01. Sea The Moon-Preis – EBF – Stuten, 1.600m, 15.000 EUR
02. Gestüt Wittekindshof – Youngster Fillies Cup – L. – Stuten, 1.400m, 25.000 EUR
03. Preis des Stall Hanse – 1.600m, 15.000 EUR
04. Alson – Youngster Steher Cup – L. , 2.000m, 25.000 EUR
05. Shadwell Stallions – Herbst-Stutenpreis – Gr.III – Stuten, 2.200m, 55.000 EUR
06. Preis der BBAG Auktionen – Agl.III, 1.750m, 18.000 EUR (VIERERWETTE 22.222 EUR GARANTIE)
07. Preis von Kentucky und America Unlimited – Agl.II, 2.000m, 22.000 EUR
08. Preis der Mehl-Mülhens-Stiftung – Agl.IV, 2.000m, 15.000 EUR
09. Coolmore Gleneagles-Trophy – Agl.III, 2.200m, 18.000 EUR
Am Sonntag, 26. Oktober, steht auf der Neuen Bult das große Saisonfinale 2025 auf dem Programm. Der Kentucky Owners & Breeders Day bietet zum Abschluss des Rennjahres noch einmal Galoppsport auf höchstem Niveau. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf neun spannende Rennen freuen, darunter drei hochkarätige Prüfungen auf Gruppen- und Listenebene. Der Einlass beginnt ab 10:30 Uhr und der erste Start erfolgt bereits um 12:00 Uhr.
Hochkarätiger Sport zum Saisonabschluss
Der Herbst-Stutenpreis (Gruppe III) über 2.200 Meter ist mit 55.000 Euro dotiert und bildet den sportlichen Höhepunkt des Tages. Mit dem Youngster Fillies Cup und dem Youngster Steher Cup folgen zwei weitere Prüfungen in der Listenklasse, jeweils mit 25.000 Euro Preisgeld dotiert. Keines der geplanten neun Rennen ist mit weniger als 15.000 Euro dotiert – ein würdiger Abschluss einer erfolgreichen Rennsaison.
Internationale Starter und prominente Namen
Die finalen Starterfelder werden am kommenden Donnerstag bekanntgegeben, doch schon jetzt ist klar: Die Rennen versprechen internationale Beteiligung. Für den Herbst-Stutenpreis liegen Nennungen aus England und Frankreich vor. Unter den deutschen Hoffnungen gilt Santagada aus dem Stall von Peter Schiergen als besonders formstark – sie gewann am 3. Oktober den Preis der Deutschen Einheit in Hoppegarten.
Im Youngster Fillies Cup könnten neben französischen Stuten auch Starterinnen aus Polen antreten, während sich die talentierte Soreanga (Trainer Andreas Wöhler) möglicherweise im Youngster Steher Cup beweisen wird. Soreanga gewann bereits am VGH Oktoberfest-Renntag den Großen Preis der Privatbank ODDO BHF – Junioren-Preis auf der Neuen Bult.
Deutsche Top-Trainer im Titelkampf
Neben Peter Schiergen und Andreas Wöhler hat auch Henk Grewe, der dritte Anwärter auf das Trainer-Championat, für diesen Tag genannt. Damit kommt es auf der Neuen Bult zum spannenden Showdown um die deutsche Meisterschaft.
Im Sattel werden zahlreiche Spitzenjockeys erwartet – unter anderem Adrie de Vries, Eduardo Pedroza, Leon Wolff sowie David Liska, der Lokalmatador aus Hannover.
Rahmenprogramm für die ganze Familie
Zum herbstlichen Saisonfinale erwartet die Besucherinnen und Besucher neben spannenden Rennen auch ein buntes Familienprogramm. Kinder können beim Laternenbasteln, Kinderschminken und Karussellfahren ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Außerdem gibt es eine Kinder-Tombola mit vielen tollen Preisen.
Eintritt und Tickets
Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Tickets sind online für 12 Euro erhältlich, an der Tageskasse kostet der Eintritt 14 Euro (Ermäßigungen für Schüler, Studierende und Schwerbehinderte).
