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Einen Start-Ziel-Sieg gab es am Finaltag des Derbymeetings durch Windfang. Der vierjährige Soldier Hollow-Sohn stiefelte von der Spitze aus unter Bauyrzhan Murzabayev nach Hause und kam damit im John T. Essberger-Rennen, einem mit 22.000 Euro dotierten Ausgleich II über die Meile, zu seinem ersten Saisontreffer.

Kurz zuvor hatte sich der Trainingsgefährte Pearl of Japan an einem ersten Treffer für den Nedorostek-Stall versucht, doch langte es gegen einen deutlich besseren Gegner nur zu einem zweiten Platz.  Vanesa Csernak saß im Sattel. Der World Pool – NEO LIVING Cup (Ausgleich III, 2.200 Meter) war mit 18.000 Euro dotiert.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung schaffte es Königin Karlia in der Japan Racing Association Trophy, einem Maidenrennen für dreijährige Stuten über 2.000 Meter, auf den dritten Platz. Die Sprengel-Stute hatte Leon Wolff an Bord.

Am Samstag, dem vorletzten Meetingstag der Derbywoche, gab es zwei zweite Plätze für die Trainingszentrale Neue Bult.

Im Preis vom Stall Cloverleaf, einem mit 15.000 Euro dotierten Maidenrennen für die Dreijährigen über 2.200 Meter, kam Cemil Durans Camelot-Sohn Abdulhamid auf den zweiten Platz. Der Schützling aus dem Stall von Bohumil Nedorostek wurde von Thore Hammer-Hansen geritten. Der Sieg in diesem Rennen ging an den 20,7:1-Außenseiter Alsterjung (Leon Wolff), für den Trainer Axel Kleinkorres aus Mülheim a.d.Ruhr verantwortlich zeichnet.

Ein viertes Geld sprang im Hanshin-Cup, einem Ausgleich III Amazonenreiten über die 2.000 Meter-Distanz für Club Neue Bults Adio heraus, der Vanesa Csernak an Bord hatte.

Zum Ende der Veranstaltung konnte im Pokal der tip-top Gebäudeservice GmbH, einem Ausgleich I über die Meile, Alicia Baums Bowerchalke gute Akzente setzen. Die vierjährige New Bay-Tochter musste sich unter Wladimir Panov deutlich mit über drei Längen Montanus (Jack Mitchell) aus dem Stall von Yasmin Almenräder beugen.

Beim 16 Rennen umfassenden Donnerstag-Renntag in Hamburg-Horn ließ die hannoversche Trainingszentrale mit zwei tollen Ergebnissen aufhorchen:

Im Hauptrennen des Tages, dem mit 55.000 Euro dotierten und zur Gruppe III gehörenden Grossen Preis von Lotto Hamburg, lief Gestüt Brümmerhofs Soft Winds ein grandioses Rennen, kämpfte bis zur Linie, und hätte Besitzertrainerin Alicia Baum fast ihren ersten Gruppesieg beschert. Nach einem tollen Ritt von Wladimir Panov musste sich die fünfjährige Night of Thunder-Tochter aus der Godolphin-Zucht nur mit einem kurzen Kopf geschlagen geben. Der Sieg ging an Segura (23,5:1) aus dem Quartier des Kölner Trainers Andreas Suborics und mit Benjamin Marie im Sattel. Soft Winds hatte zuletzt in Baden-Baden einen Ausgleich I gewonnen, hatte in den Vorjahren für ihre damaligen Eigner aber auch in Irland und Frankreich gute Visitenkarten auf Listen- und Gruppelevel abgegeben.

Den ersten Sieg für die Hannoveraner markierte Christian Sprengel mit Znoop Digger. Dem kürzlichen Sieg in Mannheim ließ der fünfjährige Jimmy Two Times-Sohn in den Farben des Stalles September nun einen weiteren Erfolg folgen. Im Preis von Georgenthal/Thüringer Wald, einem Lauf der Fegentri World Championship for Lady Riders (Ausgleich IV über 2.000 Meter), kam der Sprengel-Schützling unter Lize Ghys-Dieteren ein weiteres Mal sicher zum Zuge (4,8:1).

