längen den Vortritt lassen. Allez La Grise hatte im vergangenen Monat auf der Neuen Bult ihr Lebensdebüt gegeben, und wusste dabei als Dritte bereits sehr zu gefallen.

Ebenso den zweiten Platz belegte im Ausgleich II über 1.800 Meter (Preis vom Weingrünen Winterzauber-Rennen) der fünfjährige Wallach Sturm aus dem Stall von Bohumil Nedorostek. Der nicht immer einfache Wild Chief-Sohn musste sich unter Stalljockey David Liska mit einer halben Länge dem Gast aus den Niederlanden, Romy van der Meulens Willy Campbell (Thore Hammer-Hansen) geschlagen geben. Für Sturm, der zuletzt in Hannover vom Start verwiesen wurde, war es der erste Auftritt auf Ausgleich II-Niveau. Der Trainingsgefährte Donner Earl (Andrea Ricupa) passierte auf Rang fünf den Zielpfosten.

Zwei Platzierungen in den tragenden Rennen des Wochenendes gab es für die hannoversche Trainingszentrale zu vermelden.

Am Tag der Deutschen Einheit belegte in Berlin-Hoppegarten im Sparkassen BBAG-Auktionsrennen Bacarda den dritten Platz. Die von Janina Reese gesattelte dreijährige Areion-Tochter des Stalles Garden Lounge zeigte unter Wladimir Panov hinter dem Sieger Dragon Magic (David Liska) und Springtime (Andrasch Starke) eine gute Leistung und war jeweils nur eine halbe Länge zu den beiden Gegnern geschlagen.

Ein großartiges Rennen lieferte am gestrigen Samstag in Mülheim an der Ruhr Alpina Express ab. Die fünfjährige Sea The Moon-Tochter aus dem Stall von Carmen Bocskai hatte das 82. Silberne Band der Ruhr als Riesenaußenseiterin aufgenommen (43:1). Auf schwerer Bahn schien die Stute ganz in ihrem Element, hatte Mitte des Einlaufs die Spitze übernommen, und schien schon in Sicherheit, als die bereits passierte Vorjahressiegerin Partnun (Michal Abik) noch einmal nachsetzte und am Zielpfosten zuschnappte. Im Sattel von Alpina Express saß David Liska. (05.10.2025)

Jedes Jahr aufs Neue zieht der Renntag der Landwirtschaft zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Neue Bult, die über den Bauernmarkt schlendern, sich für die verschiedenen Aufführungen interessieren und sich vor allem an den schnellen Rennpferden erfreuen. 6.400 Gäste waren am heutigen Sonntag auf der Neuen Bult zu Gast.

Hauptereignis war der Starkmacherin der Region-Stutenpreis, ein mit 25.000 Euro dotiertes Listenrennen für die Pferdedamen über 2.000 Meter. Nach einem spannenden Endkampf hatte die von Eva Fabianova in Hoppegarten bei Berlin trainierte Ruby Lips das bessere Ende gegenüber Princess Valentina. Dahinter kam die Außenseiterin Namouria noch stärker auf. Für Jockey Concetto Santangelo war es der bislang größte Sieg in Deutschland. „Sie hat nicht viel Speed, sondern geht eher ein Tempo. So habe ich dann auch geritten. Wir hatten eine gute Lage, sie hat das in der Geraden sehr gut gemacht“, so seine Worte nach dem Rennen.

Zweites Highlight war der Ausgleich I mit dem Titel Preis des Calenberger Kreditvereins. In dieser 1.600-Meter-Prüfung setzte sich Glady Tiger durch, der in letzter Zeit mehrfach als Pacemaker eingesetzt worden war. Im Sattel saß der aktuelle Championjockey Thore Hammer-Hansen, der später auch die Abschlussprüfung mit King of the Night gewann. Der Münchener Iron Man wurde Zweiter, der Dresdner Thor Lightning Dritter.

Gleich zweimal durfte Esentur Turganaaly Uulu zur Siegerehrung. Der Nachwuchsreiter aus Kirgisistan gewann für Trainer Peter Schiergen sowohl mit dem Zweijährigen Abachi als auch mit der klarsten Favoritin des Tages, der Stute Sorceress.

Einen Heimsieg gab es im Energieeffizienz-Rennen der Firma Günter Mischke GmbH, einem Ausgleich IV über 2.400 Meter, durch Adio aus dem Stall von Bohumil Nedorostek für den Club Neue Bult e. V. Für Adio, der wie gewohnt seine Gegnerschaft von der Spitze aus in Grund und Boden stiefelte, war es bereits der dritte Jahrestreffer.

In den neun Rennen wurden insgesamt 197.620,58 Euro umgesetzt.

Das Saisonfinale findet am Sonntag, 26. Oktober, statt. Am Kentucky Owners & Breeders Day stehen der Gruppe III-Herbst-Stutenpreis sowie zwei Listenrennen für Zweijährige im Mittelpunkt.

Tickets können bereits jetzt online zum Preis von 12 Euro erworben werden. Kinder bis zwölf Jahre erhalten freien Eintritt.