Beim Finaltag des Sales & Racing Festivals in Iffezheim vor den Toren Baden-Badens gab es für den Stall von Neue Bult-Coach Bohumil Nedorostek zwei Platzgelder.
Im Preis der R + V Versicherung, einer mit 15.000 Euro dotierten Zweijährigenprüfung über 1.800 Meter, kam Dastan (Davis Liska) in den Farben von Darius Racing auf den dritten Platz. Der Reliable Man-Sohn aus der Zucht des Gestüt Röttgen machte seine Sache bei seinem ersten Lebensstart sehr ordentlich.
Ebenfalls das dritte Geld verdiente im Kaiser-Cup, einem Altersgewichtsrennen über 1.400 Meter, der Trainingsgefährte My Universe in den Farben der Cometica AG. Auich hier war Stalljockey David Liska der Partner des dreijährigen Counterattack-Sohnes aus der Zucht des Gestüt Karlshof. My Universe hatte zuletzt ein solches Rennen über eine 200 Meter kürzere Distanz in Hamburg-Horn während der Derbywoche gewinnen können.
Einen hochüberlegenen Sieg konnte am Samstag in Dresden-Seidnitz der Stall von Janina Reese im Walter von Treskow Preis – 103. Dresdner Steherausgleich – feiern. In dem 2.950-Meter-Rennen (Ausgleich III) verlor der dreijährige Best Solution-Sohn Munro aus dem Stall Kleiner Donner seine Gegnerschaft. Am Zielpfosten waren es sagenhafte sieben Längen, die der Wallach zum Zweitplatzierten und Totofavoriten, Mariano, trennte. Im Sattel des Reese-Schützlings saß Leon Wolff, der seinem Anhang eine Siegquote von 7,7:1 bescherte. Für Munro war es der erste Karrieretreffer. Auf dem vierten Platz landete die Trainingsgefährtin Manon de Bois mit Wladimir Panov an Bord. Valentino Dancer aus dem Quartier von Bohumil Nedorostek passierte unter David Liska auf Platz sechs den Zielpfosten.
Besser lief es für Bohumil Nedorostek im Preis des Elbpanoramas, einem Altersgewichtsrennen über 1.400 Meter: hier belegte hinter der überlegenen Siegerin Atlanta City (Leon Wolf) Zeraphina mit David Liska den zweiten Platz.
David Liska (25), zweimaliger tschechischer Champion, der am 1. Februar seinen Job am Stall von Bohumil Nedorostek angetreten hatte, wird zum Jahresende die Neue Bult verlassen und an den Stall von Andreas Wöhler nach Gütersloh wechseln.
Hintergrund ist, dass Liska im neuen Jahr die Nachfolge von Adrie de Vries als Stalljockey von Westminster Race Horses von Marian Ziburske antreten, und gleichzeitig hinter Eddie Pedroza zweiter Mann am Wöhler-Stall wird.
David Liska steht derzeit bei einer Marke von 26 Saisonsiegen und belegt aktuell Platz sieben in der Jockeystatistik.
Im Alter von 66 Jahren ist bereits am 3. Oktober Ingrid Buhmann verstorben, die Ehefrau von Walter Buhmann, dem Betreiber des Gestüts Evershorst.
Walter Buhmann hatte 2004 die Leitung des Gestüts von seiner 2020 verstorbenen Mutter Dr. Erika Buhmann übernommen, die das Gestüt einst mit ihrem Ehemann Karl Heinz-Plinke-Buhmann gegründet hatte.
Über mehr als 25 Jahre war Ingrid Buhmann im Gestüt vor allem für die Abfohlungen zuständig.
Ingrid Buhmann hat dabei fast 300 Fohlen auf die Welt geholfen. Dabei handelte es sich um Klassepferde wie Iquitos, Vanjura, Liquido, Earl of Fire, um nur einige bekannte Namen zu nennen.
Ingrid Buhmann war über viele Jahre Mitglied der Norddeutschen Besitzervereinigung.