Christian Sprengel untermauert damit erneut seine gute Stallform, die am kommenden Sonntag mit Quitos im Deutschen Derby die Krönung finden soll.

Am kommenden Sonntag wird die hannoversche Trainingszentrale durch Christian Sprengels Quitos im IDEE 157. Deutschen Derby vertreten sein. Sprengel wird in dem mit 650.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 2.400 Meter Gestüt Paschbergs Quitos satteln. Partner des dreijährigen Iquitos-Sohnes aus der eigenen Paschberger Zucht wird Oliver Wilson sein.

Bei der gestrigen Auslosung der Startboxen wurde dem hannoverschen Team die alles andere als ideal zu bezeichnende Startbox 19 zugelost. Doch jedes Derby hat seine eigenen Gesetze, denn auch im Vorfeld favorisierte Starter sind bei der Auslosung nicht gerade mit dem Glück im Bunde gewesen.

Hier finden Sie das Starterfeld für das IDEE 157. Deutsche Derby.

Der Hannoversche Rennverein wünscht Christian Sprengel für das Blaue Band Hals & Bein!

Gleiches gilt natürlich auch für die anderen hannoverschen Starter, die im Rahmenprogramm während des Derbymeetings zum Einsatz kommen werden.

In angenehmer Atmosphäre fand am Freitag bis in die Abendstunden der jährliche After Work-Renntag auf der Neuen Bult statt. 3.400 Zuschauer nutzten die Gelegenheit, bei spannenden Pferderennen ins Wochenende zu starten.

Highlight des Tages war der mit 30.000 Euro dotierte Hargassner Hannover – Steher Cup über 3.000 Meter. Auf der Zielgeraden teilte sich das starke, achtköpfige Starterfeld. Die richtige Spur fanden Wintertraum aus dem Stall von Waldemar Hickst, Waldadler sowie der als Favorit angetretene Narrativo. Jockey Rene Piechulek ließ es mit dem fünfjährigen Sieger bei dessen erstem Versuch über die weite Distanz ruhig angehen und griff erst spät an. „Wintertraum hatte damit keine Probleme, er ist vielseitig einsetzbar“, lautete das Urteil des Reiters.

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Auf ein sensationelles Wochenende kann Neue Bult Coach Christian Sprengel zurückblicken. Bereits am Freitag landete Sprengel mit seinen beiden Startern in Mannheim-Seckenheim einen Doppelerfolg, und kam damit auf eine Erfolgsquote von 100 Prozent. Zunächst sicherte sich in den eigenen Farben Znoop Digger zu lukrativen Odds (6,8:1) den Jubiläumsrennen 75 Jahre Verband Südwestdeutscher Rennvereine e.V. (Ausgleich IV über 1.900 Meter). Im Sattel saß Elodie M.Palau Teruel. Für den leichten Zweieinhalb-Längen-Sieger und fünfjährigen Jimmy Two Times-Sohn war es der zweite Karrieresieg.

Doch damit nicht genug, wiederholte sich das Procedere eine halbe Stunde später. Dieses Mal war es Hans-Georg Fabians Sporting Hunter, der sich im Preis der B.A.U. GmbH & Co.KG durchsetzen konnte. Das mit 18.000 Euro dotierte Prämium-Handicap (Ausgleich III über 1.900 Meter) gewann der Hunter`s Light-Sohn als 3,7:1-Favorit sicher mit einer dreiviertel Länge. Auch hier war Elodie M.Palau Teruel der Partner des Sprengel-Vertreters.