Jedes Jahr aufs Neue zieht der Renntag der Landwirtschaft zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Neue Bult, die über den Bauernmarkt schlendern, sich für die verschiedenen Aufführungen interessieren und sich vor allem an den schnellen Rennpferden erfreuen. 6.400 Gäste waren auf der Neuen Bult zu Gast.
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Glänzend in Schwung präsentieren sich die Zweijährigen-Starter aus dem Stall von Janina Reese. Am Sonntag belegte Dardanos aus dem Stall Bergholz in einem EBF-Rennen über 1.500 Meter (Preis der Jean Harzheim Pferdetransporte) den dritten Platz. Wladimir Panov war der Steuermann. In einer ähnlichen Prüfung hatte der zweijährige Soldier Hollow-Sohn vor einigen Wochen bei seinem Lebensdebüt auf seiner Hausbahn als Vierter bereits auf sich aufmerksam machen können.
Das vierte Geld schnappte sich im Heinz und Ilse Ramm-Erinnerungsrennen (Ausgleich II über 2.200 Meter) der von Bohumil Nedorostek als 20,2:1 aufgebotene siebenjährige Adlerflug-Sohn Quebueno aus dem Gestüt Paschberg mit Stalljockey David Liska an Bord.
Einen zweiten Platz erzielte am Samstag in Dortmund-Wambel die von Janina Reese vorbereitete Japan-Tochter Allez La Grise im Hauptrennen des Tages. Im mit 52.000 Euro dotierten Johanna und Hugo Körver Gedächtnisrennen (BBAG Auktionsrennen) für Stuten über die Meilendistanz, verkaufte sich die Vertreterin des Stalles Wolfswinkel unter Wladimir Panov auf weicher Bahn teuer. Am Ende musste die Reese-Vertreterin jedoch der 1,7:1-Totofavoritin Fast Angel (Martin Seidl) aus dem Kölner Stall von Waldemar Hickst deutlich mit zweieinhalb Längen den Vortritt lassen. Allez La Grise hatte im vergangenen Monat auf der Neuen Bult ihr Lebensdebüt gegeben, und wusste dabei als Dritte bereits sehr zu gefallen.
Ebenso den zweiten Platz belegte im Ausgleich II über 1.800 Meter (Preis vom Weingrünen Winterzauber-Rennen) der fünfjährige Wallach Sturm aus dem Stall von Bohumil Nedorostek. Der nicht immer einfache Wild Chief-Sohn musste sich unter Stalljockey David Liska mit einer halben Länge dem Gast aus den Niederlanden, Romy van der Meulens Willy Campbell (Thore Hammer-Hansen) geschlagen geben. Für Sturm, der zuletzt in Hannover vom Start verwiesen wurde, war es der erste Auftritt auf Ausgleich II-Niveau. Der Trainingsgefährte Donner Earl (Andrea Ricupa) passierte auf Rang fünf den Zielpfosten.
Zwei Platzierungen in den tragenden Rennen des Wochenendes gab es für die hannoversche Trainingszentrale zu vermelden.
Am Tag der Deutschen Einheit belegte in Berlin-Hoppegarten im Sparkassen BBAG-Auktionsrennen Bacarda den dritten Platz. Die von Janina Reese gesattelte dreijährige Areion-Tochter des Stalles Garden Lounge zeigte unter Wladimir Panov hinter dem Sieger Dragon Magic (David Liska) und Springtime (Andrasch Starke) eine gute Leistung und war jeweils nur eine halbe Länge zu den beiden Gegnern geschlagen.
Ein großartiges Rennen lieferte am gestrigen Samstag in Mülheim an der Ruhr Alpina Express ab. Die fünfjährige Sea The Moon-Tochter aus dem Stall von Carmen Bocskai hatte das 82. Silberne Band der Ruhr als Riesenaußenseiterin aufgenommen (43:1). Auf schwerer Bahn schien die Stute ganz in ihrem Element, hatte Mitte des Einlaufs die Spitze übernommen, und schien schon in Sicherheit, als die bereits passierte Vorjahressiegerin Partnun (Michal Abik) noch einmal nachsetzte und am Zielpfosten zuschnappte. Im Sattel von Alpina Express saß David Liska. (05.10.2025)

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