Den krönenden Abschluss des Wochenendes für Christian Sprengel bildete jedoch der heutige Sonntag in Dortmund-Wambel. Im Hoffnungspreis – Derby Trial, einem mit 30.000 Euro dotierten Listenrennen über 2.050 Meter, galoppierte für seine Interessen Gestüt Paschbergs Quitos zur Startstelle auf. Unter Leon Wolff fand sich der Iquitos-Sohn mit einer Quote von 19,2:1 in der längsten Außenseiterrolle wider.

Bis weit in den Einlauf hinein hatte Quitos die letzte Position inne, zog dann ganz innen aber unwiderstehlich an und kämpte auf den letzten Metern noch Andreas Wöhlers Dardanos (Eduardo Pedroza) und den lange wieder der Sieger aussehenden Alter Meister (Augustin Madamet) aus dem Quartier von Waldemar Hickst nieder. Die beiden Vertreter aus dem Stall von Bohumil Nedorostek, Dastan (Thore Hammer-Hansen) und Abdulhamid (Erhan Yavuz) passierten auf den Plätzen vier und sechs die Ziellinie.

Das nächste Ziel von Quitos wird nun am 5. Juli in Hamburg-Horn das Deutsche Derby sein. (21.06.2026)

Bei den parallel stattfindenden Samstagveranstaltungen im Magdeburger Herrenkrug sowie auf dem Düsseldorfer Grafenberg sind einige Platzgelder für die hannoverchen Starter herausgesprungen.

Aus dem Stall von Bohumil Nedorostek kam Jeanine und Marcell Müllers Such A Royal im Preis der Hydro Wacht GmbH & Co. KG, einem Maidenrennen für die Dreijährigen über 1.550 Meter, auf den dritten Platz. Im Sattel des Kingman-Sohnes saß Vanesa Csernak. Der Sieg in dieser Prüfung ging an Gestüt Auenquelles Daring Fire, der sich unter Wladimir Panov als 1,6:1-Totofavorit hochüberlegen mit fünf Längen gegen die Dzubasz-Stute Duchessa (Michal Abik) durchsetzen konnte.

Ein weiteres drittes Geld gab es im Preis der Mitteldeutschen Wirtschaft 2026, einem Altersgewichtsrennen über 1.800 Meter, für die Trainingsgefährtin Nightdance Giulia, die Wladimir Panov an Bord hatte. Die Stute war für den zweiten Platz, und damit für ein besseres Geld, nur um eine Nase geschlagen.

Ebenso auf dem dritten Platz passierte im Preis der Republik Tadschikistan, unterstützt von WETTSTAR.de, einem mit 18.000 Euro dotierten Prämium-Handicap (Ausgleich III) über 1.300 Meter Sprintdistanz, Birgit Wagners dreifacher Saisonsieger Invincible Royale (Mirko Sanna) den Zielpfosten. Der fünfjährige Wallach und Inns of Court-Sohn sollte kurzfristig für einen weiteren Sieg vorgemerkt werden.

Im letzten Rennen der Karte im Herrenkrug ist auch Christian Sprengel nicht leer ausgegangen. Im Preis der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH (Ausgleich IV, 2.050 Meter) zeigte die fünfjährige Guiliani-Tochter City of Troy mit ihrem dritten Rang, dass sie schon bald zu ihrem ersten Karrieretreffer kommen sollte. Tomas Roman war der Partner der Sprengel-Vertreterin.

Hannoversche Interessen waren aber auch bei der parallel stattfindenden Veranstaltung in Düsseldorf vertreten. Dabei handelte es sich im Gottfried Schultz Audi Rennen, einem Altersgewichtsrennen über 2.100 Meter, um Gestüt Paschbergs Quebueno. Der von Bohumil Nedorostek aufgebotene achtjährige Adlerflug-Sohn unterlag unter Benjamin Marie mit einer Länge der Schlenderhaner 1,8:1-Favoritin Galene (Sibylle Vogt) aus dem Stall von Marcel Weiß. (21.06.2026)